Gefühlt hat man mindestens eines dieser Spektakel irgendwo in Deutschland: Die Pegel von Bächen und Flüssen steigen durch Starkregen besonders rasch an oder finden sogar den Weg über die Ufer auf die Straßen. Ein charakteristisches Phänomen für die Frühjahrshochwasser, die ihre Ursache meist in starken Regenfällen oder der Schneeschmelze haben. Selbst kleine Bäche können sich dann in reißende Ströme verwandeln und Anwohner gefährden. Wir haben uns dies zum Anlass genommen, das Thema „Überschwemmung“ etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Grundsätzlich (bei nahezu allen Versicherern) wird die Überschwemmung im Rahmen einer Elementarschadenversicherung nachfolgend definiert:

„Überschwemmung ist eine Überflutung von Grund und Boden, auf dem das versicherte Gebäude steht.“

Als Ursachen werden (meist) genannt:

  • Ausuferung von oberirdischen (stehenden oder fließenden) Gewässern
  • Witterungsniederschläge
  • Austritt von Grundwasser an die Erdoberfläche infolge von Ausuferung oder Witterungsniederschlägen

Nach der Auffassung des OLG Karlsruhe setzt bei einer solchen Formulierung eine Überschwemmung voraus, dass erhebliche Wassermengen, erhebliche Teile des versicherten Grundstücks so unter Wasser setzen, dass diese nicht mehr erdgebunden sind. Eine gezielte Ansammlung/Anstauung von Wassermassen auf bestimmten Flächen (wie z. B. Flachdächern, Terrassen oder Balkonen) reiche nicht aus und führe auf mangelnde Entwässerung zurück. Das führt in der Schadenpraxis natürlich regelmäßig zu Verstimmungen…

Bei einigen unserer Wohngebäudekonzepte ist es weitergehend geregelt und wie folgt definiert:

„…die unmittelbare Einwirkung von erheblichen Mengen von Wasser auf versicherte Sachen.“

Auch für Grundwasserschäden ist weitergehender Versicherungsschutz gegeben. So ist in unseren Konzepten nicht nur der Austritt von Grundwasser an die Oberfläche mitversichert, sondern auch der Anstieg ohne Austritt an die Oberfläche!

Dieser Grundwasseranstieg ist insbesondere bei langanhaltenden, starken Regenfällen möglich. Hierdurch erhöht sich dann der Grundwasserspiegel generell, ohne dass ein Austritt an die Oberfläche erfolgt. Die Keller sind gegen dieses dann „drückende“ Wasser baulich nicht durch eine sogenannte „weiße Wanne“ geschützt und das Wasser drückt dann durch die Bodenplatte oder Kellerwände ins Haus.

Auch wenn es so manchem Staatenlenker nicht so recht schmecken mag: Das Klima ändert sich und damit die Witterung, der wir ausgesetzt sind. Unser Rat an Sie kann daher nur der sein, sich über die wichtigkeit der Elementarschadendeckung und ggf. eine noch darüber hinausgehende Absicherung bewusst zu sein.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

In der Theorie ist es ganz einfach: Wer ein Gewerbe betreibt, sollte eine Betriebshaftpflicht abschließen. In der Praxis kommen Kunde und BHV aber nicht immer zusammen. Dafür kann es die unterschiedlichsten Gründe geben – manchen Kunden reut vielleicht auch einfach nur das Geld, das so ein Vertrag kostet. Dann kommen immer wieder unsere Privathaftpflicht-Deckungskonzepte ins Gespräch…

In unseren Deckungskonzepten zur Privathaftpflicht sind selbständige Tätigkeiten grundsätzlich mitversichert. Mindestens einmal pro Jahr werden wir mit diesem Einschluss konfrontiert, da es im Rahmen der selbständigen Tätigkeit eines Kunden zu einem Schaden kam, der vom Versicherer abgelehnt wurde. Meist handelt es sich dann um Existenzgründer oder Betreiber eines Nebengewerbes, die sich den nötigen BHV-Schutz (zunächst) sparen wollten.

Leider wird oft übersehen: Es handelt sich hier um eine ganz einfache AHB-Deckung, die wirklich nur ein Minimum an Schutz bieten kann. Leistungspunkte, die man heute als üblichen Standard ansehen würde (z. B. Mietsachschäden, Bearbeitungsschäden usw.), sind hier nicht mit abgesichert! Dieser PHV-Einschluss war nie als vollwertiger BHV-Ersatz gedacht. Er kann eine BHV nicht ersetzen.

Beim Formulieren entsprechender Bedingungsklauseln hatten wir z. B. „die Tupperfrau“ im Kopf, die ihren Makler nicht über ihre Nebentätigkeit informiert. Auch der pensionierte Lehrer, der noch Volkshochschulkurse abhält und Nachhilfe gibt, wäre ein Kandidat für diesen Notfallschutz. Harmlose Gewerbe, bei denen nur sehr selten Schäden passieren – und wenn, dann so einfache Schadensszenarien wie eine aus Unachtsamkeit umgestoßene Vase beim Kunden.

Nun ist es aber so, dass die Schadenursachen bei Handwerkern, Recyclern, Reinigungskräften etc. in der Regel in direkterem Zusammenhang mit der eigentlichen Tätigkeit stehen. Daher waren bislang quasi alle Schadenablehnungen, bei denen wir mit eingeschalten wurden, auch absolut korrekt und gerechtfertigt. Wir verstehen in solchen Fällen die Enttäuschung beim Kunden – aber wie eingangs schon beschrieben, hatte dieser Einschluss nie die Aufgabe, vollwertigen BHV-Schutz zu bieten. Wir möchten Sie bitten, in diesem Leistungspunkt wirklich nichts in dieser Richtung zu vermuten.

Falls Sie sich unsicher sind, ob der Schutz unserer PHV-Konzepte bei einem Schadenfall ausreicht, bitten wir Sie, uns zu kontaktieren. So können Sie am besten vermeiden, dass erst im Schadenfall klar wird, dass „echter Schutz“ nötig und sinnvoll gewesen wäre. Wir empfehlen dennoch immer eine vollwertige Betriebshaftpflichtversicherung.

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Einkommensabsicherung bedeutet für die meisten von uns BU-Versicherung. Doch was, wenn ein Beruf nicht versichert werden kann; oder die Person zu jung ist oder es der gesundheitliche Zustand nicht zulässt?

Im Hinblick auf die magere Unterstützung von staatlicher Seite im Worst Case, sollte die Absicherung der eigenen Arbeitskraft durch private Vorsorge eine hohe Priorität im Leben eines jeden Arbeitenden darstellen. Nicht zu Unrecht denkt man in diesem Zusammenhang unweigerlich an die Berufsunfähigkeitsversicherung. Soweit ein guter Ansatz. Allerdings lässt sich eine solche Absicherungsmöglichkeit nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen für jeden abschließen. Denken Sie an risikoreiche Berufe oder – ganz banal – an Kinder. Was ist, wenn Sie bereits Vorerkrankungen aufweisen? Dann ist es tatsächlich sehr schwierig, guten Schutz zum guten Preis zu bekommen. Im schlimmsten Falle werden Sie komplett von der Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeschlossen. Doch auch für diese Fälle bietet der deutsche Versicherungsmarkt selbstverständlich Lösungen.

Die Lösung: Grundfähigkeitenversicherung

Das Prinzip, welches sich dahinter verbirgt, ist rasch erklärt: Verlieren Sie elementare Fähigkeiten, die es ihnen nicht mehr ermöglichen, problemlos durch den Alltag zu gelangen – wie z. B. Greifen, Laufen, Sehen usw., doch auch die geistige Leistungsfähigkeit – tritt der Leistungsfall ein und Sie erhalten eine Rente. Diese Grundfähigkeiten sind über einen Fähigkeitenkatalog definiert und werden von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich gewichtet. Doch auch für die eingangs erwähnten Kinder, die aufgrund ihres Alters eben (noch) keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, stellt die Grundfähigkeitsversicherung eine Übergangslösung dar.

Oftmals fehlt es gerade bei bestimmten Berufsgruppen an der Vorstellungskraft, überhaupt einmal berufsunfähig werden zu können. Nehmen wir als Beispiel einen der bedeutensten Wissenschaftler unserer Gegenwart, Stephen Hawking. Hawkings letzte wissenschaftliche Arbeit stellte er wenige Tage vor seinem Ableben 2018 fertig. Zu diesem Zeitpunkt saß er bereits 50 Jahre im Rollstuhl – ohne die Fähigkeit zu sprechen, zu laufen. An diesem Beispiel wird deutlich, dass der Verlust von bestimmten Grundfähigkeiten nicht zwangsweise zu einer Berufsunfähigkeit führen muss.

Doch Sie müssen keine Astrophysiker sein. Nehmen wir ein anderes Beispiel: Sie sind Fliesenleger oder arbeiten in einem anderen körperlich sehr anstrengenden Handwerksberuf und können die monatliche finanzielle Belastung, die für Ihren umfassenden Berufsunfähigkeitsschutz anfallen würde, nicht aufbringen. Freilich bietet hier die Grundfähigkeitenversicherung keine eins zu eins Alternative – allerdings guten Basisschutz. Und der ist allemal besser als gar keiner, oder?

Die Pros und Kontras

Der erste Punkt für eine Grundfähigkeitenabsicherung liegt auf der Hand: Sie kommt vor allem für diejenigen infrage, für die (noch) keine BU abschließbar ist oder deren Grundfähigkeiten (siehe oben) bereits gefährdet sind. Im Vergleich zur Berufsunfähigkeitsversicherung können die monatlichen Beitragskosten zumal um ein Vielfaches niedriger ausfallen. Auch die einfache Beweisbarkeit und Eindeutigkeit der eingeschränkten Grundfähigkeit muss an dieser Stelle erwähnt sein. Darüber hinaus erhalten Sie die Leistungszahlung auch, wenn Sie Ihren Beruf noch ausüben können– da es eben keine BU ist – und auch die in der Berufsunfähigkeitsversicherung geltende Regelung, dass der Grad der Beeinträchtigung mindestens zu 50 Prozent vorliegen muss, entfällt.

Doch kein Sommer ohne Mücken, wie W. Busch schon richtig erkannte: Oftmals findet in der Grundfähigkeitenabsicherung die Psyche und deren Erkrankungen keine Berücksichtigung. Zwar haben einige Versicherer psychische Fähigkeiten, wie beispielsweise Konzentration oder Orientierung, in ihren Leistungskatalog aufgenommen; hier muss dann allerdings ein Gericht anhand eines psychischen Gutachtens urteilen bzw. der Versicherungsnehmer überhaupt unter gerichtlich bestellter Betreuung stehen. Schwere Depressionen beispielsweise sind hingegen nur in wenigen Tarifen versicherbar. Auch der komplette Wegfall der einzelnen Fähigkeit ist Voraussetzung für die Leistungszahlung.

Die Quintessenz

  • Die Grundfähigkeitenabsicherung sollte nicht die erste Wahl bei der privaten Vorsorge sein, kann aber vereinzelt durchaus sinnvoll sein.
  • Sie bietet im Verhältnis zur BU zwar eher Basisschutz, kostet dafür aber auch um einiges weniger.
  • Verliert der Versicherte eine oder mehrere solcher Fähigkeiten für eine gewisse Zeit (oft sechs oder zwölf Monate), zahlt die Grundfähigkeitsversicherung die vereinbarte Rente.
  • Jeder Versicherer regelt im Leistungskatalog die Definition und Voraussetzung der Grundfähigkeiten individuell.

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Neben den ursprünglichen Risiken der Kfz-Versicherung wie Haftpflicht- und Kaskoversicherung bieten viele Kfz-Versicherer auch nach wie vor die Insassenunfallversicherung oder eine Fahrerschutzversicherung an. Wo sind die Unterschiede der beiden Kfz-Zusatzversicherungen? Ist es sinnvoll oder sinnlos eines dieser Risiken abzusichern oder ist gar eine Absicherung beider Deckungen sinnig? Wir möchten Ihnen im folgenden Artikel dabei helfen, Ihr Wissen aufzufrischen oder vielleicht sogar zu erweitern.

Durch die Insassenunfallversicherung lassen sich sowohl der Fahrer als auch die Mitfahrer vor den finanziellen Folgen unfallbedingter Personenschäden schützen. Die Leistung ist unabhängig vom Verschulden. Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine private Unfallversicherung, die jedoch nur bei Unfällen, die beim Lenken, Benutzen, Abstellen oder Be- und Entladen eines Autos passieren, greift. Der Gebrauch des Fahrzeugs muss dazu auch noch rechtmäßig sein. Wenn man also den Unfall vorsätzlich herbeigeführt hat oder er sich im Rahmen einer Straftat ereignet, besteht kein Versicherungsschutz. Auch auf die Ausschlüsse von Unfällen durch Geistesstörungen, Epilepsie, Schlaganfall, schwere Nervenleiden, Bewusstseinsstörungen oder das Fahren unter Alkoholeinfluss sollte man achten.

Der Abschluss einer Insassenunfallversicherung ist ausschließlich im Zusammenhang mit einer Kfz-Versicherung realisierbar. Eine eigenständige Insassenunfallversicherung gibt es nicht. Sie enthält – je nach Versicherer – Leistungen wie eine Invaliditätssumme, eine Todesfallsumme, ein Krankentagegeld und ein Krankenhaustagegeld. Generell gibt es zwei verschiedene Produktvarianten (Platz- und Pauschalsystem), die sich wie folgt unterscheiden:

Platzsystem: Jeder einzelne Platz kann individuell abgesichert werden.
Pauschalsystem: eine pauschale Versicherungssumme für alle Insassen

Platzsystem: Es kann beispielsweise auch nur der Fahrer abgesichert werden.
Pauschalsystem: Die Versicherungssumme wird durch die Anzahl der Insassen geteilt. Ab zwei Insassen erhöht sich die Versicherungsssumme automatisch um 50 Prozent.

Auch die Höhe der Versicherungssummen ist je nach Versicherer unterschiedlich. Einige bieten feste Summen, andere einen individuellen Spielraum, um die Summe zusammenzustellen. Betrachten wir den Markt der Kfz-Versicherung, haben sich schon einige Produktgeber vom Segment der Insassenunfallversicherung zurückgezogen. Je nach Versicherungsumfang beläuft sich die Prämie auf etwa 50 bis 120 Euro pro Jahr.

Fahrerschutz

Im Gegensatz zur Insassenunfall sichert der Fahrerschutz nur den zum Unfallzeitpunkt berechtigten Fahrer ab. Dieser wird jedoch so abgesichert, wie die Insassen über die Kfz-Haftpflichtversicherung mitversichert sind. Der Fahrer wird hier also so gestellt, als hätte er als Mitfahrer im Auto gesessen. Die Versicherungssumme orientiert sich in der Regel somit auch an der Höhe der Personenschäden in der Kfz-Haftpflicht. Der Fahrerschutz kann ebenfalls nur an eine bestehende Kfz-Versicherung angehängt werden. Separat kann dieser nicht vereinbart werden.

Derzeit wird diese Form von einigen Versicherern am Markt angeboten. Wichtig ist, dass auf die Unterschiede der einzelnen Gesellschaften stets geachtet wird. So gilt bei manchen Versicherern der Fahrerschutz zum Beispiel nur für Fahrer ab dem 23. Lebensjahr, oder gar erst ab dem 25. Lebensjahr. Darüber hinaus gibt es auch einige Sublimits beim Verdienstausfall, Schmerzensgeld, Kosten für eine Haushaltshilfe und so weiter. Diese sind ebenso je nach Versicherer unterschiedlich.

Die Kosten für eine Fahrerschutzversicherung belaufen sich je nach Anbieter auf ca. 20 bis 40 Euro pro Jahr.

Rechtliche Situation

Durch die Änderung der schadenersatzrechtlichen Vorschriften vom 01.08.2002 wurde der Opferschutz im Schadensrecht wesentlich verstärkt. Unter anderem wurden die Regelungen zum Schmerzensgeld und auch die Gefährdungshaftung nach Straßenverkehrsgesetz geändert. Das Schmerzensgeld kann ohne Rücksicht auf den Haftungsgrund verlangt werden. Geregelt wird dies in § 253 BGB. Somit hat sich der Anspruch auf Schmerzensgeld auch auf die Fälle der sogenannten Gefährdungshaftung ausgedehnt. Nach altem Recht konnte nur die Tierhalterhaftung nach § 833 BGB einen Schmerzensgeldanspruch nach sich ziehen. Nun gilt das Gegenteil. Sämtliche Gesetze, welche eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung vorsehen, verweisen auf die allgemeine Vorschrift des § 253 Abs. 2 BGB. Dadurch haben sich auch die sogenannten Gefährdungshaftungstatbestände geändert.

Zuvor haftete ein Fahrzeughalter gegenüber den Insassen gemäß § 8 a StVG lediglich dann, wenn es sich um eine „entgeltliche, geschäftsmäßige Personenbeförderung“ handelte. Nach § 7 Abs. 1 StVG gilt die Gefährdungshaftung nun auch für „private“ Insassen. Während die Gefährdungshaftung bei der gewerblichen Beförderung zwingend ist, kann sie bei der privaten Beförderung durch einen Vertrag zwischen Fahrer und Mitfahrer ausgeschlossen bzw. beschränkt werden. Einen entsprechenden Mustervertrag des ADAC finden Sie hier. Die Gefährdungshaftung des § 7 Abs. 1 StVG betrifft nun auch die Halter von Anhängern. Unterscheidet sich dieser von dem Halter des ziehenden Fahrzeugs, haften beide Halter gegenüber dem Verletzten gesamtschuldnerisch.

Nach altem Recht war die Gefährdungshaftung ausgeschlossen, wenn es sich um ein „unabwendbares Ereignis“ handelte. Der Ausschluss greift nach neuem Recht nur noch bei „höherer Gewalt“. Damit sind alle seltenen Fälle eines „betriebsfremden, von außen durch elementare Naturkräfte oder durch Handlungen dritter Personen herbeigeführten Ereignisses“ gemeint. Eine Ölspur oder Gegenstände auf der Straße (wie zum Beispiel auch Wild) sind damit nicht mehr ausgeschlossen.

Zusammenfassung

Durch die beschriebene Gesetzesänderung aus dem Jahr 2002 wurde die Insassenunfallversicherung mehr oder weniger bedeutungslos, da die Gefährdungshaftung nun auch für privat beförderte Insassen gilt. Darüber hinaus gibt es viele Überschneidungen im Leistungsbereich mit anderen Versicherungen. So sind die Kosten für Sach- und Personenschäden über die Kfz-Haftpflicht des Unfallverursachers abgedeckt. Dies gilt sowohl für fremd- als auch für selbstverschuldete Unfälle. Da die Insassenunfallversicherung auch nur bei Unfällen aus dem Gebrauch von versicherten Kraftfahrzeugen leistet, ist hier eine eigene private Unfallversicherung weitaus sinnvoller, da diese bei allen Unfällen greift, im Vergleich zur Insassenunfall günstiger ist und auch höhere Versicherungssummen vereinbart werden können. Auch das Argument, dass bei fremdverschuldeten Unfällen im Ausland eine Insassenunfallversicherung sinnvoll sein kann, da eventuell die ausländische Kfz-Haftpflicht nicht über eine ausreichende Deckungssumme verfügt, kann man durch den Auslandsschadenschutz im Rahmen der Kfz-Versicherung widerlegen.

Die Fahrerschutzversicherung hingegen schließt eine tatsächliche Lücke, da der Fahrer bei einem eigenverschuldeten Unfall keinerlei Leistungen aus seiner Kfz-Haftpflichtversicherung erhält. Hier wird er aber, wie bereits erwähnt, vom Versicherer so gestellt, als hätte er als Insasse im Fahrzeug gesessen, und die Fahrerschutzversicherung greift hier auf den Leistungsumfang der Kfz-Haftpflicht bei Personenschäden gegenüber Insassen zurück. Dass gerade der Fahrer des Fahrzeugs einen guten Schutz braucht, liegt auf der Hand, denn zumindest dieser sitzt immer im Auto, und bei ca. 70 Prozent aller verletzten Fahrzeuginsassen handelt es sich um den Fahrer.

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Für inzwischen knapp 2,5 Millionen minderjährige Kinder in Deutschland ist konstant nur ein Elternteil anwesend – sie leben bei Alleinerziehenden. Auch hier bietet der Versicherungsmarkt jedoch Tarife an, die sich dieses Familienmodelles angenommen haben…

Mutter, Vater, Kind(er) – was jahrhundertelang als DAS klassische Kernmodell der ersten Sozialisationsinstanz angesehen wurde, ist längst überholt. Ob nun Patchwork, gleichgeschlechtliche Ehen, Co-Parenting oder alleinerziehende Elternteile: Glücklicherweise (!) hat sich unsere Gesellschaft so gewandelt, dass uns keiner dieser Begriffe heutzutage mehr sonderbar oder lächerlich vorkommt.

In diesem Artikel möchten wir uns daher alleinerziehenden Elternteilen widmen. In keinem anderen Familienmodell sind Organisation und Strukturen wichtiger und nirgends sonst wirken sich böse Überraschungen oder Schäden so nachteilig für die Beteiligten aus. Umso wichtiger ist es vorzusorgen. Besonders wenn Kinder zur Familie gehören, möchten wir Sie auf die Dringlichkeit einer Privathaftpflichtversicherung hinweisen.

Wir möchten Ihnen in der nachfolgenden Übersicht aufzeigen, welche Versicherer Privathaftpflichttarife für alleinerziehende Elternteile mit Kind anbieten. Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei um Beispiellösungen handelt.

Wir haben mit verschiedenen Versicherern Sondervereinbarung ausgehandelt. Es gibt Tarife für Singles mit und ohne Kinder. In allen Varianten sind minderjährige sowie volljährige Kinder auch während des Studiums oder der beruflichen Erstausbildung mitversichert. Natürlich besteht auch die Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Deckungssummen. Außerdem sind innerhalb einiger Tarife diverse Nachlässe möglich, z. B. Deckungsrabatte, SB-Vereinbarung, SFR-Rabatt.

Rechtsschutz? Ist das überhaupt notwendig?

Nun, wie oft wohl ein minderjähriges Kind in die Situation kommen mag, in der es Rechtsschutzansprüche geltend machen möchte? Hier scheint der Bedarf auf den ersten Blick nicht sehr hoch zu sein, und würden wir noch vor zwanzig Jahren leben, hätten Zweifel an der Sinnhaftigkeit durchaus Berechtigung. Doch das tun wir nicht mehr und die Versuchung der „Neuzeit“ ist groß. Denke man in diesem Zusammenhang nur einmal beispielsweise an illegale Film- oder Musik-Downloads von fragwürdigen Internetplattformen. Nun macht es gleich mehr Sinn, nicht? Diese illegalen Downloads haben sich zu einem größeren Problem und einer ernsthafteren Thematik entwickelt als viele Eltern denken, denn diesen bleiben Einblicke in das Internetverhalten ihrer Kinder nicht selten komplett verwehrt.

Die Versicherungsgesellschaften haben diese Problematik jedoch erkannt, und so bieten all unsere Kooperationspartner, auch Tarife an, die extra als Singletarife ausgewiesen sind. Bei allen diesen „Single-Tarifen“ sind auch die Kinder des Singles mitversichert. Zum Teil bleiben auch die weiteren mitversicherten Personen, z. B. Eltern oder Enkelkinder, im Kreis der versicherten Personen enthalten, und es wird ausdrücklich nur Deckung für den Partner ausgeschlossen. Andere schließen im Singletarif auch die anderen mitversicherten Personen aus.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Da Alleinerziehende nicht nur für die Erziehung des Kindes alleine zuständig sind, sondern auch das Einkommen alleine erwirtschaften müssen, halten wir zur Abrundung der Absicherung von Elternteil und Kind auch folgende Themen für wichtig:

Unfallschutz: Unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen Sie nur während der Arbeitszeit und auf dem Hin- und Rückweg. Das Kind ist nur in Schule und Kindergarten sowie auf den Wegen hin und zurück abgesichert. Hinzu kommt, dass die gesetzliche Unfallversicherung ihre Leistungen in erster Linie darauf abgestimmt hat, für die Kosten der gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten aufzukommen. Kapitalleistungen werden erst ab einer mindestens 20-prozentigen Einschränkung der beruflichen Leistungsfähigkeit in Form einer kleinen Rente gezahlt. Für Unfälle im privaten Bereich, die gut 70 Prozent der Unfallstatistik einnehmen, sieht sie gar keine Leistung vor. Eine private Unfallversicherung kann hier Abhilfe schaffen.

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Die Welt erfährt einen Klimawandel. Davor kann und darf man die Augen nicht verschließen! Es spielt dabei auch keine Rolle, ob es sich hier um eine normale zyklische Veränderung handelt oder ob der Mensch sie verursacht hat. Eine Forschergruppe der Europäischen Kommission in Italien berechnete vor Kurzem, dass im Jahr 2100 zwei Drittel der Europäer durch wetterbedingte Katastrophen wie Dürren, Waldbrände, Stürme und Überschwemmungen zu Schaden kommen werden.

Gewiss, niemand von uns wird dies erleben, doch bedenke man darüber hinaus auch, dass der Klimawandel – eine der größten globalen Bedrohungen – ein schleichender Prozess ist. Als unheilvolle Vorboten können sicher die Stürme, Gewitter und der Dauerregen der letzten Tage betrachtet werden. Besonders stark getroffen hatte es diesmal zahlreiche Regionen in Bayern. Im Landkreis Passau hatten schwere Gewitter und orkanartige Stürme ganze Landstriche verwüstet. Zwei Menschen verloren dabei ihr Leben, zahlreiche wurden verletzt. Zu den Gefahren für die Menschen kommen materielle Schäden. Hier sind wir beim Thema: Viele unterschätzen die Gefahren, die sich durch die veränderten klimatischen Bedingungen ergeben, noch immer und sehen vom Schutz gegen Elementarschäden ab. Dabei können gerade diese existenzbedrohend sein.

Wohngebäudeversicherung

Als die wohl häufigsten wetterbedingten Schadenursachen sind Hochwasser/Überschwemmungen zu nennen. Diese werden vom Mal zu Mal scheinbar immer unberechenbarer.

Dazu (nur) ein Beispiel aus 2017: Ein schweres Gewitter und Starkregen setzte die kleine Gemeinde Otting (Bayern) binnen kürzester Zeit komplett unter Wasser. Innerhalb von einer Stunde fielen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Zahlreiche Wohnungen wurden überflutet, mehr als 80 Keller versanken in den Wassermassen, Heizöltanks liefen aus. Zwar müsse die genaue Schadenhöhe noch ermittelt werden, jedoch sei es durchaus denkbar, dass diese pro betroffenem Haushalt rund 30.000 Euro betrage. Eine Abfrage der Gemeinde hat ergeben, dass die wenigsten Einwohner gegen derartige Schadenereignisse versichert sind.

Gerade bei Überschwemmungen resultieren die Kosten meist in den seltensten Fällen aus den Beschädigungen am Gebäude, sondern vielmehr aus dem Aufwand, der für

• Aus-/Abpumpen
• Reinigung
• Reparaturen in und am Haus (und den Nebengebäuden)
• Trockenlegung/Sanierung oder im Worst Case
• dem Abriss des Gebäudes

betrieben werden muss. Hinzu kommen Kosten für eine alternative Unterkunft, Mietausfälle usw.

Man bedenke in diesem Zusammenhang auch das Stichwort Rückstau. Dieser macht Hochwasser auch für Gebäude in höheren Lagen zu einem Thema, die von einer Überschwemmung selbst geschützt wären!

Hausratversicherung

Um an das vorangegangene Beispiel anzuschließen: Typische Überschwemmungsschäden am Hausrat sind das Aufquellen von Möbeln, Schimmel und Stock an Textilien und Polstermöbeln sowie Verschmutzungen durch mitgeführten Schlamm sowie andere Verunreinigungen.

Die Gebäudeversicherungen wie auch die Hausratversicherung beinhalten in der Regel die Grundgefahrendeckung. Glücklicherweise hat diese inzwischen nahezu jeder Hauseigentümer abgesichert. Schäden wie in unserem Beispiel genannt, sind allerdings grundsätzlich im Rahmen einer Elementarschadenversicherung abgedeckt.

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Die Sommerzeit ist bekanntlich die schönste Zeit im Jahr. Reisen, die Seele baumeln lassen und sich aus dem turbulenten Alltagstreiben ausklinken. Wem die überfüllte Vier-Sterne-Hotelanlage für den Erholungsurlaub jedoch zu viel des Guten ist und den Urlaub gern autark abseits von Menschenmassen verbringen möchte, der greift auf ein Ferienhaus zurück.

Jede fünfte Übernachtung findet in einem Ferienhaus (oder einer Ferienwohnung) statt. Solch eine Immobilie zu besitzen bedeutet jedoch mehr als nur die Gewährleistung der eigenen Entspannung während der Urlaubstage. Zumindest innerhalb der deutschen Bundesgrenzen gelten Ferienhäuser als sichere Kapitalanlage mit hohen Renditen. Auch der Gesichtspunkt der Altersvorsorge ist in vielen Fällen die Begründung für deren Erwerb. Damit der Eigentümer aber auch lange Freude an den eigenen vier „Urlaubswänden“ hat, gilt es diese Investition zu hüten. Allen voran durch eine Versicherung, die finanzielle Entschädigung gewährt, sollten Sie einmal nicht vor Ort sein und Schäden verhindern können. Doch gerade hier liegt der Knackpunkt: Ferienhäuser, die im Regelfall nicht ständig bewohnt sind, stellen ein höheres Risiko dar als „gewöhnliche“ Immobilien. Kommt es zu Schäden oder Schädigungen, werden diese oftmals zu spät entdeckt. Hier stellen sich viele Versicherer quer oder bieten nur Basisleistungen an.

In solchen Fällen bieten sich sogenannte Ferienhauspolicen bestimmter Versicherer an, die Rundumschutz versprechen. Wir bieten hier Lösungen mit einer All-Risk-Deckung für Ferienimmobilien im In- und Ausland an. Ein Wohngebäudevertrag für den Hauptwohnsitz ist nicht nötig. Zudem gelten umfangreiche Entschädigungsgrenzen, z. B. für Kunstgegenstände bis 20.000 Euro.

In unserem Portfolio befinden sich auch andere Lösungen, in denen der Versicherungsschutz sowohl für bewohnte und unbewohnte als auch für kurz- und langfristig vermietete Immobilien gilt. Optional auch mit unabsichtlich verursachte Schäden durch Mieter oder Eigentümer.

Da Immobilien und daher auch Ferienhäuser zu Ihren wahrscheinlich wertvollsten Vermögen zählen, deren Risikosituationen sehr individuell zu betrachten sind, raten wir hier zu einem angemessenen Versicherungsschutz.

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Im Grunde ist es ganz einfach. Die Menschheit teilt sich in zwei Gruppen auf: „Hundemenschen“ und „Katzenmenschen“.

Während die Hundemenschen gassigehenderweise ihr Verhältnis zum Tier recht öffentlich machen, halten es die Katzenmenschen und ihre Vierbeiner eher diskret und verborgen in den heimischen vier Wänden.

Das hat ob wir wollen oder nicht Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung beider Gruppen bzw. der Bindung, die zum Tier besteht. Der Hund ist immer dabei. Er begleitet beim Spaziergang im Park, liegt seiner Herrschaft im Straßencafé zu Füßen und auch sonst wirkt es immer, als ob beide Hund und Herr eine unzertrennliche Gemeinschaft bilden. Ja, so muss Liebe zum Tier aussehen. Da sorgt der Aufrechtgeher für den Pelzträger und eben dieser wird sich in einer „Lassie-Situation“ sicher revanchieren.

Die Katze hingegen ist so man sie denn überhaupt erblickt in der Regel alleine unterwegs. Als nur „semi-gezähmter“ Einzelgänger streift sie herum. Herrchen oder Frauchen braucht sie scheinbar nicht, um glücklich zu sein und den Tag herumzubekommen. Mensch und Katze erlebt man eigentlich nur als Teil des Familien- oder Freundeskreises in Interaktion. Als Außenstehender bleibt es so meist unbemerkt, dass auch hier eine sehr innige Beziehung auf beiden Seiten bestehen kann. Nur eben etwas lockerer. Die „Katzenmenschen“ unter Ihnen werden gut verstehen, wie wir das meinen.

Das Bild von Hund, Katze und Herr, das durch diesen Außeneindruck vermittelt wird, kann schnell verzerrt sein. Da dort, wo auch Menschen sind, stärker vertreten, kann der Eindruck entstehen, es gäbe mehr Hunde als Katzen. Das ist falsch, wie jede Statistik der vergangenen Jahre immer wieder belegt. Es wird um die 10 Millionen Katzen in Deutschland geben, Hunde nur um die 8 Millionen. Man kann weiterhin annehmen, Hundehalter wären besorgter um ihre Tiere. Da mag auch die immer noch nicht so seltene Haltung von Katzen auf Bauernhöfen, die Lebart freilebende Streuner und ähnliches mit hineinspielen, dass man Katzenhaltern etwas weniger emotionale Bindung zum Tier unterstellen mag.

Denkt man nun an hohe Tierarztkosten, werden viele von Ihnen eher dazu neigen, bei Hundehaltern die Bereitschaft zu finden, 1.500 Euro für die Behandlung einer Hüftdysplasie auf den Tisch zu legen. Die Entfernung eines Tumors kann bei einer Katze ganz ähnliche Kosten verursachen. Darf man nun einfach annehmen, dass der Katzenfreund die „endgültige Lösung“ beim Tierarzt der Behandlung vorzieht? Wohl kaum.

Man kann auch sehr viel nüchterner und emotionsloser an solch eine Überlegung herangehen. Die Anschaffung eines Hundes kostet in der Regel Geld die meisten Katzen sind normale Hauskatzen und gibt es umsonst. Wo man eher Geld investiert, sollte damit doch auf der Hand liegen, oder? Nein, denn ohne Emotionen geht es bei Haustieren eben nicht. Zudem kosten eine Heilige Birma, eine Main Coon oder eine Bengal beim Züchter ebenfalls eine gute Stange Geld und können damit ähnlich teuer sein wie ein Hund. Und da nennen wir nur drei der verbreitetsten Rassekatzen. (Zur teuersten Katzenrasse zählt übrigens die Ashera GD. Was klingt wie der Name eines Sportwagens, ist diesem auch in puncto Anschaffungskosten ziemlich auf den Fersen: Bis zu 50.000 Euro zahlen Liebhaber für dieses Tier. Nun ja…)

Was man als Halter im Krankheitsfall tut, ist wohl in allererster Linie eine Frage dessen, was man sich leisten kann. Wer eine Behandlung schlicht nicht zahlen kann, der wird sie evtl. tatsächlich nicht durchführen lassen. Das ist natürlich eine traurige Situation, die man recht einfach vermeiden könnte: mit einer Krankenversicherung für Tiere.

Eine solche kann recht umfangreich bei den Kosten sein, die übernommen werden. Das sieht man dann natürlich an den Beiträgen. Allerdings gibt es auch die abgespeckte Variante als reine OP-Kostenversicherung, also für die Fälle, die oft unerwartet große Kosten verursachen. Schaut man sich hier einmal an, was dieser sinnvolle Schutz monatlich kostet, muss man sich auch „als Rechner“ die Frage stellen, weshalb nicht bereits jeder Katzen- und Hundehalter einen solchen Vertrag hat. Salopp kann man sagen: Muss das Tier in seinem Leben nur ein einziges Mal unters Messer, sparen Sie Geld.

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Statistiken zeigen, dass Einbruchdiebstähle in den vergangenen fünf Jahren im Bundesgebiet rund um ein Drittel angestiegen sind. Sowohl im Stadtgebiet als auch auf dem Land.

Tief sitzt der Schock von Familie G. Als sie nach ihrem Osterurlaub nach Hause zurückkehrten, entdeckte Sabine G. ein aufgehebeltes Badezimmerfenster. Trotz der Befürchtungen, die Familie sei während ihrer Abwesenheit Opfer eines Einbruches geworden, stellte sich beim Überprüfen der Wohnungseinrichtung heraus, dass keinerlei Wertgegenstände entwendet wurden. Offenbar wurde der Täter bei seinem Vorhaben gestört und hatte dieses abgebrochen.

Für Familie G. stellt sich nun die Frage, wer für den entstandenen Schaden am Fenster aufkommen muss der Fensterrahmen ist schwer beschädigt und muss komplett getauscht werden. Natürlich bestünde ein Schadenersatzanspruch gegen den Einbrecher doch der muss eben erst einmal gefasst werden.

Glücklicherweise verfügen die Geschädigten über ausreichenden Versicherungsschutz. Da es sich um ein beschädigtes Fenster handelt, meldet Herr G. den Schaden seinem Wohngebäudeversicherer und ist erstaunt, als er wenig später ein negatives Antwortschreiben erhält.

Die Gebäudeversicherung schützt Sie lediglich bei den allgemein bekannten Gefahren wie Feuer, Sturm usw.. Standardmäßig gehört der Schutz einer Immobilie bei Einbruchschäden jedoch nicht mehr zum Leistungsumfang einer Wohngebäudeversicherung. Einige unserer Deckungskonzepte beinhalten jedoch die Superklausel „Opfer einer polizeilich/behördlich angezeigten Straftat“, die in diesem Falle den Schaden regulieren würde. Auch in einzelnen Premiumtarifen lassen sich Einbruchschäden auch in der Gebäudeversicherung abdecken. Ansonsten fällt eine Entschädigung für die Beseitigung der Spuren misslungener oder geglückter Einbruchversuche bestenfalls in den Bereich der unbenannten Gefahren. Ein Problem wird dies allerdings nur für die Kunden, die bis zuletzt der Ansicht waren, keine Hausratversicherung zu benötigen…

Weil diese Schäden unmittelbar mit dem Hausrat in Verbindung stehen, ist eine Regulierung über die Hausratversicherung möglich. Die Kosten, die Familie G. durch die Reparatur oder dem Austausch eines des beschädigten Fensters entstehen, können also über die Hausratversicherung reguliert werden. Allerdings muss ersichtlich sein, dass der entstandene Schaden eindeutig auf das Werk eines Einbrechers zurückzuführen ist. Sollten keine Einbruchspuren durch die Polizei festgestellt worden sein, handelt es sich lediglich um eine Sachbeschädigung, die keine Versicherung übernimmt.

Glücklicherweise alarmierte Herr G. nach dem festgestellten Schaden umgehend die Polizei und brachte das Vergehen zur Anzeige.

Wie ist die Sachlage bei versuchten Einbrüchen an gewerblichen Objekten?

Auch bei Gewerbeobjekten häufen sich die Einbrüche in den letzten Jahren dramatisch. Gehen wir daher auch einmal davon aus, nicht das private Wohnhaus von Familie G. wurde beschädigt, sondern die kleine Buchhandlung, welche Frau G. führt. Auch in diesem Falle wird in der Regel analog zur Hausratversicherung der entstandene Schaden über die Betriebs-/Geschäftsinhaltsversicherung reguliert, sofern vorhanden.

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Pulverschnee, Sonnenschein und frisch präparierte Pisten. Da geht wohl jedem Skifahrer das Herz auf. Sicherlich sind auch unter Ihnen viele begeisterte Wintersportler, die es diese Saison wieder auf die Berge treibt.

Nach ein paar Stunden Auspowern hat man sich eine Stärkung verdient, die Ski werden abgeschnallt und es geht in die Hütte. Doch haben Sie sich eigentlich schon einmal darüber Gedanken gemacht, was passiert, wenn der Ski in genau einer solchen unbeachteten Situation gestohlen wird? Oder wer für den Schaden aufkommt, wenn der Ski bei einer rasanten Abfahrt tatsächlich einmal brechen sollte?

Eine normale Hausratversicherung wird in den meisten Fällen wohl keine Hilfe sein. Denn lässt man seine Wintersportausrüstung unbeaufsichtigt vor der Hütte stehen und werden die Ski daraufhin entwendet, handelt es sich um einen einfachen Diebstahl, der nicht mitversichert ist.

Einige Versicherer haben diese Problematik erkannt und bieten spezielle Skiversicherungen an, mit denen man seine Ausrüstung gegen Diebstahl und Beschädigung versichern kann. Oftmals sind diese Produkte sehr umfangreich und beinhalten neben dem Versicherungsschutz für die Ausrüstung auch eine Leistung für eine Mietausrüstung, eine Rechtsschutzversicherung, eine Haftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung. So umfangreich diese Pakete auch sind, so viele Einschränkungen gibt es aber auch zu beachten. Oftmals sind die Leistungen aus den Skiversicherungen mit einer Staffelung der Neuwertentschädigung, einem Ausschluss für einfachen Diebstahl oder Bruchschäden versehen. Zudem ist eine solche Spezialversicherung im Verhältnis zum Wert der Ausrüstung doch recht teuer. Gerade, wenn die Ausrüstung schon etwas älter und damit nicht mehr so wertvoll ist, sollte man abwägen, ob die Kosten nicht letztendlich den (Wiederbeschaffungs-)Wert übersteigen.

Wer zahlt, wenn der Ski entwendet wird?
Eine Lösung können hier unsere Hausrat-Deckungskonzepte sein, die von manchen Versicherern angeboten werden. Bei diesen Versicherern ist beispielweise der Versicherungsschutz für eine polizeilich angezeigte Straftat mitversichert. Wird Ihnen also vor der Hütte oder an der Gondel der Ski entwendet und wird dies bei der Polizei angezeigt, wird der Versicherer für den Diebstahl aufkommen. Ist die Ausrüstung mehr wert als die Grenze der Versicherer , ist dies über die beitragspflichtigen Zusatzpakete realisierbar.

Besucht man öfter das gleiche Skigebiet, bietet es sich oftmals auch an, die Ausrüstung während des gesamten Winters in einem Skidepot unterzustellen. Es ist ja schließlich praktisch, wenn man nicht jedes Mal alles mitnehmen muss und die Ski direkt an der Piste gelagert werden können. Normalerweise besteht über die Außenversicherung nur für einen vorübergehenden Zeitraum, der sich meist auf maximal drei Monate beschränkt, Versicherungsschutz. Wenn man jedoch bedenkt, dass eine Skisaison meist länger als drei Monate dauert, ist dies leider zu kurz. Auch hier gibt es Versicherer die weltweiten schutz länger als 3 Monate anbieten.

Weil im Skiurlaub nicht nur Herzen brechen können….

Auch gegen den Skibruch bieten unsere Deckungskonzepte Versicherungsschutz. Über das beitragspflichtige Zusatzpaket einiger Versicherer und gegen Prämienzuschlag  sind im Versicherungsschutz die unbenannten Gefahren mitversichert, die bei bestimmten Versicherern auch den Skibruch beinhalten. Vorteil ist, dass es keine Entschädigungsgrenze gibt, sondern im Schadenfall bis zu Versicherungssumme geleistet wird. Einzig eine kleine Selbstbeteiligung ist von Ihnen zu leisten.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.