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Peter M. hat zwei Geschwister, Melanie und Brigitte. Ihre Mutter wohnt in einem Haus am Stadtrand von München. Ihr Vater verstarb vor zehn Jahren. Am 65. Geburtstag sprechen die Ge-schwister darüber, wer das Haus einmal übernehmen soll, wenn die Mutter nicht mehr lebt. Auch wie die beiden anderen dann ausbezahlt werden können, wird thematisiert. Allein das Haus und das Grundstück haben einen Wert von etwa 400.000 Euro. Die Geschwister wissen, dass ein gewisses Bankguthaben bestehen muss und zusätzliche Wertsachen aus altem Familienbesitz vorhanden sind. Keines der Geschwister würde über so viel Vermögen verfügen, die anderen auszubezahlen – selbst wenn die mobilen Wertgegenstände liquidiert werden würden.

Ist die Aufnahme eines Kredits eine Lösung? Vielleicht. Doch wer möchte schon ein eigentlich schuldenfreies Haus übernehmen und sich für die Abfindung der Geschwister verschulden? Zumal dann evtl. ohnehin schon ein Kredit nötig sein könnte, um wichtige Sanierungen vorzunehmen – Banken gewähren ja auch nicht unbegrenzt Kredit für ein altes Haus.

Geht man jedoch davon aus, dass beiden Geschwistern zusammen mindestens 60.000 Euro Abfindung gezahlt werden müsste und die Mutter noch 15 Jahre leben würde, müsste man nach der aktuellen Null-Zins-Politik mehr als 340 Euro pro Monat sparen, um diese Summe zu erreichen – und da dürfte der Todesfall der Mutter nicht eher eintreten, sonst würde das Geld wieder nicht reichen.

Wie bekommt man die Kuh nun vom Eis?

Ein Patentrezept haben wir natürlich nicht, doch eine lebenslange Risikolebensversicherung könnte eine Lösung sein. In unserem Beispiel wird das Kind, das später das Haus übernimmt, Versicherungsnehmer und die Mutter versicherte Person. Bezugsberechtigt ist natürlich ebenfalls nur das Kind.

Gezahlt wird bei diesen Tarifen in der Regel nur, bis die versicherte Person ein bestimmtes Alter erreicht hat (z. B. das 85. Lebensjahr). Die Überschüsse werden zur Bildung eines Todesfallbonus angesammelt die tatsächliche Auszahlung übersteigt die Versicherungssumme damit meist bereits im zweiten Versicherungsjahr. Klingt alles ein wenig nach Sterbegeld, finden Sie nicht auch? Die Unterschiede liegen im Wesentlichen auch nur darin, dass bei Abschluss eine Gesundheitsprüfung nötig ist und man „richtige“ Summen absichern kann.

Würden im Fall von Hubert K. und seinen Geschwistern beispielsweise 50.000 Euro als Versicherungssumme abgesichert werden, würde dies 306,81 Euro im Monat kosten. Lohnt sich das denn dann überhaupt, wenn man für die Versicherung fast so viel zahlen muss, wie beim regulären Sparen?

In den ersten 15 Jahren zahlt das Kind insgesamt 55.225,80 Euro an Beiträgen. Je eher die Mutter stirbt, desto sinnvoller ist der Vertrag natürlich – doch auch im 15. Vertragsjahr würde die Todesfallleistung die eingezahlten Beiträge noch übersteigen. Lediglich in der Phase vom 18. bis zum 26. Vertragsjahr hat man bei Tod der Mutter mehr eingezahlt. Dem rechnenden Milchmädchen muss man an dieser Stelle aber natürlich vorhalten, dass bis zu dieser Phase bereits fast zwei Jahrzehnte Versicherungsschutz hinter einem liegen. Nach dieser Phase übersteigt die Todesfallleistung die Beitragssumme wieder, da keine weiteren Beiträge mehr gezahlt werden mussten.
Der Vertrag könnte natürlich auch jederzeit gekündigt werden, was zur Auszahlung des dann vorhandenen Rückkaufswerts führt. Die eingezahlten Beiträge sind also nie ganz weg.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen möglichen Einsatzbereich für lebenslange Risikolebensversicherungen nachvollziehbar darstellen.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Risikolebensversicherung scheint eine der einfachsten Versicherungssparten zu sein, wenn man Anke Engelke im Fernsehen so sieht. Summe x, Preis y. Voll billig! Und einen Amazon-Gutschein gibt es auch noch oben drauf. Na, wer kann da noch wiederstehen?

Oft kommt es jedoch vor das die Risikolebensversicherung nicht lang genug läuft und somit eine Versicherungslücke ensteht – hier kommen dann im Rahmen der neuen Versicherung auch neue Gesundheitsfragen und oftmals führen diese zum Auschluss einer erneuten Absicherung.

Wir sind der Meinung das es zwei Punkte gibt auf  die wir Sie in jedem Fall drauf hinweisen wollen :

Wäre es nicht sinnvoll, einen Tarif mit umfangreicher Nachversicherungsgarantie zu wählen?

Eine Nachversicherungsgarantie ist eine feine Sache. Zu festgelegten Ereignissen wie z. B. dem Erwerb eine Immobilie oder der Geburt eines Kindes kann der Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung aufgestockt werden. Dann ist es egal, ob man inzwischen mit dem Krebs kämpft oder Multiple Sklerose diagnostiziert wurde. Man hat einfach eine Sorge weniger und darum geht es bei Versicherungen doch eigentlich nur, oder?

Sollte die Todesfallsumme bei einer unheilbaren Diagnose mit kurzer Restlebenserwartung nicht bereits zu Lebzeiten ausbezahlt werden?

Auch diese Möglichkeit bieten einige Tarife am Markt. Und das kann eine sehr sinnvolle Sache sein. Wie oft hat man es, dass sich in einem Haushalt nur ein Partner mit Finanzdingen befasst und der andere total überfordert damit ist? Auch psychologisch ist die vorzeitige Auszahlung von hohem Wert. So kann man noch zu Lebzeiten alles regeln. Das Haus gar bezahlen, Geld mit Zweckbindungen versehen und sich mit dem beruhigenden Gefühl auf die letzte Reise vorbereiten, dass alles seine Ordnung hat.

Beide Punkte werden von mehreren Anbietern angeboten.

Und wie steht es bei Selbstmord? In der Regel haben alle Tarife am Markt eine mindestens dreijährige Wartezeit, bevor auch im Falle einer Selbsttötung geleistet wird. Um aus dem Gleichgewicht geworfen zu werden, dazu braucht es nicht viel. Da genügt ein familiäres Unglück und eine Portion Schuldgefühl, eine fehlgeburt oder, oder, oder… es gibt so vieles, was den eigenen Mikrokosmos erschüttern kann. Es gibt Versicherer die bieten mit Finanzierung daher die Möglichkeit, die Leistung auch bei Selbstmord in den ersten drei Vertragsjahren einzuschließen. Das ist kein schönes Thema aber eines, für dessenfinanzielle Schatten Sie eine Lösung anbieten könnten.

Und so gibt es noch viele Fragen, die man stellen könnte:

Ist der Zahlbeitrag über die gesamte Laufzeit garantiert oder kann er steigen?
Ist es immer sinnvoll, dass die Überschüsse gleich verrechnet werden?
Was kann man mit den Überschüssen denn sonst noch tun?
Müssen gefahrerhöhende Umstände nachgemeldet werden?

Sie sehen, auch bei der Risikolebensversicherung gibt es so viel mehr zu beachten als nur einen günstigen Beitrag. Das kann man natürlich nicht in 20 Sekunden Fernsehwerbung packen. Aber wir nehmen uns da deutlich mehr Zeit für Sie.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.