Die Welt erfährt einen Klimawandel. Davor kann und darf man die Augen nicht verschließen! Es spielt dabei auch keine Rolle, ob es sich hier um eine normale zyklische Veränderung handelt oder ob der Mensch sie verursacht hat. Eine Forschergruppe der Europäischen Kommission in Italien berechnete vor Kurzem, dass im Jahr 2100 zwei Drittel der Europäer durch wetterbedingte Katastrophen wie Dürren, Waldbrände, Stürme und Überschwemmungen zu Schaden kommen werden.

Gewiss, niemand von uns wird dies erleben, doch bedenke man darüber hinaus auch, dass der Klimawandel – eine der größten globalen Bedrohungen – ein schleichender Prozess ist. Als unheilvolle Vorboten können sicher die Stürme, Gewitter und der Dauerregen der letzten Tage betrachtet werden. Besonders stark getroffen hatte es diesmal zahlreiche Regionen in Bayern. Im Landkreis Passau hatten schwere Gewitter und orkanartige Stürme ganze Landstriche verwüstet. Zwei Menschen verloren dabei ihr Leben, zahlreiche wurden verletzt. Zu den Gefahren für die Menschen kommen materielle Schäden. Hier sind wir beim Thema: Viele unterschätzen die Gefahren, die sich durch die veränderten klimatischen Bedingungen ergeben, noch immer und sehen vom Schutz gegen Elementarschäden ab. Dabei können gerade diese existenzbedrohend sein.

Wohngebäudeversicherung

Als die wohl häufigsten wetterbedingten Schadenursachen sind Hochwasser/Überschwemmungen zu nennen. Diese werden vom Mal zu Mal scheinbar immer unberechenbarer.

Dazu (nur) ein Beispiel aus 2017: Ein schweres Gewitter und Starkregen setzte die kleine Gemeinde Otting (Bayern) binnen kürzester Zeit komplett unter Wasser. Innerhalb von einer Stunde fielen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Zahlreiche Wohnungen wurden überflutet, mehr als 80 Keller versanken in den Wassermassen, Heizöltanks liefen aus. Zwar müsse die genaue Schadenhöhe noch ermittelt werden, jedoch sei es durchaus denkbar, dass diese pro betroffenem Haushalt rund 30.000 Euro betrage. Eine Abfrage der Gemeinde hat ergeben, dass die wenigsten Einwohner gegen derartige Schadenereignisse versichert sind.

Gerade bei Überschwemmungen resultieren die Kosten meist in den seltensten Fällen aus den Beschädigungen am Gebäude, sondern vielmehr aus dem Aufwand, der für

• Aus-/Abpumpen
• Reinigung
• Reparaturen in und am Haus (und den Nebengebäuden)
• Trockenlegung/Sanierung oder im Worst Case
• dem Abriss des Gebäudes

betrieben werden muss. Hinzu kommen Kosten für eine alternative Unterkunft, Mietausfälle usw.

Man bedenke in diesem Zusammenhang auch das Stichwort Rückstau. Dieser macht Hochwasser auch für Gebäude in höheren Lagen zu einem Thema, die von einer Überschwemmung selbst geschützt wären!

Hausratversicherung

Um an das vorangegangene Beispiel anzuschließen: Typische Überschwemmungsschäden am Hausrat sind das Aufquellen von Möbeln, Schimmel und Stock an Textilien und Polstermöbeln sowie Verschmutzungen durch mitgeführten Schlamm sowie andere Verunreinigungen.

Die Gebäudeversicherungen wie auch die Hausratversicherung beinhalten in der Regel die Grundgefahrendeckung. Glücklicherweise hat diese inzwischen nahezu jeder Hauseigentümer abgesichert. Schäden wie in unserem Beispiel genannt, sind allerdings grundsätzlich im Rahmen einer Elementarschadenversicherung abgedeckt.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Die Sommerzeit ist bekanntlich die schönste Zeit im Jahr. Reisen, die Seele baumeln lassen und sich aus dem turbulenten Alltagstreiben ausklinken. Wem die überfüllte Vier-Sterne-Hotelanlage für den Erholungsurlaub jedoch zu viel des Guten ist und den Urlaub gern autark abseits von Menschenmassen verbringen möchte, der greift auf ein Ferienhaus zurück.

Jede fünfte Übernachtung findet in einem Ferienhaus (oder einer Ferienwohnung) statt. Solch eine Immobilie zu besitzen bedeutet jedoch mehr als nur die Gewährleistung der eigenen Entspannung während der Urlaubstage. Zumindest innerhalb der deutschen Bundesgrenzen gelten Ferienhäuser als sichere Kapitalanlage mit hohen Renditen. Auch der Gesichtspunkt der Altersvorsorge ist in vielen Fällen die Begründung für deren Erwerb. Damit der Eigentümer aber auch lange Freude an den eigenen vier „Urlaubswänden“ hat, gilt es diese Investition zu hüten. Allen voran durch eine Versicherung, die finanzielle Entschädigung gewährt, sollten Sie einmal nicht vor Ort sein und Schäden verhindern können. Doch gerade hier liegt der Knackpunkt: Ferienhäuser, die im Regelfall nicht ständig bewohnt sind, stellen ein höheres Risiko dar als „gewöhnliche“ Immobilien. Kommt es zu Schäden oder Schädigungen, werden diese oftmals zu spät entdeckt. Hier stellen sich viele Versicherer quer oder bieten nur Basisleistungen an.

In solchen Fällen bieten sich sogenannte Ferienhauspolicen bestimmter Versicherer an, die Rundumschutz versprechen. Wir bieten hier Lösungen mit einer All-Risk-Deckung für Ferienimmobilien im In- und Ausland an. Ein Wohngebäudevertrag für den Hauptwohnsitz ist nicht nötig. Zudem gelten umfangreiche Entschädigungsgrenzen, z. B. für Kunstgegenstände bis 20.000 Euro.

In unserem Portfolio befinden sich auch andere Lösungen, in denen der Versicherungsschutz sowohl für bewohnte und unbewohnte als auch für kurz- und langfristig vermietete Immobilien gilt. Optional auch mit unabsichtlich verursachte Schäden durch Mieter oder Eigentümer.

Da Immobilien und daher auch Ferienhäuser zu Ihren wahrscheinlich wertvollsten Vermögen zählen, deren Risikosituationen sehr individuell zu betrachten sind, raten wir hier zu einem angemessenen Versicherungsschutz.

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Statistiken zeigen, dass Einbruchdiebstähle in den vergangenen fünf Jahren im Bundesgebiet rund um ein Drittel angestiegen sind. Sowohl im Stadtgebiet als auch auf dem Land.

Tief sitzt der Schock von Familie G. Als sie nach ihrem Osterurlaub nach Hause zurückkehrten, entdeckte Sabine G. ein aufgehebeltes Badezimmerfenster. Trotz der Befürchtungen, die Familie sei während ihrer Abwesenheit Opfer eines Einbruches geworden, stellte sich beim Überprüfen der Wohnungseinrichtung heraus, dass keinerlei Wertgegenstände entwendet wurden. Offenbar wurde der Täter bei seinem Vorhaben gestört und hatte dieses abgebrochen.

Für Familie G. stellt sich nun die Frage, wer für den entstandenen Schaden am Fenster aufkommen muss der Fensterrahmen ist schwer beschädigt und muss komplett getauscht werden. Natürlich bestünde ein Schadenersatzanspruch gegen den Einbrecher doch der muss eben erst einmal gefasst werden.

Glücklicherweise verfügen die Geschädigten über ausreichenden Versicherungsschutz. Da es sich um ein beschädigtes Fenster handelt, meldet Herr G. den Schaden seinem Wohngebäudeversicherer und ist erstaunt, als er wenig später ein negatives Antwortschreiben erhält.

Die Gebäudeversicherung schützt Sie lediglich bei den allgemein bekannten Gefahren wie Feuer, Sturm usw.. Standardmäßig gehört der Schutz einer Immobilie bei Einbruchschäden jedoch nicht mehr zum Leistungsumfang einer Wohngebäudeversicherung. Einige unserer Deckungskonzepte beinhalten jedoch die Superklausel „Opfer einer polizeilich/behördlich angezeigten Straftat“, die in diesem Falle den Schaden regulieren würde. Auch in einzelnen Premiumtarifen lassen sich Einbruchschäden auch in der Gebäudeversicherung abdecken. Ansonsten fällt eine Entschädigung für die Beseitigung der Spuren misslungener oder geglückter Einbruchversuche bestenfalls in den Bereich der unbenannten Gefahren. Ein Problem wird dies allerdings nur für die Kunden, die bis zuletzt der Ansicht waren, keine Hausratversicherung zu benötigen…

Weil diese Schäden unmittelbar mit dem Hausrat in Verbindung stehen, ist eine Regulierung über die Hausratversicherung möglich. Die Kosten, die Familie G. durch die Reparatur oder dem Austausch eines des beschädigten Fensters entstehen, können also über die Hausratversicherung reguliert werden. Allerdings muss ersichtlich sein, dass der entstandene Schaden eindeutig auf das Werk eines Einbrechers zurückzuführen ist. Sollten keine Einbruchspuren durch die Polizei festgestellt worden sein, handelt es sich lediglich um eine Sachbeschädigung, die keine Versicherung übernimmt.

Glücklicherweise alarmierte Herr G. nach dem festgestellten Schaden umgehend die Polizei und brachte das Vergehen zur Anzeige.

Wie ist die Sachlage bei versuchten Einbrüchen an gewerblichen Objekten?

Auch bei Gewerbeobjekten häufen sich die Einbrüche in den letzten Jahren dramatisch. Gehen wir daher auch einmal davon aus, nicht das private Wohnhaus von Familie G. wurde beschädigt, sondern die kleine Buchhandlung, welche Frau G. führt. Auch in diesem Falle wird in der Regel analog zur Hausratversicherung der entstandene Schaden über die Betriebs-/Geschäftsinhaltsversicherung reguliert, sofern vorhanden.

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Wer selbst musiziert, hütet sein Instrument wie seinen Augapfel. Studien zeigen einen deutlichen Trend hin zum „Selbstmusizieren“. Mit zunehmendem Können steigen aber auch die Ansprüche
an das Instrument. So kommen auch bei reinen Hobbymusikern schnell hohe Werte zusammen. So kann sich beispielsweise die Gitarre „Fender Stratocaster“ auf bis zu 5.000 Euro bewegen. Der Trompeter in der Blaskapelle kann für sein instrument schon einmal bis zu 7.000 Euro ansetzt. Und welchem preislichen Umfang Violinen oder Pianos annehmen können, ist seit „Stradivari“ und „Steinway“ kein Geheimnis mehr.

Den Preis einmal außer Acht gelassen: Wer selbst ein Instrument besitzt, der fasst es mit „Samthandschuhen“ an. Egal, ob Laie oder Profimusiker! Doch was, wenn das gute Stück abhandenkommt, beschädigt oder zerstört wird?

Reicht die Hausratversicherung für die Instrumente nicht aus?

Man kann natürlich sagen, dass gewisse Hausratversicherungstarife Schutz versprechen. Doch Vorsicht, denn eben nur dann, wenn Schäden durch die versicherten Gefahren Feuer, Leitungswasser, Einbruch-Diebstahl, Sturm oder Überspannung entstanden sind. Wer selbst Musiker ist, weiß außerdem, dass man das Instrument nur selten ausschließlich im Wohnzimmer nutzt.

„Dafür gibt es ja die Außenversicherug!“

Richtig, doch zum einen gilt dies nicht zeitlich unbegrenzt und zum anderen ersetzt sie in den seltensten Fällen Schäden bis zur Versicherungssumme. Und auch hier gilt Versicherungsschutz nur gegen die Grundgefahren.

Was ist nun aber, wenn es beim Transport im Fahrzeug zu einem Schaden kommt? Wenn das Instrument durch Ungeschicklichkeit zu Boden fällt und beschädigt wird? Wenn bei der Bühnenshow etwas schiefgeht? Wie sieht es aus bei klimatischen Veränderungen? Bei Geigen, Kontrabässen, Celli etc. sind Schäden durch zu niedrige Luftfeuchtigkeit (besonders im Winter) weit verbreitet.

Gesonderter Versicherungsschutz ist die Lösung!

Eine Instrumentenversicherung als Allgefahrenschutz kann sinnvoll sein in jedem Fall bietet sie den umfangreicheren Schutz. Dies nicht nur hinsichtlich der versicherten Gefahren, sondern auch der Kosten, die beispielsweise für Reparaturen auch über die Versicherungssumme hinaus erstattet werden können.

Elektro, bitte!

Man muss nicht zwangsläufig Musiker im instrumentellen Sinne sein, um die Berufung in der Musik zu finden! Längst gibt es eine Zielgruppe, die fernab von Saiten und Tasten ihre Leidenschaft gefunden hat. Die Rede ist von Disc Jockeys, die „ihre“ auf Tonträgern gespeicherte Musik in einer individuellen Auswahl abspielen bzw. „auflegen“.

Egal, ob beim Club- oder Event-DJ – viele Komponenten eines Setups ähneln sich sehr stark. So können für Laptop, Plattenspieler, Mischpult, Licht, Controller usw. schon bei einem günstigen Anbieter mehrere tausend Euro investiert werden.

Doch auch der DJ, der Garant für gute Laune und laute Partys, sollte sich Gedanken über die Absicherung seiner Ausrüstung machen. Gerade beim Transport auf Festivals, in Discotheken, zu Feiern oder anderen Gigs lauern Gefahren. Es darf darüber hinaus auch nicht vergessen werden, dass traurigerweise sowohl Vinyls als auch CDs gerne einmal bei Veranstaltungen gestohlen werden – da kann sicher jeder DJ ein Lied davon singen. Und wer professionell „auflegt“ und wohlmöglich noch viel mit dem Flieger unerwegs ist, kann sicher auch von verlorengegangenen Dingen berichten. Auch Überspannungsschäden bzw. Schäden durch Kurzschlüsse sind wie bei allen Geräten am Stromkreis jederzeit denkbar.

Ohne „Work“ kein „Life“?

Zählen Sie zu Berufsmusikern? Dann sollte neben der Absicherung der Ausrüstung in jedem Fall auch die Berufshaftpflichtversicherung für Sie eine Rolle spielen.

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Sommerzeit ist Urlaubszeit! Wohl kaum eine andere Urlaubsperiode wird so sehnsüchtig herbeigesehnt wie die großen Sommerferien egal, ob gestresste Geschäftsleute, frisch verliebte Pärchen oder Kinder. Trotzdem: Während einer Reise kann es wie im Alltag auch zu vielen unvorhersehbaren Ereignissen kommen. Braucht man daher für den Urlaub speziellen Versicherungsschutz
für die Dinge, die uns während der schönsten Zeit im Jahr begleiten? Was bringt eine Reisegepäckversicherung tatsächlich? In welchem Zusammenhang steht die Hausratversicherung?

Den Punkt „Außenversicherung“ finden Sie in jeder Leistungsübersicht. Das ist wichtig, da sich der komplette Hausrat nicht ständig innerhalb der Wohnung befindet. Denken wir dabei an Freizeitaktivitäten, Hobbys oder eben dem Urlaub, wo der ein oder andere Gegenstand gern einmal „ausgelagert“ wird. Sei es das Smartphone, welches uns ohnehin schon ständig überallhin begleitet, oder schlichtweg der Koffer mit Kleidung.

Geltungsbereich – weltweit!
Die Außenversicherung im Rahmen der Hausratversicherung gewährt unter folgenden Voraussetzungen Versicherungsschutz außerhalb des Versicherungsortes:

  • Es handelt sich um Sachen, die im Eigentum des Versicherungsnehmers oder einer mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Person stehen
  • Soweit fremdes Eigentum vorliegt, müssen die Sachen dem Gebrauch der vorgenannten Personen dienen
  • Die Sachen befinden sich nur vorübergehend außerhalb der Wohnung.

Doch dieser Punkt ist eben nicht bei allen Versicherern gleich. So variiert beispielsweise je nach Tarif die zeitliche Begrenzung von drei bis zwölf Monaten (Musterbedingung GDV: Drei Monate), in dem der Hausrat außerhalb der Wohnung versichert ist. Auch die Höhe der Entschädigung ist unterschiedlich. So ist nach den Bedingungen der GDV die Außenversicherung auf 10 % der Versicherungssumme, max. 10.000 Euro, begrenzt.

Unsere Deckungskonzepte
Natürlich haben auch wir mit unseren Kooperationspartnern – Deckungskonzepte ausgehandelt, die weitaus bessere Bedingungen enthalten als die vorgegebenen Muster des GDV oder als die der meisten anderen Gesellschaften. Hier ein kurzer Überblick der Highlights:

  • Im Gegensatz zu der GDV-Vorgabe besteht bei unseren Deckungskonzepten keine zeitliche Begrenzung auf die Außenversicherung.
  • Versichert sind auch Opfer einer polizeilich angezeigten Straftat, wie z. B. der einfache Diebstahl, wozu auch Bargeld gezählt werden darf. Die versicherten Sachen sind also nicht eingeschränkt
  • Auch die Beschädigung und das Abhandenkommen von Sachen auf Reisen ist nennenswert. Beispiel: Frau M. macht mit ihrem Ehemann eine Kreuzfahrt. Beim Fotografieren der Delfine fällt ihr Handy ins Meer.

Ist eine Reisegepäckversicherung empfehlenswert?

Viele Hausrattarife – im speziellen unsere Deckungskonzepte – bieten Ihnen ausreichend Schutz, so dass eine Reisegepäckversicherung nicht mehr notwendig ist. Dennoch kann es in Einzelfällen sinnvoll sein, über den Abschluss nachzudenken, nämlich dann, wenn Sie teure Sportausrüstung mit sich führen (z.B. Tauch- oder Surfausrüstung, Skier, Snowboards, Fahrräder). Auch wenn Sie als Kameramann oder Filmer unterwegs sind oder, wenn Sie besonders edle Brillenmodelle, teure Rollstühle oder Prothesen transportieren. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Reisegepäckversicherung dann wichtig ist, wenn wertvolles Gepäck mitgeführt wird.

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Sturmschäden gehören neben Leitungswasserschäden zu den häufigsten Schadenursachen in Deutschland. Alleine der Sturm „Niklas“ hat Ende März 2016 Schäden in Höhe von 750 Millionen € verursacht.

Doch nicht jede wetterbedingte Luftbewegung wird versicherungstechnisch als Sturm definiert. Gemäß den allgemeinen Versicherungsbedingungen wird, wie allgemein bekannt, bei einem Sturm mindestens die Windstärke 8 (= Windgeschwindigkeit mindestens 62 km/Stunde) vorausgesetzt. Umgehen kann man dies mit sogenannten „All-Risk-Tarifen“ (Allgefahrendeckung) bzw. über den Baustein „unbenannte Gefahren“.

Was ist jedoch, wenn mein Hausrat, welcher sich außerhalb des Gebäudes befindet, durch den Sturm zerstört oder beschädigt wird? Was ist mit den hochwertigen Gartenmöbeln? Oder dem teueren Grill der nach dem Sturm völlig verbeult ist? Hierbei gibt es mehrere Punkte (Versicherungsort, Außenversicherung, Gebäudenotwendigkeit, Ausschlüsse bei der Sturmgefahr) zu beachten.

Versicherungsort: Gemäß aktuellen VHB`s gehören zum Versicherungsort die Loggien, Balkone sowie unmittelbar an das Gebäude anschließende Terrassen.

Außenversicherung: Würde an sich Sinn ergeben, wenn es darum geht, den Hausrat außerhalb von Gebäuden abzusichern. Jedoch besteht grundsätzlich im Rahmen der Außenversicherung
insbesondere für Sturmschäden folgende Einschränkung: „Für Sturm- und Hagelschäden besteht Außenversicherungsschutz nur innerhalb von Gebäuden.“

Ausschlüsse Sturm/Hagel: Im Normalfall sagt man: Versicherungsschutz besteht für versicherte Sachen, gegen eine versicherte Gefahr am Versicherungsort. Dies würde somit bedeuten, auf dem Balkon oder auch auf der Terrasse bestünde Versicherungsschutz gegen Sturmschäden. Leider ist dies auch nicht korrekt, denn im Rahmen der Sturmgefahr gilt folgender Ausschluss: „Der Versicherer leistet keine Entschädigung für Schäden an Sachen, die sich außerhalb von Gebäuden befinden.“

Man merkt schon, der Versicherer hat eine Reihe an Vorkehrungen getroffen um nicht für Sturmschäden außerhalb von Gebäuden aufkommen zu müssen.

Es gibt natürlich auch ein paar Anbieter, die für solche Schäden im Rahmen der besonderen Bedingungen Deckung gewähren.

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Nicht selten sind in den Mietwohnungen schon Einbauküchen oder Anbauküchen mit eingebaut. Doch was ist, wenn ich diese als Mieter beschädige? Wer muss für den Schaden aufkommen? Und worin liegt der Unterschied zwischen einer Einbauküche und einer Anbauküche? All diese Fragen werden im nachfolgenden Artikel geklärt.

Zu Beginn sollte erst einmal geklärt werden, was der Unterschied zwischen einer Einbauküche und einer Anbauküche ist.

Eine Küche wird als Einbauküche bezeichnet, wenn sie individuell/handwerklich/raumspezifisch von einem Schreiner – oder ähnlichen Handwerker – gefertigt wurde. Auch wichtig ist, dass der Ausbau oder eine Trennung nicht ohne hohen Wertverlust möglich ist! Diese ist im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung mitversichert.

Eine gemietete Anbauküche hingegeben gehört nicht zur Gebäudeversicherung, sondern zur Hausratversicherung, da sie serienmäßig hergestellt wurde und i.d.R. ohne Wertminderung in einen anderen Raum eingebaut werden kann.

Wie kann ich gemietete Küchen versichern?
Die Einbauküche ist ein fester Gebäudebestandteil, weshalb sie zur Wohngebäudeversicherung des Vermieters gehört. Doch was ist, wenn ich – wie oben genannt – die Küche beschädige?
In diesem Fall kommt meine private Haftpflichtversicherung für den Schaden auf, sofern sogenannte Mietsachschäden mitversichert sind.

Die Anbauküche muss der Mieter hingegen selbst über seine eigene Hausratversicherung absichern. Hier würde bei Schäden die private Haftpflichtversicherung nicht leisten, da die Mietsachschäden nicht bei Beschädigungen von Hausratgegenständen greifen. Dies ist auch einer der Gründe, weshalb manche Vermieter neben der PHV auch eine Hausratversicherung vom Mieter verlangen.

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Keine andere Jahreszeit lädt mehr dazu ein, das komplette Freizeitgeschehen nach draußen zu verlegen wie der Sommer. Denken Sie an Grillabende mit Freunden im Garten, ausgelassene Biergartenbesuche, Baden im See, Spaziergänge am Flussufer bei romantischen Sonnenuntergang oder ausgedehnte Radtouren, bei denen Sie die Schönheit Ihrer Umgebung entdecken können. Die Liste ist endlos. Besonders sommerliche Fahrradausflüge sind bei allen Generationen beliebt. Von der Familie mit Kindern über dem sportlichen Mittzwanziger bis hin zu Senioren. Aus guten Gründen: Radfahren ist gesundheitsfördernd, umweltschonend, kostengünstig und macht Spaß! Genauso wie die Geschwindigkeit oder die Gegend wählt auch bei den Fahrrädern jeder nach eigenen Vorlieben aus. Die Familie wählt für ihre Tour Fahrräder mit Anhänger für Kind und Kegel. Die Sportskanone bevorzugt das schnittige Cross-Bike und Senioren steigen immer lieber auf Fährräder mit Hilfsmotor um. Besonders in den letzten Jahren schießen Fahrräder mit Zusatzmotor (nicht nur bei älteren Generationen) wie Pilze aus dem Boden und etablieren sich als feste Größe im Straßenbild. Der Terminus „E-Bike“ hat sich zwar seit dem Aufkommen dieses Trends bei den meisten Menschen durchgesetzt, doch E-Bike ist nicht gleich E-Bike. Grundsätzlich unterscheiden wir mehrere Arten:

  • Das PEDELEC ist rechtlich einem Fahrrad gleichgestellt. Für ein Pedelec besteht weder Kennzeichen-, noch Führerschein-, noch Haftpflicht. Es besitzt lediglich eine Trethilfe mit nicht mehr als 250 Watt. Diese wird nur dann aktiviert, wenn die Pedale betätigt werden, endet jedoch bei max. 25 km/h. Im Gegensatz zum
  • S-PEDELEC, dessen Trethilfe bei 45 km/h deaktiviert wird. S-Pedelecs gelten als Kleinkrafträder, benötigen eine Betriebserlaubnis und sind Kennzeichen-, Versicherungs- und Führerscheinpflichtig (Klasse M).
  • Das eigentliche E-BIKE besitzt einen tretunabhängigen Antrieb mit einer Leistung bis 500 Watt. Die Höchstgeschwindigkeit darf 45 km/h nicht überschreiten. Auch hier handelt es sich um ein versicherungs-, führerschein- und kennzeichenpflichtiges Kleinkraftrad.

Ein Punkt, den viele beim Kauf nicht bedenken, ist die Frage nach dem Versicherungsschutz. Um böse Überraschungen zu vermeiden, geben wir Ihnen hier einen kurzen Überblick:

Thema Versicherung

Beachtenswertes bevor es losgeht…

Pedelecs sind in der Regel nach den meisten neueren Bedingungswerken in der Privathaftpflichtversicherung mit abgedeckt, da Sie einem Fahrrad gleichgestellt werden. Bitte vergewissern Sie sich dennoch bei dem jeweiligen Versicherer, dass tatsächlich Versicherungsschutz besteht.

Für S-Pedelecs sowie E-Bikes besteht kein Schutz im Rahmen der privaten Haftpflichtversicherung. Sie benötigen ein Versicherungskennzeichen für Kleinkrafträder. Doch beachten Sie bitte auch hier: Nicht jeder Versicherer, der Schutz für klassische Kleinkrafträder wie Mokicks, Motorroller usw. gewährt, versichert auch S-Pedelecs oder E-Bikes.

Und wer ersetzt mir…?

Im Gegensatz zur Haftpflichtversicherung, die an Sie gerichtete Schadenersatzansprüche Dritter abwehrt, ist bei der Hausratversicherung der reine Sachwert versichert, d. h. das Rad ist in jedem Falle gegen

  • Feuer
  • Leitungswasser
  • Einbruchdiebstahl
  • Raub
  • Sturm und Hagel

abgedeckt. Bei dem Risiko „Diebstahl“ würde das bedeuten: Sollte das Rad aus einem geschlossenen Gebäude, z. B. aus dem Fahrradkeller oder der Garage entwendet werden, ist dies grundsätzlich abgesichert. Der Diebstahl außerhalb, z. B. am Fahrradständer in der Stadt, vor dem Bahnhof usw. ist nur dann abgedeckt, wenn der Vertrag um die Fahrraddiebstahlversicherung erweitert wurde und das Fahrrad in verkehrsüblicher Weise durch ein Schloss gesichert wurde. Bitte beachten Sie: Nicht in allen Fällen wird ein Rahmenschloss akzeptiert. Diese Fahrrad-Klausel lässt sich jedoch nahezu problemlos in jeden Hausratversicherungsvertrag miteinschließen.

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Fahrrad/Pedelec gegen die Gefahren, die die aktive Nutzung mit sich bringt, zu versichern. Als Beispiele wären hier neben Schäden durch Stürze oder Unfälle auch Schäden durch die Entladung des Akkus, welche – selbstverständlich ausschließlich bei Pedelecs auftreten können zu nennen. Dies ist ein wichtiger Punkt, der unbedingt berücksichtigt werden sollte, denn die Selbstentladung ist ein Merkmal jeder Batterie und jedes Akkumulators. Nutzt man den Akku über einen längeren Zeitraum nicht (bspw. im Winter), kann durch die Selbstentladung der Akku tiefentladen werden. Dies führt ja nach Art des Akkus von Schädigungen bis hin zur kompletten Zerstörung und kann teuer werden.

Wie bereits erwähnt, sind S-Pedelecs und E-Bikes versicherungspflichtig. Neben der Haftpflicht bieten die meisten Versicherer auch die Möglichkeit, eine Teil- oder Vollkaskoversicherung mit abzuschließen.

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Jeden Monat kommen 30 bis 40 Menschen durch Wohnungsbrände ums Leben. Das Gefährliche hierbei sind nicht die Flammen, sondern die hochgiftigen Rauchgase – 95 % der Brandopfer sterben durch das Einatmen dieser!

Angesichts dieser Zahlen wundert es niemanden, dass die Rauchmelder bereits in den meisten Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben sind.

Unter nachfolgendem Link können Sie nachlesen, wie die Regelungen der einzelnen Bundesländer aussehen: http://rauchmelderpflicht.net/rauchmelderpflichtdeutschland/

Grundsätzlich gilt (in den Bundesländern, in denen be­reits die Pflicht besteht): In Wohnungen müssen Schlaf­räume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufent­haltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauch­warnmelder haben.

Für gewerblich genutzte Räume gibt es keine generelle Rauchmelderpflicht. Hier gelten ggf. die Anfor­derungen aus individuellen Baugenehmigungsverfahren sowie weiteren gesetzlichen Bestimmungen, wie beispielsweise der „Garagenverordnung“ (GaStellVo), Verordnung über Verhütung von Bränden (VVB) und Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV).

Wird eine mögliche Fehlalarmierung verrechnet?

Die Frage, wer die Kosten nach einer Fehlalarmierung trägt, kann man nicht pauschal beantworten. Hierbei kann es sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat hierzu folgende Stellungnahme abgegeben:

Wenn Nachbarn oder Passanten die Feuerwehr rufen, weil sie einen Rauchwarnmelder hören, der auf­grund eines technischen Mangels oder der Detektion von Staub oder Dampf anschlägt, darf ihre Auf­merksamkeit und Umsicht nicht zu Nachteilen führen. Gemäß Art. 28 Abs. 2 Nr. 5 Bayerisches Feuer­wehrgesetz kann Kostenersatz nur verlangt werden bei vorsätzlicher oder grobfahrlässiger Falschalar­mierung der Feuerwehr.

Bleibt noch die Frage, wie es mit dem Versicherungsschutz beim Nichteinhalten der Rauchmelder­pflicht aussieht. Hierzu hat der GDV klar Stellung bezogen.

Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) nimmt in ei­nem Interview Stellung zum Versicherungsschutz im Zusammenhang mit Rauchwarnmeldern:

„Der Versicherer fordert weder ein Einbauzertifikat noch einen Kaufbeleg oder sonst irgendetwas. Die Rauchwarnmelder sind in erster Linie da, um Leben zu retten. Das heißt, der Schutz vor Sachschäden ist an dieser Stelle zweitrangig. Der fehlende Rauchwarnmelder müsste für den Brand ursächlich sein, damit es irgendeinen Einfluss auf den Versicherungsschutz hat. Einen solchen Zusammenhang kann man aber in der Regel überhaupt nicht herstellen.“

Wir haben zu diesem Thema die Gesellschaften einzeln angeschrieben. Alle sind sich einig, der Verstoß gegen die Rauchmelderpflicht stellt eine Obliegenheitsverletzung dar. Dennoch haben uns die meisten Versicherer bestätigt, sich in solchen Fällen nicht auf eine Obliegenheitsverletzung zu berufen – sicher­lich auch vor dem Hintergrund, dass es in der Regel überhaupt nicht möglich ist, Kausalität nachzuwei­sen.

Des Weiteren teilen alle Anbieter die Meinung von Frau Jarosch:

,,Die Rauchwarnmelder sind in erster Linie da, um Leben zu retten.“

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Monatliche Mieteinnahmen sorgen für einen einträglichen und stabilen Ertrag. Dabei ist die kurz-, mittel- und langfristige Planung einer Mietsache jedoch existenziell wichtig für den Ertrag. Während notwendige Sanierungen mit der frühzeitigen Bildung von entsprechenden Rückstellungen noch gut planbar sind, können bereits Unstimmigkeiten bei der Nebenkostenabrechnung o. ä. für Unannehmlichkeiten im Vermieteralltag sorgen. Generell läuft man als Vermieter schnell Gefahr, in eine rechtliche Auseinandersetzung verwickelt zu werden.

Während es für Eigentümer von Häusern und Wohnungen eine ganze Reihe von Versicherungen gibt, konzentrieren wir uns zunächst auf die Vermieter-Rechtsschutzversicherung. wir unterstützen Sie beispielsweise, wenn :

• der Mieter plötzlich untertaucht und offene Mietforderungen hinterlässt
• beim Auszug des Mieters Schäden entstehen und Ihr Kunde seine Ansprüche einklagen möchte
• der Mieter wegen angeblicher Mängel fristlos kündigt
• es Streitigkeiten wegen Umbauarbeiten gibt
• er den Vertrag wegen Eigenbedarf kündigen möchte

Welche Deckungen sind außerdem wichtig?

Für Eigentümer von Wohnungen und Häusern gibt es neben der Rechtsschutzversicherung natürlich noch eine ganze Reihe von Versicherungen die Auswahl ist groß, die Anbieter zahlreich. Es lassen sich so gut wie alle Risiken absichern.

Wir zeigen Ihnen, welche Absicherungen darüber hinaus noch möglich sind:

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Nach dem BGB ist der Vermieter verantwortlich für sein Hab und Gut und hat dafür Sorge zu tragen, dass sein Haus und Grundstück gefahrenfrei und in sicherem Zustand ist. Vermieter müssen sich gesondert versichern, da hier nicht wie bei einem Immobilienbesitzer, der sein Eigentum selbst bewohnt, eine Privathaftpflicht ausreicht. Denkbare Fälle wären beispielsweise, dass eine Person durch einen herabfallenden Dachziegel verletzt wird oder ein morscher Baum umkippt und auf dem Nachbargrundstück Schaden anrichtet.

Die Haftungsrisiken des Vermieters einer Eigentumswohnung werden nicht selten unterschätzt. So sieht beispielsweise das Wohnungseigentümergesetz vor, dass der Vermieter (Sondereigentümer) für Schäden, die sein Mieter schuldhaft anderen Eigentümern oder der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer zufügt, haftet. Sie können aber auch haften, wenn Sie Ihren Verkehrssicherungspflichten nicht nachkommen (z. B. der Räumpflicht im Winter oder sich Teile des Außenputzes lösen und herabfallen).

Mietnomaden

Der Horror eines jeden Vermieters. Sie hinterlassen eine Spur der Verwüstung im Wohneigentum des Vermieters, nicht selten mit der Einbürgerung von Ungeziefer, zahlen keine Miete und sind schwer loszuwerden – oder sie sind über Nacht plötzlich verschwunden. Eine Mietnomadenversicherung oder Mietausfallversicherung soll diesen Schrecken nehmen und setzt genau dort an, wo Vermieter verzweifeln. Sie erstattet Mietausfälle und leistet finanzielle Hilfe bei Sachschäden, die die Mietnomaden durch Verwahrlosung, Verschmutzung oder Zerstörung anrichten. Je nach Versicherer werden ferner Kosten für Entrümpelungen, Desinfektions- und Schädlingsbekämpfungsarbeiten, Sachverständige oder Aufräum- und Abbrucharbeiten erstattet

Was Sie sonst noch wissen sollten…

Möblierte Wohnungen

Vermietet Sie eine Wohnung möbliert, sind diese Möbel nicht über die Gebäudeversicherung versichert, da es sich nicht um Gebäudebestandteile handelt. Die Absicherung der vermieteten Möbel ist aber auf verschiedene Arten möglich: Eine separate Inhalts- oder Hausratversicherung ist denkbar. Das Risiko für eine Beschädigung des überlassenen Hausrates lässt sich aber auch vertraglich auf den Mieter abwälzen. Dieser kann sie dann zum Neuwert über eine eigene Hausratversicherung versichern.

Mietkautionsversicherung

Als Ersatz einer Mietkaution wird die Kautionsversicherung erst seit wenigen Jahren beworben. Die Vorteile für den Mieter liegen auf der Hand: Geld wird nicht gebunden und steht zur freien Verfügung. Allerdings ist sie auch für den Vermieter von Vorteil. Die Sicherheit ist identisch, die Auszahlung ähnlich schnelll wie bei der Bank und der mieter wird sich nicht in dem Maß dagegen sträuben, wie es bei „seinem Geld“ wohl der Fall wäre.

Glasversicherung

Die Glasversicherung sollte an dieser Stelle abschließend noch erwähnt werden, da Glasschäden an gemieteten Immobilien nicht im Rahmen der Mietsachschadendeckung einer Privathaftpflicht des Mieters erstattet werden. Eine Glasversicherung kann in der Regel für geringe Beiträge abgeschlossen werden. Versichert sind Fenster und Türverglasungen, auf Wunsch auch Cerankochfelder und Mobiliarverglasungen.

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