Die Welt erfährt einen Klimawandel. Davor kann und darf man die Augen nicht verschließen! Es spielt dabei auch keine Rolle, ob es sich hier um eine normale zyklische Veränderung handelt oder ob der Mensch sie verursacht hat. Eine Forschergruppe der Europäischen Kommission in Italien berechnete vor Kurzem, dass im Jahr 2100 zwei Drittel der Europäer durch wetterbedingte Katastrophen wie Dürren, Waldbrände, Stürme und Überschwemmungen zu Schaden kommen werden.

Gewiss, niemand von uns wird dies erleben, doch bedenke man darüber hinaus auch, dass der Klimawandel – eine der größten globalen Bedrohungen – ein schleichender Prozess ist. Als unheilvolle Vorboten können sicher die Stürme, Gewitter und der Dauerregen der letzten Tage betrachtet werden. Besonders stark getroffen hatte es diesmal zahlreiche Regionen in Bayern. Im Landkreis Passau hatten schwere Gewitter und orkanartige Stürme ganze Landstriche verwüstet. Zwei Menschen verloren dabei ihr Leben, zahlreiche wurden verletzt. Zu den Gefahren für die Menschen kommen materielle Schäden. Hier sind wir beim Thema: Viele unterschätzen die Gefahren, die sich durch die veränderten klimatischen Bedingungen ergeben, noch immer und sehen vom Schutz gegen Elementarschäden ab. Dabei können gerade diese existenzbedrohend sein.

Wohngebäudeversicherung

Als die wohl häufigsten wetterbedingten Schadenursachen sind Hochwasser/Überschwemmungen zu nennen. Diese werden vom Mal zu Mal scheinbar immer unberechenbarer.

Dazu (nur) ein Beispiel aus 2017: Ein schweres Gewitter und Starkregen setzte die kleine Gemeinde Otting (Bayern) binnen kürzester Zeit komplett unter Wasser. Innerhalb von einer Stunde fielen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Zahlreiche Wohnungen wurden überflutet, mehr als 80 Keller versanken in den Wassermassen, Heizöltanks liefen aus. Zwar müsse die genaue Schadenhöhe noch ermittelt werden, jedoch sei es durchaus denkbar, dass diese pro betroffenem Haushalt rund 30.000 Euro betrage. Eine Abfrage der Gemeinde hat ergeben, dass die wenigsten Einwohner gegen derartige Schadenereignisse versichert sind.

Gerade bei Überschwemmungen resultieren die Kosten meist in den seltensten Fällen aus den Beschädigungen am Gebäude, sondern vielmehr aus dem Aufwand, der für

• Aus-/Abpumpen
• Reinigung
• Reparaturen in und am Haus (und den Nebengebäuden)
• Trockenlegung/Sanierung oder im Worst Case
• dem Abriss des Gebäudes

betrieben werden muss. Hinzu kommen Kosten für eine alternative Unterkunft, Mietausfälle usw.

Man bedenke in diesem Zusammenhang auch das Stichwort Rückstau. Dieser macht Hochwasser auch für Gebäude in höheren Lagen zu einem Thema, die von einer Überschwemmung selbst geschützt wären!

Hausratversicherung

Um an das vorangegangene Beispiel anzuschließen: Typische Überschwemmungsschäden am Hausrat sind das Aufquellen von Möbeln, Schimmel und Stock an Textilien und Polstermöbeln sowie Verschmutzungen durch mitgeführten Schlamm sowie andere Verunreinigungen.

Die Gebäudeversicherungen wie auch die Hausratversicherung beinhalten in der Regel die Grundgefahrendeckung. Glücklicherweise hat diese inzwischen nahezu jeder Hauseigentümer abgesichert. Schäden wie in unserem Beispiel genannt, sind allerdings grundsätzlich im Rahmen einer Elementarschadenversicherung abgedeckt.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Die Sommerzeit ist bekanntlich die schönste Zeit im Jahr. Reisen, die Seele baumeln lassen und sich aus dem turbulenten Alltagstreiben ausklinken. Wem die überfüllte Vier-Sterne-Hotelanlage für den Erholungsurlaub jedoch zu viel des Guten ist und den Urlaub gern autark abseits von Menschenmassen verbringen möchte, der greift auf ein Ferienhaus zurück.

Jede fünfte Übernachtung findet in einem Ferienhaus (oder einer Ferienwohnung) statt. Solch eine Immobilie zu besitzen bedeutet jedoch mehr als nur die Gewährleistung der eigenen Entspannung während der Urlaubstage. Zumindest innerhalb der deutschen Bundesgrenzen gelten Ferienhäuser als sichere Kapitalanlage mit hohen Renditen. Auch der Gesichtspunkt der Altersvorsorge ist in vielen Fällen die Begründung für deren Erwerb. Damit der Eigentümer aber auch lange Freude an den eigenen vier „Urlaubswänden“ hat, gilt es diese Investition zu hüten. Allen voran durch eine Versicherung, die finanzielle Entschädigung gewährt, sollten Sie einmal nicht vor Ort sein und Schäden verhindern können. Doch gerade hier liegt der Knackpunkt: Ferienhäuser, die im Regelfall nicht ständig bewohnt sind, stellen ein höheres Risiko dar als „gewöhnliche“ Immobilien. Kommt es zu Schäden oder Schädigungen, werden diese oftmals zu spät entdeckt. Hier stellen sich viele Versicherer quer oder bieten nur Basisleistungen an.

In solchen Fällen bieten sich sogenannte Ferienhauspolicen bestimmter Versicherer an, die Rundumschutz versprechen. Wir bieten hier Lösungen mit einer All-Risk-Deckung für Ferienimmobilien im In- und Ausland an. Ein Wohngebäudevertrag für den Hauptwohnsitz ist nicht nötig. Zudem gelten umfangreiche Entschädigungsgrenzen, z. B. für Kunstgegenstände bis 20.000 Euro.

In unserem Portfolio befinden sich auch andere Lösungen, in denen der Versicherungsschutz sowohl für bewohnte und unbewohnte als auch für kurz- und langfristig vermietete Immobilien gilt. Optional auch mit unabsichtlich verursachte Schäden durch Mieter oder Eigentümer.

Da Immobilien und daher auch Ferienhäuser zu Ihren wahrscheinlich wertvollsten Vermögen zählen, deren Risikosituationen sehr individuell zu betrachten sind, raten wir hier zu einem angemessenen Versicherungsschutz.

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Im Grunde ist es ganz einfach. Die Menschheit teilt sich in zwei Gruppen auf: „Hundemenschen“ und „Katzenmenschen“.

Während die Hundemenschen gassigehenderweise ihr Verhältnis zum Tier recht öffentlich machen, halten es die Katzenmenschen und ihre Vierbeiner eher diskret und verborgen in den heimischen vier Wänden.

Das hat ob wir wollen oder nicht Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung beider Gruppen bzw. der Bindung, die zum Tier besteht. Der Hund ist immer dabei. Er begleitet beim Spaziergang im Park, liegt seiner Herrschaft im Straßencafé zu Füßen und auch sonst wirkt es immer, als ob beide Hund und Herr eine unzertrennliche Gemeinschaft bilden. Ja, so muss Liebe zum Tier aussehen. Da sorgt der Aufrechtgeher für den Pelzträger und eben dieser wird sich in einer „Lassie-Situation“ sicher revanchieren.

Die Katze hingegen ist so man sie denn überhaupt erblickt in der Regel alleine unterwegs. Als nur „semi-gezähmter“ Einzelgänger streift sie herum. Herrchen oder Frauchen braucht sie scheinbar nicht, um glücklich zu sein und den Tag herumzubekommen. Mensch und Katze erlebt man eigentlich nur als Teil des Familien- oder Freundeskreises in Interaktion. Als Außenstehender bleibt es so meist unbemerkt, dass auch hier eine sehr innige Beziehung auf beiden Seiten bestehen kann. Nur eben etwas lockerer. Die „Katzenmenschen“ unter Ihnen werden gut verstehen, wie wir das meinen.

Das Bild von Hund, Katze und Herr, das durch diesen Außeneindruck vermittelt wird, kann schnell verzerrt sein. Da dort, wo auch Menschen sind, stärker vertreten, kann der Eindruck entstehen, es gäbe mehr Hunde als Katzen. Das ist falsch, wie jede Statistik der vergangenen Jahre immer wieder belegt. Es wird um die 10 Millionen Katzen in Deutschland geben, Hunde nur um die 8 Millionen. Man kann weiterhin annehmen, Hundehalter wären besorgter um ihre Tiere. Da mag auch die immer noch nicht so seltene Haltung von Katzen auf Bauernhöfen, die Lebart freilebende Streuner und ähnliches mit hineinspielen, dass man Katzenhaltern etwas weniger emotionale Bindung zum Tier unterstellen mag.

Denkt man nun an hohe Tierarztkosten, werden viele von Ihnen eher dazu neigen, bei Hundehaltern die Bereitschaft zu finden, 1.500 Euro für die Behandlung einer Hüftdysplasie auf den Tisch zu legen. Die Entfernung eines Tumors kann bei einer Katze ganz ähnliche Kosten verursachen. Darf man nun einfach annehmen, dass der Katzenfreund die „endgültige Lösung“ beim Tierarzt der Behandlung vorzieht? Wohl kaum.

Man kann auch sehr viel nüchterner und emotionsloser an solch eine Überlegung herangehen. Die Anschaffung eines Hundes kostet in der Regel Geld die meisten Katzen sind normale Hauskatzen und gibt es umsonst. Wo man eher Geld investiert, sollte damit doch auf der Hand liegen, oder? Nein, denn ohne Emotionen geht es bei Haustieren eben nicht. Zudem kosten eine Heilige Birma, eine Main Coon oder eine Bengal beim Züchter ebenfalls eine gute Stange Geld und können damit ähnlich teuer sein wie ein Hund. Und da nennen wir nur drei der verbreitetsten Rassekatzen. (Zur teuersten Katzenrasse zählt übrigens die Ashera GD. Was klingt wie der Name eines Sportwagens, ist diesem auch in puncto Anschaffungskosten ziemlich auf den Fersen: Bis zu 50.000 Euro zahlen Liebhaber für dieses Tier. Nun ja…)

Was man als Halter im Krankheitsfall tut, ist wohl in allererster Linie eine Frage dessen, was man sich leisten kann. Wer eine Behandlung schlicht nicht zahlen kann, der wird sie evtl. tatsächlich nicht durchführen lassen. Das ist natürlich eine traurige Situation, die man recht einfach vermeiden könnte: mit einer Krankenversicherung für Tiere.

Eine solche kann recht umfangreich bei den Kosten sein, die übernommen werden. Das sieht man dann natürlich an den Beiträgen. Allerdings gibt es auch die abgespeckte Variante als reine OP-Kostenversicherung, also für die Fälle, die oft unerwartet große Kosten verursachen. Schaut man sich hier einmal an, was dieser sinnvolle Schutz monatlich kostet, muss man sich auch „als Rechner“ die Frage stellen, weshalb nicht bereits jeder Katzen- und Hundehalter einen solchen Vertrag hat. Salopp kann man sagen: Muss das Tier in seinem Leben nur ein einziges Mal unters Messer, sparen Sie Geld.

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Statistiken zeigen, dass Einbruchdiebstähle in den vergangenen fünf Jahren im Bundesgebiet rund um ein Drittel angestiegen sind. Sowohl im Stadtgebiet als auch auf dem Land.

Tief sitzt der Schock von Familie G. Als sie nach ihrem Osterurlaub nach Hause zurückkehrten, entdeckte Sabine G. ein aufgehebeltes Badezimmerfenster. Trotz der Befürchtungen, die Familie sei während ihrer Abwesenheit Opfer eines Einbruches geworden, stellte sich beim Überprüfen der Wohnungseinrichtung heraus, dass keinerlei Wertgegenstände entwendet wurden. Offenbar wurde der Täter bei seinem Vorhaben gestört und hatte dieses abgebrochen.

Für Familie G. stellt sich nun die Frage, wer für den entstandenen Schaden am Fenster aufkommen muss der Fensterrahmen ist schwer beschädigt und muss komplett getauscht werden. Natürlich bestünde ein Schadenersatzanspruch gegen den Einbrecher doch der muss eben erst einmal gefasst werden.

Glücklicherweise verfügen die Geschädigten über ausreichenden Versicherungsschutz. Da es sich um ein beschädigtes Fenster handelt, meldet Herr G. den Schaden seinem Wohngebäudeversicherer und ist erstaunt, als er wenig später ein negatives Antwortschreiben erhält.

Die Gebäudeversicherung schützt Sie lediglich bei den allgemein bekannten Gefahren wie Feuer, Sturm usw.. Standardmäßig gehört der Schutz einer Immobilie bei Einbruchschäden jedoch nicht mehr zum Leistungsumfang einer Wohngebäudeversicherung. Einige unserer Deckungskonzepte beinhalten jedoch die Superklausel „Opfer einer polizeilich/behördlich angezeigten Straftat“, die in diesem Falle den Schaden regulieren würde. Auch in einzelnen Premiumtarifen lassen sich Einbruchschäden auch in der Gebäudeversicherung abdecken. Ansonsten fällt eine Entschädigung für die Beseitigung der Spuren misslungener oder geglückter Einbruchversuche bestenfalls in den Bereich der unbenannten Gefahren. Ein Problem wird dies allerdings nur für die Kunden, die bis zuletzt der Ansicht waren, keine Hausratversicherung zu benötigen…

Weil diese Schäden unmittelbar mit dem Hausrat in Verbindung stehen, ist eine Regulierung über die Hausratversicherung möglich. Die Kosten, die Familie G. durch die Reparatur oder dem Austausch eines des beschädigten Fensters entstehen, können also über die Hausratversicherung reguliert werden. Allerdings muss ersichtlich sein, dass der entstandene Schaden eindeutig auf das Werk eines Einbrechers zurückzuführen ist. Sollten keine Einbruchspuren durch die Polizei festgestellt worden sein, handelt es sich lediglich um eine Sachbeschädigung, die keine Versicherung übernimmt.

Glücklicherweise alarmierte Herr G. nach dem festgestellten Schaden umgehend die Polizei und brachte das Vergehen zur Anzeige.

Wie ist die Sachlage bei versuchten Einbrüchen an gewerblichen Objekten?

Auch bei Gewerbeobjekten häufen sich die Einbrüche in den letzten Jahren dramatisch. Gehen wir daher auch einmal davon aus, nicht das private Wohnhaus von Familie G. wurde beschädigt, sondern die kleine Buchhandlung, welche Frau G. führt. Auch in diesem Falle wird in der Regel analog zur Hausratversicherung der entstandene Schaden über die Betriebs-/Geschäftsinhaltsversicherung reguliert, sofern vorhanden.

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Pulverschnee, Sonnenschein und frisch präparierte Pisten. Da geht wohl jedem Skifahrer das Herz auf. Sicherlich sind auch unter Ihnen viele begeisterte Wintersportler, die es diese Saison wieder auf die Berge treibt.

Nach ein paar Stunden Auspowern hat man sich eine Stärkung verdient, die Ski werden abgeschnallt und es geht in die Hütte. Doch haben Sie sich eigentlich schon einmal darüber Gedanken gemacht, was passiert, wenn der Ski in genau einer solchen unbeachteten Situation gestohlen wird? Oder wer für den Schaden aufkommt, wenn der Ski bei einer rasanten Abfahrt tatsächlich einmal brechen sollte?

Eine normale Hausratversicherung wird in den meisten Fällen wohl keine Hilfe sein. Denn lässt man seine Wintersportausrüstung unbeaufsichtigt vor der Hütte stehen und werden die Ski daraufhin entwendet, handelt es sich um einen einfachen Diebstahl, der nicht mitversichert ist.

Einige Versicherer haben diese Problematik erkannt und bieten spezielle Skiversicherungen an, mit denen man seine Ausrüstung gegen Diebstahl und Beschädigung versichern kann. Oftmals sind diese Produkte sehr umfangreich und beinhalten neben dem Versicherungsschutz für die Ausrüstung auch eine Leistung für eine Mietausrüstung, eine Rechtsschutzversicherung, eine Haftpflichtversicherung und eine Unfallversicherung. So umfangreich diese Pakete auch sind, so viele Einschränkungen gibt es aber auch zu beachten. Oftmals sind die Leistungen aus den Skiversicherungen mit einer Staffelung der Neuwertentschädigung, einem Ausschluss für einfachen Diebstahl oder Bruchschäden versehen. Zudem ist eine solche Spezialversicherung im Verhältnis zum Wert der Ausrüstung doch recht teuer. Gerade, wenn die Ausrüstung schon etwas älter und damit nicht mehr so wertvoll ist, sollte man abwägen, ob die Kosten nicht letztendlich den (Wiederbeschaffungs-)Wert übersteigen.

Wer zahlt, wenn der Ski entwendet wird?
Eine Lösung können hier unsere Hausrat-Deckungskonzepte sein, die von manchen Versicherern angeboten werden. Bei diesen Versicherern ist beispielweise der Versicherungsschutz für eine polizeilich angezeigte Straftat mitversichert. Wird Ihnen also vor der Hütte oder an der Gondel der Ski entwendet und wird dies bei der Polizei angezeigt, wird der Versicherer für den Diebstahl aufkommen. Ist die Ausrüstung mehr wert als die Grenze der Versicherer , ist dies über die beitragspflichtigen Zusatzpakete realisierbar.

Besucht man öfter das gleiche Skigebiet, bietet es sich oftmals auch an, die Ausrüstung während des gesamten Winters in einem Skidepot unterzustellen. Es ist ja schließlich praktisch, wenn man nicht jedes Mal alles mitnehmen muss und die Ski direkt an der Piste gelagert werden können. Normalerweise besteht über die Außenversicherung nur für einen vorübergehenden Zeitraum, der sich meist auf maximal drei Monate beschränkt, Versicherungsschutz. Wenn man jedoch bedenkt, dass eine Skisaison meist länger als drei Monate dauert, ist dies leider zu kurz. Auch hier gibt es Versicherer die weltweiten schutz länger als 3 Monate anbieten.

Weil im Skiurlaub nicht nur Herzen brechen können….

Auch gegen den Skibruch bieten unsere Deckungskonzepte Versicherungsschutz. Über das beitragspflichtige Zusatzpaket einiger Versicherer und gegen Prämienzuschlag  sind im Versicherungsschutz die unbenannten Gefahren mitversichert, die bei bestimmten Versicherern auch den Skibruch beinhalten. Vorteil ist, dass es keine Entschädigungsgrenze gibt, sondern im Schadenfall bis zu Versicherungssumme geleistet wird. Einzig eine kleine Selbstbeteiligung ist von Ihnen zu leisten.

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Wer selbst musiziert, hütet sein Instrument wie seinen Augapfel. Studien zeigen einen deutlichen Trend hin zum „Selbstmusizieren“. Mit zunehmendem Können steigen aber auch die Ansprüche
an das Instrument. So kommen auch bei reinen Hobbymusikern schnell hohe Werte zusammen. So kann sich beispielsweise die Gitarre „Fender Stratocaster“ auf bis zu 5.000 Euro bewegen. Der Trompeter in der Blaskapelle kann für sein instrument schon einmal bis zu 7.000 Euro ansetzt. Und welchem preislichen Umfang Violinen oder Pianos annehmen können, ist seit „Stradivari“ und „Steinway“ kein Geheimnis mehr.

Den Preis einmal außer Acht gelassen: Wer selbst ein Instrument besitzt, der fasst es mit „Samthandschuhen“ an. Egal, ob Laie oder Profimusiker! Doch was, wenn das gute Stück abhandenkommt, beschädigt oder zerstört wird?

Reicht die Hausratversicherung für die Instrumente nicht aus?

Man kann natürlich sagen, dass gewisse Hausratversicherungstarife Schutz versprechen. Doch Vorsicht, denn eben nur dann, wenn Schäden durch die versicherten Gefahren Feuer, Leitungswasser, Einbruch-Diebstahl, Sturm oder Überspannung entstanden sind. Wer selbst Musiker ist, weiß außerdem, dass man das Instrument nur selten ausschließlich im Wohnzimmer nutzt.

„Dafür gibt es ja die Außenversicherug!“

Richtig, doch zum einen gilt dies nicht zeitlich unbegrenzt und zum anderen ersetzt sie in den seltensten Fällen Schäden bis zur Versicherungssumme. Und auch hier gilt Versicherungsschutz nur gegen die Grundgefahren.

Was ist nun aber, wenn es beim Transport im Fahrzeug zu einem Schaden kommt? Wenn das Instrument durch Ungeschicklichkeit zu Boden fällt und beschädigt wird? Wenn bei der Bühnenshow etwas schiefgeht? Wie sieht es aus bei klimatischen Veränderungen? Bei Geigen, Kontrabässen, Celli etc. sind Schäden durch zu niedrige Luftfeuchtigkeit (besonders im Winter) weit verbreitet.

Gesonderter Versicherungsschutz ist die Lösung!

Eine Instrumentenversicherung als Allgefahrenschutz kann sinnvoll sein in jedem Fall bietet sie den umfangreicheren Schutz. Dies nicht nur hinsichtlich der versicherten Gefahren, sondern auch der Kosten, die beispielsweise für Reparaturen auch über die Versicherungssumme hinaus erstattet werden können.

Elektro, bitte!

Man muss nicht zwangsläufig Musiker im instrumentellen Sinne sein, um die Berufung in der Musik zu finden! Längst gibt es eine Zielgruppe, die fernab von Saiten und Tasten ihre Leidenschaft gefunden hat. Die Rede ist von Disc Jockeys, die „ihre“ auf Tonträgern gespeicherte Musik in einer individuellen Auswahl abspielen bzw. „auflegen“.

Egal, ob beim Club- oder Event-DJ – viele Komponenten eines Setups ähneln sich sehr stark. So können für Laptop, Plattenspieler, Mischpult, Licht, Controller usw. schon bei einem günstigen Anbieter mehrere tausend Euro investiert werden.

Doch auch der DJ, der Garant für gute Laune und laute Partys, sollte sich Gedanken über die Absicherung seiner Ausrüstung machen. Gerade beim Transport auf Festivals, in Discotheken, zu Feiern oder anderen Gigs lauern Gefahren. Es darf darüber hinaus auch nicht vergessen werden, dass traurigerweise sowohl Vinyls als auch CDs gerne einmal bei Veranstaltungen gestohlen werden – da kann sicher jeder DJ ein Lied davon singen. Und wer professionell „auflegt“ und wohlmöglich noch viel mit dem Flieger unerwegs ist, kann sicher auch von verlorengegangenen Dingen berichten. Auch Überspannungsschäden bzw. Schäden durch Kurzschlüsse sind wie bei allen Geräten am Stromkreis jederzeit denkbar.

Ohne „Work“ kein „Life“?

Zählen Sie zu Berufsmusikern? Dann sollte neben der Absicherung der Ausrüstung in jedem Fall auch die Berufshaftpflichtversicherung für Sie eine Rolle spielen.

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Es passiert jeden Tag in deutschen Schulen und Kindergärten: Kinder albern herum, ohne sich großartig Gedanken über mögliche Folgen ihres Handelns zu machen. Dabei schlagen die Beteiligten gelegentlich über die Stränge, jemand wird verletzt – und ja, manchmal auch sehr schwer.

Nun stehen Schüler und Kindergartenkinder natürlich unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bekanntlich stellt diese hinsichtlich der finanziellen Entschädigung nur einen sehr überschaubaren Schutz dar.

Vermutlich werden nun auch viele von Ihnen denken:“Kein Problem, dafür gibt es ja die Privathaftpflicht„. Doch genau dafür fehlt die Haftungsgrundlage. Die §§ 104-106 SGB VII beschränken die Haftung. Nach diesen Vorschriften ist der Schüler einer allgemeinbildenden Schule, der während des Schulbesuchs einen Schulunfall verursacht, indem er einen Mitschüler verletzt, zum Ersatz des Personenschadens nach dem Recht der unerlaubten Handlung nur verpflichtet, wenn er den Unfall vorsätzlich herbeigeführt hat. Wenn Sie nun überrascht sind, befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Das Problem wurde in mehreren Urteilen bestätigt:

Das Handelsblatt berichtete von einem Fall aus 2000, in dem ein damals 13-jähriger Schüler einen Knallkörper in eine Gruppe anderer Schüler geworfen hatte. Ein Mädchen zog sich dabei eine Schädigung des Gehörs zu und musste sich in Behandlung begeben. Ein Schadenersatzanspruch wurde eingeklagt und letztlich von mehreren Instanzen abgelehnt (BGH VI ZR 163/03).

Ein weiteres Beispiel ereignete sich 2003. Hier warfen Schüler im Werkraum Kugeln aus Alufolie in Richtung eines damals 15-jährigen Schülers, der diese mit einer Säge zurückschmetterte ähnlich wie mit einem Tennisschläger. Dabei löste sich das Sägeblatt und verletzte einen Mitschüler am Auge. Der Mitschüler verlor das Sehvermögen auf dem rechten Auge dauerhaft. Seine Erwerbsfähigkeit wurde um 30 % herabgesetzt. Auch hier wurden Zivilforderungen gegen den sägeschwingenden Schüler letztlich vor dem Bundesgerichtshof abgelehnt (BGH VI ZR 34/02).

Im Ergebnis bedeutet das, dass es keine Erstattungsleistungen für Ansprüche geben kann, die ein in Schule oder Kindergarten Geschädigter gegen den Schädiger richtet kein Schmerzensgeld, kein Verdienstausfall oder auch keine sonstigen Geldforderungen. Außer, der Schaden wurde vorsätzlich zugeügt aber dann greift die Privathaftpflicht nicht einmal mehr zur Schadensabwehr. Ob man dann bei schweren Verletzungen ohne PHV für die Forderungen aufkommen kann, ist noch ein ganz anderes Thema.

Bei deliktunfähigen Kindern wird dieser gefühlte Missstand (nichtvorsätzlicher Schaden) auch dadurch nicht geheilt, dass eine Deliktunfähigkeitsklausel in der Haftpflicht enthalten ist. Es fehlt schlicht und ergreifend die Haftungsgrundlage.

Was davon nicht berührt wird, ist das Thema der Aufsichtspflichtverletzung. Diese wird z. B. während des Schulbesuchs auf die Lehrkräfte übertragen. Natürlich ist es einem Lehrer unmöglich, permanent jeden Schüler im Auge zu behalten und dennoch Unterricht abzuhalten. Auch als Pausenaufsicht ist es nicht darstellbar, dass man an jedem Ort gleichzeitig ist. Daher wird es genügend Fälle geben, in denen einem Lehrer keine Aufsichtspflichtverletzung nachgewiesen werden kann. Die Diensthaftpflicht des Lehrers ist in jedem Fall aber die sinnvollere Anlaufstelle für Forderungen als die Privathaftpflicht der Eltern des Schädigers.

Nicht zuletzt, weil man mit beiden Seiten mitfühlt – es sind ja oft noch Kinder, die da betroffen sind fühlt sich diese Regelung unsagbar falsch an. Sie belegt allerdings, dass eine private Unfallabsicherung für Kinder unverzichtbar ist. Nur so kann ein unkomplizierter, angemessener finanzieller Ausgleich für eine erlittene Dauerschädigung sichergestellt werden. Selbst relativ hohe Absicherungen (z. B. 100.000 Euro Grundsumme mit 500 %iger Progression) sind für Kinder für weniger als fünf Euro im Monat zu haben. Das sollte jedem der Schutz der eigenen Kinder wert sein.
Weiterhin wäre auch eine Rechtsschutzversicherung mehr als angebracht, wenn Kinder im Haus sind – schon alleine durch dieses Gefühl der Hilflosigkeit werden Eltern eines geschädigten Kindes den Gang zum Rechtsanwalt nicht scheuen. Die Erfahrung der bisherigen Rechtsprechung zeigt allerdings, dass sie sich damit dann lediglich zusätzliche Kosten aufbürden. Erfolg werden sie keinen haben können…

Sachschäden sind entsprechend dem Gesetzestext natürlich komplett außen vor und selbstverständlich auch in Schule oder Kindergarten grundsätzliches Thema der PHV.

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Der gute alte Kfz-Schutzbrief!  Mancher lässt ihn kategorisch weg, andere sehen ihn als unbedingtes Muss an.
Hier prallen Weltanschauungen aufeinander und hier wollen wir auch gar nicht bekehren wir wollen lediglich darauf hinweisen, dass es den „alten, großen“ Schutzbrief immer noch gibt. Nicht nur den „kleinen“, den Sie als preiswertes Anhängsel der Kfz-Haftpflicht abschließen können. Darauf und dass sich die Leistungsinhalte gewaltig unterscheiden.

Der Unterschied zwischen „groß“ und „klein“ ist also nicht nur ein Thema für die Sesamstraße, sondern auch für uns.

Braucht man überhaupt einen Schutzbrief?

Befassen wir uns kurz mit der Frage, ob man einen Schutzbrief überhaupt benötigt. Beschränkt auf den Bereich „Probleme mit dem Wagen“ kann die Mitgliedschaft in einem Automobilclub oft ausreichend sein (z.B. Pannenhilfe, Abschleppen zur nächsten Werkstatt, Wildschadenbeihilfe usw.).Wer einen neueren Wagen fährt, dem gewährt der Hersteller zumindest für einige Zeit eine Mobilitätsgarantie. Auch diese beinhaltet u. a. Pannenhilfe und Abschleppen. Für eine gewisse Zeit wird aber auch ein Ersatzwagen gestellt (u.a.).

Wenn klar ist, welchen Umfang an Schutz sie bereits genießen, fällt es leichter, eine Empfehlung zu treffen, ob es einen Kfz-Schutzbrief bedarf – und wenn ja, in welcher Ausführung.

Der „Kleine für’n Zehner“

Der „Anhängselschutzbrief“ zur Haftpficht ist heute wohl die üblichste Form der Absicherung. Wie beim Schutzbrief üblich, greifen viele Leistungen erst dann, wenn man sich mindestens 50km vom Wohnort befindet und es zur Panne oder zum Unfall kommt. Schon vor der Haustür sind hier Pannen- und Unfallhilfe sowie das Bergen und Abschleppen des Fahrzeugs versichert. Hier greifen in der Regel immer bescheidene Obergrenzen, die im Regelfall aber immer noch gerade so ausreichend sein dürften, damit einem keine Kosten entstehen.
Wie bereits erwähnt, greifen die meisten Leistungspunkte erst, wenn man sich mindestens 50 km vom Wohnsitz entfernt befindet. Also dort, wo eine Panne oder ein Unfall sehr viele zusätzliche Probleme verursachen. Wie komm ich jetzt heim? Wo soll ich schlafen, bis das Auto repariert ist? Wie kommt mein Auto aus dem Ausland wieder zurück nach Hause? Bereits mit dem winzigen Jahresbeitrag des kleinen Schutzbriefs sind viele dieser Probleme gelöst.

Das Wichtigste für Sie: Bereits der  leistet in vielen Bereichen, in denen ein Automobilclub schwächelt. Die zehn Euro im Jahr sind also wohl immer gut investiert.

Und wofür „den Großen“?

Der „große Schutzbrief“ ist deutlich umfangreicher. Wenn der „Kleine“ unter dem Motto „Unterwegs mit dem Auto“ stünde, wäre beim „großen“ Schutzbrief „Auf Reisen“ die Umschreibung. In der Folge versucht diese Produktfamilie auch viele Probleme zu lösen, die eher im Urlaub ein solches werden können.

Krankenrücktransport, Rückholung von Kindern, Hilfe bei Insolvenz des Reiseveranstalters, Ersatzbeschaffung von Reisedokumenten, auch um so etwas kümmert sich der Schutzbrief! Als Reisender hat man so eine zentrale Anlaufstelle für die größten Probleme. Wer dies einmal genießen durfte, weiß um den Wohlfühlfaktor und das befreiende Gefühl des „Mir wird geholfen!“

Aber auch bei Betrachtung der reinen „Fahrzeug-Leistung“ fällt auf, dass die Erstattungsgrenzen deutlich steigen und es weitere Leistungen gibt – so wird z. B. für eine gewisse Zeit auch ein Mietwagen gestellt. Das erleichtert es, den gewohnten Alltag nach einem (selbstverschuldeten) Unfall oder einer Panne fortzuführen oder einen neuen Gebrauchtwagen zu finden, wenn man das Altfahrzeug nicht mehr retten kann.

Und wer?

Grundsätzlich schadet ein Schutzbrief niemandem. Den kleinen spüren Sie finanziell wohl nicht einmal. Für Sie , die viel unterwegs sind – das können Fernpendler sein oder Autourlauber – sollten sie soch aber evtl. doch den „guten alten Schutzbrief“ einmal vorstellen lassen.

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Jeder kennt sie, nicht jeder mag sie, aber fast jeder kennt einen, der eine hat: Unbemannte Flugobjekte, die man landläufig aber als „Drohne“ bezeichnet. Dass die Bezeichnung nicht korrekt ist, wissen Sie vermutlich schon, doch das trägt nichts zum Thema bei…

Fest steht, dass die unerwartete Verbreitung dieser „Drohnen“ in der Vergangenheit zu einer spürbaren Häufung von Schäden an Autos, Menschen oder Dachfenstern führte. Unachtsamkeit beim Fliegen, Abstürze durch Akkuschwäche, kein Sichtkontakt – es gibt mehr als genügend Gründe, weshalb es „krachen“ kann. Nicht selten kam der „Drohnenhalter“ ungeschoren davon, denn auf dem Fluggerät stand bisher nicht der geringste Hinweis auf ihn. Letzlich musste der Gesetzgeber tätig werden und die Verwendung vernünftig regeln.

Seit dem 7. April 2017 gilt nun eine entsprechende Verordnung. Im Detail beinhaltet Sie folgende Punkte, die wir 1 zu 1 von der Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur entnommen haben:

  • 1.  Kennzeichnungspflicht: Alle Flugmodelle und unbemannten Luftfahrtsysteme ab einer Startmasse von mehr als 0,25 kg müssen künftig gekennzeichnet sein, um im Schadensfall schnell den Halter feststellen zu können. Die Kennzeichnung erfolgt mittels Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers.
  • 2. Kenntnisnachweis: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen ab 2 Kg ist zukünftig ein kenntnisnachweis erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch a) gültige Pilotlizenz, b) Bescheinigung nach Prüfung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (auch online möglich), Mindestalter: 16 Jahre c) Bescheinigung nach Einweisung durch einen Luftsportverein (gilt nur für Flugmodelle), Mindestalter 14 Jahre. Die Bescheinigungen gelten 5 Jahre. Für den Betrieb auf Modellfluggeländen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.
  • 3. Erlaubnisfreiheit:Für den Betrieb von Flugmodellen und bemannten Luftfahrtsystemen unterhalb einer Gesamtmasse von 5 kg ist grundsätzlich keine Erlaubnis erforderlich. Der Betrieb durch Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, z.B. Feuerwehren, THW, DRK etc., ist generell erlaubnisfrei.
  • 4. Erlaubnispflicht: Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen über 5 kg und für den Betrieb bei Nacht ist eine Erlaubnis erforderlich. Diese wird von der Landesluftfahrtbehörden können dies künftig für Geräte ab 5 kg erlauben.
  • 5. Chancen für die Zukunftstechnologie: Gewerbliche Nutzer brauchten für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen bisher eine Erlaubnis – unabhängig vom Gewicht. Künftig ist für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen unterhalb von 5 kg grundsätzlich keine Erlaubnis mehr erforderlich. Zudem wird das bestehende generelle Betriebsverbot außerhalb der Sichtweite aufgehoben. Landesluftfahrtbehörden können dies künftig für Geräte ab 5 kg erlauben.
  • 6. Betriebsverbot: Ein Betriebsverbot gilt künftig für Flugmodelle und unbemannte Luftfahrtsysteme
    • außerhalb der Sichtweite für Geräte unter 5 kg;
    • in und über sensiblen Bereichen, z.B. Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Krankenhäusern, Menschenansammlungen, Anlagen und Einrichtungen wie JVAs oder Industrieanlagen, oberste und obere Bundes- oder Landesbehörden, Naturschutzgebieten;
    • über bestimmten Verkehrswegen;
    • in Kontrollzonen von Flugplätzen (auch An- und Abflugbereiche von Flughäfen),
    • in Flughöhen über 100 Metern über Grund, es sei denn, der Betrieb findet auf einem Gelände statt, für das eine allgemeine Erlaubnis zum Aufstieg von Flugmodellen erteilt und für die eine Aufsichtsperson bestellt worden ist, oder, soweit es sich nicht um einen Multicopter handelt, der Steuerer ist Inhaber einer gültigen Erlaubnis als Luftfahrzeugführer oder verfügt über einen Kenntnisnachweis.
    • über Wohngrundstücken, wenn die Startmasse des Geräts mehr als 0,25 kg beträgt oder das Gerät oder seine Ausrüstung in der Lage sind, optische, akustische oder Funksignale zu empfangen, zu übertragen oder aufzuzeichnen. Ausnahme: Der durch den Betrieb über dem jeweiligen Wohngrundstück in seinen Rechten Betroffene stimmt dem Überflug ausdrücklich zu,
    • über 25 kg (gilt nur für „Unbemannte Luftfahrtsysteme“).
    Die zuständige Behörde kann Ausnahmen von den Verboten zulassen, wenn der Betrieb keine Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs oder die öffentliche Sichrheit oder Ordnung, insbesondere eine Verletzung der Vorschriften über den Datenschutz und über den Naturschutz darstellt und der Schutz vor Fluglärm angemessen berücksichtigt ist. Insbesondere bei einem geplanten Betrieb außerhalb der Sichtweite lässt sich die Genehmigungsbehörde eine objektive Sicherheitsbewertung vorlegen.
  • 7. Ausweichpflicht: Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle sind verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Freiballonen auszuweichen.
  • 8. Einsatz von Videobrillen: Flüge mithilfe einer  Videobrille sind erlaubt, wenn sie bis zu einer Höhe von 30 Metern stattfinden und das Gerät nicht schwerer als 0,25 kg ist oder eine andere Person es ständig in Sichtweite beobachtet und in der Lage ist, den Steuerer auf Gefahren aufmerksam zu machen. Dies gilt als Betrieb innerhalb der Sichtweite des Steuerers.

Etwas anschaulicher wird es evtl. mit diesem Schaubild, das das Ministerium dankenswerterweise ebenfalls zur Verfügung stellt :

Alles in allem wurden hier keine übertriebenen Regelungen getroffen. Eine Kennzeichnungspflicht für alle ist sinnvoll. Je schwerer das Gerät, desto größer die Gefahr, die davon ausgeht. Dass mit zunehmendem Gewicht auch die Anforderungen steigen, ist also nachvollziehbar.

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Eine Unfallversicherung leistet grundsätzlich dann, wenn der Unfallbegriff erfüllt wurde. Dieser wird – beim besten, wie auch beim schlechsten Tarif am Markt – in etwa so ausformuliert sein :

“ Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper einwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet“

Nun fand über die letzten zehn, zwanzig Jahre ein unglaubliches „Wettrüsten“ bei den verschiedenen Unfalltarifen statt. Beinahe schon Standard sind „Leistungspunkte“ wie z. B. Vergiftungen durch schädliche Stoffe, Erfrieren, Ertrinken, das Einwirken von Röntgenstrahlen,… Sie kennen den die oft ellenlangen „Hakenzettel“ ja selbst.

Erweiterung des Unfallbegriffs

Weshalb hat man da so aufgerüstet? Im Wesentlichen deshalb, um den Unfallbegriff zu erweitern. Erleidet jemand beispielsweise Erfrierungen, hat man es keinesfalls mit einem plötzlichen Ereignis zu tun. Das dauert eine Weile und ein (physisches) Einwirken von außen fehlt außerdem. Eventuell muss ein Fuß oder gar ein Bein abgenommen werden – ohne den entsprechend erweiterten Unfallbegriff müsste kein Versicherer Leistungen erbringen. Das ist natürlich nicht schön.

Eine moderne Gefahr

Bei allen möglichen Ursachen, die zu (auch dauerhaften) Gesundheitsschädigungen führen können, wurde bislang ein Gebiet in der Branche weitestgehend vernachlässigt: Parasiten und Tiergelege. Da es immer mehr deutsche Urlauber nach Südamerika Südostasien oder den afrikanischen Kontinent zieht, ließ das Robert-Koch-Institut bereits vor Jahren einen rasanten Anstieg der Fälle von „Tropenkrankheiten“ feststellen. Darunter finden sich auch diverse von  Unfalltarifen verursachte Krankheitsbilder.

Parasiten, die den menschlichen Körper als Lebensraum zu schätzen wissen, gibt es viele: Bandwürmer, Fadenwürmer, Toxoplasmen, Leberegel usw. Wie bei Krankheiten, die durch Viren oder Bakterien verursacht werden, können Krankheitsbild und Krankheitsbefall auch bei einem Parasitenbefall von Patient zu Patient stark varieren. Wo der eine ein Leben lang ohne spürbare Symptome mit seinen „Untermietern“ lebt, sind die Auswirkungen bei einer anderen Person hingegen dramatsich. Man geht z. B. davon aus, dass weltweit etwa 1 Milliarde (!) Menschen mit Hakenwürmern infiziert sind -“ nur“ 60.000 von ihnen sterben jährlich an den Folgen des Befalls. Was rein statistisch nicht der Rede wert wäre, ist als Schicksal des einzelnen Menschen natürlich immer ein tragischer Fall. Nicht immer steht am Ende der Tod – nein, auch dauerhafte gesundheitliche Schädigungen können die Folge sein. So können Spulwürmer Darmlähmung verursachen, Bandwurmlarven können ins Gehirn gelangen und dort Schaden verursachen. Die Liste könnte mit ähnlichen Beispielen beliebig weitergeführt werden…

Wo fängt man sich sowas ein?

In vielen Fällen werden Parasiten durch einen Zwischenwirt übertragen. Das kann z. B. ein Insektenstich sein. Da hätten wir bei den meisten modernen Unfalltarifen wohl auch den Unfallbegriff erfüllt. Anders sieht es aus, wenn die kleine Tochter beim Waldspaziergang Beeren pflückt, verspeist und sich dabei einen Fuchsbandwurm einfängt. Man muss also gar nicht bis in die Tropen. Auch daheim kann es passieren: Toxoplasmen übertragen sich durch Katzenkot. Den Stubentiger gestreichelt, dann wieder vom Wurstbrot gebissen, schon kann es passiert sein. Hunde kommen übrigens als Wirte für Fadenwürmer in Frage…

Das Problem für den Unfallschutz ist die Indenkörpergelangung durch natürliche Körperöffnungen, beim Verzehr nicht verdorbener Speisen oder ähnlichen Szenarien. Hier dürfte es bei den meisten Anbietern Ablehnungen der Leistung hageln, da auch der erweiterte Unfallbegriff nicht erfüllt ist. In unserem Toxoplasmen-Beispiel kann man z. B. nicht von einer Lebensmittelvergiftung ausgehen. Brot und Wurst waren ja schliesßlich noch gut.

Und Gelege?

Für manche Tiere scheint der menschliche Körper auch ein gut geeigneter Ort zu sein, um den eigenen Nachwuchs aufzuziehen. Fliegenlarven im Gehörgang, die sich bis zum Gehirn vorgearbeitet haben, finden Sie bei Google schnell. Auch andere Tiergelege im Körper von Menschen sind belegt – und nicht selten ebenfalls ein Urlaubsmitbringsel. Auch hier ist nicht immer klar, wie die Eier in den Körper gelangten und damit auch nicht, ob der Unfallbegriff erfüllt wurde oder vielleicht doch nicht.

Unsere Deckungskonzepte

Die Änderungen der Reisegewohnheiten wie auch der Klimawandel sorgen dafür, dass man in Sachen Unfallversicherung nicht mehr nur an Zecken denken sollte. Unsere verschiedenen Unfall-Deckungskonzepte bieten diese wertvolle Erweiterungen des Unfallbegriffs, die kann für Sie nur von Vorteil sein.

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