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Für inzwischen knapp 2,5 Millionen minderjährige Kinder in Deutschland ist konstant nur ein Elternteil anwesend – sie leben bei Alleinerziehenden. Auch hier bietet der Versicherungsmarkt jedoch Tarife an, die sich dieses Familienmodelles angenommen haben…

Mutter, Vater, Kind(er) – was jahrhundertelang als DAS klassische Kernmodell der ersten Sozialisationsinstanz angesehen wurde, ist längst überholt. Ob nun Patchwork, gleichgeschlechtliche Ehen, Co-Parenting oder alleinerziehende Elternteile: Glücklicherweise (!) hat sich unsere Gesellschaft so gewandelt, dass uns keiner dieser Begriffe heutzutage mehr sonderbar oder lächerlich vorkommt.

In diesem Artikel möchten wir uns daher alleinerziehenden Elternteilen widmen. In keinem anderen Familienmodell sind Organisation und Strukturen wichtiger und nirgends sonst wirken sich böse Überraschungen oder Schäden so nachteilig für die Beteiligten aus. Umso wichtiger ist es vorzusorgen. Besonders wenn Kinder zur Familie gehören, möchten wir Sie auf die Dringlichkeit einer Privathaftpflichtversicherung hinweisen.

Wir möchten Ihnen in der nachfolgenden Übersicht aufzeigen, welche Versicherer Privathaftpflichttarife für alleinerziehende Elternteile mit Kind anbieten. Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei um Beispiellösungen handelt.

Wir haben mit verschiedenen Versicherern Sondervereinbarung ausgehandelt. Es gibt Tarife für Singles mit und ohne Kinder. In allen Varianten sind minderjährige sowie volljährige Kinder auch während des Studiums oder der beruflichen Erstausbildung mitversichert. Natürlich besteht auch die Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Deckungssummen. Außerdem sind innerhalb einiger Tarife diverse Nachlässe möglich, z. B. Deckungsrabatte, SB-Vereinbarung, SFR-Rabatt.

Rechtsschutz? Ist das überhaupt notwendig?

Nun, wie oft wohl ein minderjähriges Kind in die Situation kommen mag, in der es Rechtsschutzansprüche geltend machen möchte? Hier scheint der Bedarf auf den ersten Blick nicht sehr hoch zu sein, und würden wir noch vor zwanzig Jahren leben, hätten Zweifel an der Sinnhaftigkeit durchaus Berechtigung. Doch das tun wir nicht mehr und die Versuchung der „Neuzeit“ ist groß. Denke man in diesem Zusammenhang nur einmal beispielsweise an illegale Film- oder Musik-Downloads von fragwürdigen Internetplattformen. Nun macht es gleich mehr Sinn, nicht? Diese illegalen Downloads haben sich zu einem größeren Problem und einer ernsthafteren Thematik entwickelt als viele Eltern denken, denn diesen bleiben Einblicke in das Internetverhalten ihrer Kinder nicht selten komplett verwehrt.

Die Versicherungsgesellschaften haben diese Problematik jedoch erkannt, und so bieten all unsere Kooperationspartner, auch Tarife an, die extra als Singletarife ausgewiesen sind. Bei allen diesen „Single-Tarifen“ sind auch die Kinder des Singles mitversichert. Zum Teil bleiben auch die weiteren mitversicherten Personen, z. B. Eltern oder Enkelkinder, im Kreis der versicherten Personen enthalten, und es wird ausdrücklich nur Deckung für den Partner ausgeschlossen. Andere schließen im Singletarif auch die anderen mitversicherten Personen aus.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Da Alleinerziehende nicht nur für die Erziehung des Kindes alleine zuständig sind, sondern auch das Einkommen alleine erwirtschaften müssen, halten wir zur Abrundung der Absicherung von Elternteil und Kind auch folgende Themen für wichtig:

Unfallschutz: Unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen Sie nur während der Arbeitszeit und auf dem Hin- und Rückweg. Das Kind ist nur in Schule und Kindergarten sowie auf den Wegen hin und zurück abgesichert. Hinzu kommt, dass die gesetzliche Unfallversicherung ihre Leistungen in erster Linie darauf abgestimmt hat, für die Kosten der gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten aufzukommen. Kapitalleistungen werden erst ab einer mindestens 20-prozentigen Einschränkung der beruflichen Leistungsfähigkeit in Form einer kleinen Rente gezahlt. Für Unfälle im privaten Bereich, die gut 70 Prozent der Unfallstatistik einnehmen, sieht sie gar keine Leistung vor. Eine private Unfallversicherung kann hier Abhilfe schaffen.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Es passiert jeden Tag in deutschen Schulen und Kindergärten: Kinder albern herum, ohne sich großartig Gedanken über mögliche Folgen ihres Handelns zu machen. Dabei schlagen die Beteiligten gelegentlich über die Stränge, jemand wird verletzt – und ja, manchmal auch sehr schwer.

Nun stehen Schüler und Kindergartenkinder natürlich unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bekanntlich stellt diese hinsichtlich der finanziellen Entschädigung nur einen sehr überschaubaren Schutz dar.

Vermutlich werden nun auch viele von Ihnen denken:“Kein Problem, dafür gibt es ja die Privathaftpflicht„. Doch genau dafür fehlt die Haftungsgrundlage. Die §§ 104-106 SGB VII beschränken die Haftung. Nach diesen Vorschriften ist der Schüler einer allgemeinbildenden Schule, der während des Schulbesuchs einen Schulunfall verursacht, indem er einen Mitschüler verletzt, zum Ersatz des Personenschadens nach dem Recht der unerlaubten Handlung nur verpflichtet, wenn er den Unfall vorsätzlich herbeigeführt hat. Wenn Sie nun überrascht sind, befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Das Problem wurde in mehreren Urteilen bestätigt:

Das Handelsblatt berichtete von einem Fall aus 2000, in dem ein damals 13-jähriger Schüler einen Knallkörper in eine Gruppe anderer Schüler geworfen hatte. Ein Mädchen zog sich dabei eine Schädigung des Gehörs zu und musste sich in Behandlung begeben. Ein Schadenersatzanspruch wurde eingeklagt und letztlich von mehreren Instanzen abgelehnt (BGH VI ZR 163/03).

Ein weiteres Beispiel ereignete sich 2003. Hier warfen Schüler im Werkraum Kugeln aus Alufolie in Richtung eines damals 15-jährigen Schülers, der diese mit einer Säge zurückschmetterte ähnlich wie mit einem Tennisschläger. Dabei löste sich das Sägeblatt und verletzte einen Mitschüler am Auge. Der Mitschüler verlor das Sehvermögen auf dem rechten Auge dauerhaft. Seine Erwerbsfähigkeit wurde um 30 % herabgesetzt. Auch hier wurden Zivilforderungen gegen den sägeschwingenden Schüler letztlich vor dem Bundesgerichtshof abgelehnt (BGH VI ZR 34/02).

Im Ergebnis bedeutet das, dass es keine Erstattungsleistungen für Ansprüche geben kann, die ein in Schule oder Kindergarten Geschädigter gegen den Schädiger richtet kein Schmerzensgeld, kein Verdienstausfall oder auch keine sonstigen Geldforderungen. Außer, der Schaden wurde vorsätzlich zugeügt aber dann greift die Privathaftpflicht nicht einmal mehr zur Schadensabwehr. Ob man dann bei schweren Verletzungen ohne PHV für die Forderungen aufkommen kann, ist noch ein ganz anderes Thema.

Bei deliktunfähigen Kindern wird dieser gefühlte Missstand (nichtvorsätzlicher Schaden) auch dadurch nicht geheilt, dass eine Deliktunfähigkeitsklausel in der Haftpflicht enthalten ist. Es fehlt schlicht und ergreifend die Haftungsgrundlage.

Was davon nicht berührt wird, ist das Thema der Aufsichtspflichtverletzung. Diese wird z. B. während des Schulbesuchs auf die Lehrkräfte übertragen. Natürlich ist es einem Lehrer unmöglich, permanent jeden Schüler im Auge zu behalten und dennoch Unterricht abzuhalten. Auch als Pausenaufsicht ist es nicht darstellbar, dass man an jedem Ort gleichzeitig ist. Daher wird es genügend Fälle geben, in denen einem Lehrer keine Aufsichtspflichtverletzung nachgewiesen werden kann. Die Diensthaftpflicht des Lehrers ist in jedem Fall aber die sinnvollere Anlaufstelle für Forderungen als die Privathaftpflicht der Eltern des Schädigers.

Nicht zuletzt, weil man mit beiden Seiten mitfühlt – es sind ja oft noch Kinder, die da betroffen sind fühlt sich diese Regelung unsagbar falsch an. Sie belegt allerdings, dass eine private Unfallabsicherung für Kinder unverzichtbar ist. Nur so kann ein unkomplizierter, angemessener finanzieller Ausgleich für eine erlittene Dauerschädigung sichergestellt werden. Selbst relativ hohe Absicherungen (z. B. 100.000 Euro Grundsumme mit 500 %iger Progression) sind für Kinder für weniger als fünf Euro im Monat zu haben. Das sollte jedem der Schutz der eigenen Kinder wert sein.
Weiterhin wäre auch eine Rechtsschutzversicherung mehr als angebracht, wenn Kinder im Haus sind – schon alleine durch dieses Gefühl der Hilflosigkeit werden Eltern eines geschädigten Kindes den Gang zum Rechtsanwalt nicht scheuen. Die Erfahrung der bisherigen Rechtsprechung zeigt allerdings, dass sie sich damit dann lediglich zusätzliche Kosten aufbürden. Erfolg werden sie keinen haben können…

Sachschäden sind entsprechend dem Gesetzestext natürlich komplett außen vor und selbstverständlich auch in Schule oder Kindergarten grundsätzliches Thema der PHV.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Rechtsschutzversicherungen sind noch immer eine der eher vernachlässigten „Massensparten“. Die Nähe des Produkts zu Gesetzen und Rechtsprechung macht es  grundsätzlich nicht einfach, zweifelsfrei sagen zu können, was versichert ist und was nicht – nicht umsonst beschäftigen Rechtsschutzversicherer Juristen als Sachbearbeiter.

Viele fühlen sich zunehmend überfordert mit dem Tempo, in dem sich die Gesellschaft verändert und sehen sich ständig mit neuen Regeln und Gesetzen konfrontiert. Im Gegenzug werden alte in der Rechtsprechung neu interpretiert. Vertragsinhalte werden immer komplexer und insgesamt hat ein Großteil der Bevölkerung regelmäßig das unbestimmte Gefühl, rechtlich übervorteilt worden zu sein. Eine Rechtsschutzversicherung als Rechtsdienstleister könnte da die richtige Lösung sein. Aber eine neue zusätzliche Versicherung? „Brauche ich nicht!“

Wir möchten Ihnen gerne ein Dutzend Gründe liefern, weshalb Sie sehr wohl eine Rechtsschutzversicherung brauchen:

1. Die Kosten je Rechtsschutzfall sind nach der Einführung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes um mehr als 20 % gestiegen
Beispiel: Ein Arbeitsrechtstreit bezüglich einer ungerechtfertigten Kündigung mit einem Streitwert von 10.500,00 € kostete vor der Einführung des RVG 2.660,25 €. Nach dem 01.08.2013 – also nach der Anpassung der Gebührensätze – kostet derselbe Rechtsstreit 3.048,45 €. Dies entspricht einer Kostensteigerung von 14,6 %.

2. Die Haftpflicht-Versicherung schützt den Schädiger und den Täter – Rechtsschutz hilft den Geschädigten und den Opfern!
Die Aufgabe der Haftpflichtversicherung ist – neben dem Begleichen von Haftpflichtansprüchen die Abwehr unberechtigter Ansprüche gegen die versicherte Person. Somit haben Schädiger über ihre Haftpflichtversicherung passiven Rechtsschutz. Aber wer vertritt die Interessen des Geschädigten? Für die Durchsetzung eigener Haftpflichtansprüche gegen einen Dritten ist eine Rechtsschutzversicherung erforderlich.

3. Jährlich gehen über zwei Millionen Zivilklagen bei Gericht ein.
Zivilklagen können Rechtsstreitigkeiten von Privatpersonen (natürliche Personen und/oder juristische Personen) untereinander sein, z. B. Streitigkeiten aus Miete, Kauf, Werkvertrag, Schadenersatzklagen und Erbstreitigkeiten. Dies sind auch die häufigsten Deckungsfälle bei den Rechtsschutzversicherern.

4. Jährlich gibt es ca. 2,3 Millionen Verkehrsunfälle…
…und ca. 40 % davon werden vor Gericht verhandelt. Sei es, weil die Schadenhöhe strittig ist oder gar die Schadenfrage. Oftmals sind auch ausländische Verkehrsteilnehmer in einen Unfall involviert, was das Einschalten eines Anwaltes in den meisten Fällen unumgänglich macht. Und nicht nur die Thematik eines Unfalles ist im Verkehrsbereich erheblich. Möchte man sich z. B. gegen den Entzug des Führerscheins wehren, der aufgrund von wiederholter Geschwindigkeitsüberschreitung droht, hat man nur mit einem teuren Rechtsanwalt eine Chance.

5. Jährlich nehmen die Rechtsstreitigkeiten aus Versicherungsverträgen zu.
Schadenbeispiel: Frau Müller (VN) wird durch Krankheit berufsunfähig. Ihr behandelnder Arzt bescheinigt ihr auch, dass sie im bisherigen Beruf dauerhaft nicht mehr wie gewohnt arbeiten können wird. Aufgrund der medizinischen Unterlagen kommt der BU-Versicherer zu einem ganz anderen Ergebnis und verweigert die Leistung. Da es um medizinische Sachverhalte geht, wird das Einschalten eines Anwalts nötig.

6. Jährlich gehen über 500.000 Klagen vor deutschen Arbeitsgerichten ein.
Acht Stunden unseres Tages verbringen wir im Schnitt in der Arbeit. Hier kann viel passieren, was vor einem Arbeitsgericht verhandelt wird, z. B. Mobbing, Änderungskündigung, Kündigung oder Probleme mit der Gehaltszahlung. Die Kosten hierfür trägt jede Partei in der ersten Instanz selbst (siehe nächster Punkt), sofern dies nicht über eine Gewerkschaft aufgefangen wird.

7. Bei einer arbeitsrechtlichen Streitigkeit zahlt jede Partei bis zur ersten Instanz die eigenen Kosten selbst – und zwar völlig unabhängig davon, wie das Verfahren ausgeht.
Bei Streitsachen, die vor einem Arbeitsgericht verhandelt werden gibt es eine Besonderheit, die unbedingt beachtet werden muss. Denn die Kosten einer Verhandlung in der ersten Instanz wer-den unter den streitenden Parteien gleichermaßen aufgeteilt; die eigenen Kosten trägt jede Partei selbst. Und das unabhängig davon, ob ein Rechtsstreit gewonnen oder verloren wird. So kann es hier oft vorkommen, dass von dem „gewonnenen“ Geld ein Großteil zurück an Anwalt und Gericht gezahlt wird. Eine Rechtsschutzversicherung hilft hier!

8. Es gibt rund 35 Mio. Mietverhältnisse
Kündigung wegen Eigenbedarfs, Fehler in der Nebenkostenabrechnung, Probleme mit der Zahlung der Miete, etc… Das und vieles mehr kann im Zusammenhang mit gemieteten/vermieteten Wohneinheiten zu Streit führen.

9. Gerade in Großstädten und Ballungszentren herrschen Risiken
Am Streitlustigsten ist man in den Stadtstaaten Hamburg (24,3 Streitfälle pro 100 Einwohner), Berlin (26,2 Streitfälle pro 100 Einwohner) und Bremen (22,5 Streitfälle pro 100 Einwohner). Das liegt an der hohen Dichte an Menschen, Autos, Wohnungen etc. Gerade wer K in Ballungszentren lebt, sollte auf das höhere Risiko achten. Denn die Wahrscheinlichkeit in einer Großstadt in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden ist natürlich immens höher. Auch der Wohnungsmarkt ist dort angespannter und bietet enormes Streitpotenzial.

10. Streitwerte steigen (und damit auch die Anwalts- und Gerichtskosten) wegen der steigenden Lebenshaltungskosten.
Nicht nur, dass das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz die Gebühren der Rechtsstreitigkeiten angehoben hat, auch die Streitwerte sind über die Jahre gestiegen. Außerdem sind die Einkommen in der Bevölkerung in den letzten Jahren gestiegen. Das macht bei einem durchschnittlichen Arbeitsrechtstreit – z. B. wegen einer Kündigung – knapp 1.000 Euro mehr an Streitwert. Auch Mietpreise und Kosten der allgemeinen Lebenshaltung sind in den letzten Jahren rapide angestiegen.

11. Es gibt immer mehr Gesetze und Verordnungen
Wenn man die Entwicklung betrachtet und die nähere Vergangenheit einbezieht, sind aus zehn (für jedermann nachvollziehbaren) Geboten im Laufe der Zeit knapp 2.000 Gesetze (im Bundesrecht) und 3.400 Verordnungen mit 76.382 Artikeln und Paragraphen geworden, die nun leider nicht mehr für jedermann nachvollziehbar sind. Oder wussten Sie, dass Sie zwar unbekleidet Autofahren, nicht aber unbekleidet aus diesem aussteigen dürfen? Oftmals führen Fehltritte, die man so bewusst gar nicht tätigen wollte, zu Problemen, die gerichtlich oder zumindest nur mit anwaltlicher Hilfe zu bewältigen sind.

12. Die Rechtsschutzversicherung führt zu Chancengleichheit
Zum Abschluss ein Punkt zum Thema „Fairness“ : Als durchschnittlicher Bundesbürger sieht man sich häufig von großen Institutionen (sei es privatwirtschaftlich oder staatlich) ungerecht behandelt, ob nun Autokonzerne, das Finanzamt, GEZ oder andere große Unternehmen. Möchte man sich alleine gegen solche wehren, sieht man sich häufig gegen eine Schar an Anwälten ankämpfen, die die eigenen Argumente mit Paragraphen und Urteilen widerlegen. Auch vor Gerichtsverfahren scheuen Großunternehmen nicht, da oftmals davon ausgegangen wird, dass der vermeidlich „kleine“ Gegner dies finanzell nicht stemmen könne. Hier ist guter Rat teuer oder eben auch nicht. Denn über eine Rechtsschutzversicherung kann man sich anwaltliche Hilfe einholen und sich auch gegen „größere“ Gegner wehren.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Es ist ein erfreulicher Trend bei einem ernsten Thema: Bundesweit werden immer weniger Scheidungen verzeichnet. Während die Scheidungsraten in Deutschland jahrzehntelang nur eine Richtung kannten, hat sich der Trend mittlerweile umgekehrt und ist zurückgegangen. Nichtsdestotrotz wird nach den derzeitigen Scheidungsverhältnissen etwas mehr als jede dritte Ehe geschieden.

Jede dritte Ehe wird geschieden

Nun dürfte jedem bekannt sein, dass eine Scheidung neben dem privaten Tiefschlag auch zur finanziellen Katastrophe werden kann. Wie in den meisten Rechtsangelegenheiten bemisst sich die Höhe der anfallenden Anwalts- und Gerichtskosten nach dem Streitwert. Ist dann noch ein Immobilienvermögen oder gar ein Unternehmen vorhanden, sprengen die Kosten die Grenzen manches Vorstellungsvermögens.

Für eine Rechtsschutzversicherung stellt dies ein unüberschaubar großes Risiko dar, sodass familienrechtliche Streitigkeiten wie Scheidung, Sorge-/Umgangsrecht usw. grundsätzlich ausgeschlossen sind.

Eine Ausnahme stellen einige Versicherer mit der Zusatzkomponente Ehe- zum Privat-Rechtsschutz dar. Diese Versicherer übernehmen als bislang einziger Rechtsschutzanbieter im Falle einer Scheidung die Kosten für Rechtsanwälte und Gericht bis zu einer Versicherungssumme von 30.000 Euro. Die Besonderheit: Der Ehe-Rechtsschutz gilt für beide Ehepartner. Zwar  wird hier ein guten  Ergänzungstarif geboten, dieser fordert aber die Erfüllung  einer  dreijährigen Wartezeit.  Von daher nutzt es Ihnen nichts, die Versicherung erst dann zu beantragen, wenn sich eine Scheidung oder  ein unterhaltsrechtlicher Streit abzeichnet. Halten Sie sich das vor Augen auch wenn es eine sehr emotionale Entscheidung ist, eine solche Police abzuschließen. Wer geht schon davon aus, sich scheiden zu lassen?

Es geht auch anders – erweiterter Beratungsrechtsschutz

Solange die Beratung vom tatsächlichen Scheidungsverfahren unabhängig ist, kommen Rechtsschutzversicherer auch für die Kosten einer Erstberatung bei einem in Deutschland zugelassenen Anwalt auf. Dieses „Erstberatungsgespräch“ dient Ihnen lediglich als Orientierung über die rechtliche Situation und darf vom Anwalt mit bis zu 190 € abgerechnet werden. Viele Versicherer bezahlen auch eine über die Erstberatung hinausgehende Tätigkeit (i. d. R. 250 Euro).

(Laut ARB: ,,[ … ] Versicherungsschutz besteht für Rat oder eine Auskunft hinaus tätig, erstatten wir keine Kosten.“ […]. Wird der Anwalt darüber) Achtung: Die Leistung beschränkt sich ausschließlich auf den Versicherungsnehmer!

Um mit aller Härte geführte Scheidungskriege zu vermeiden und stattdessen faire, einvernehmliche Lösungen und Kompromisse für beide Ehepartnern zu suchen, bietet ein Mediator einen Ausweg. Die in der Mediation erarbeiteten Lösungen werden in eine Vereinbarung aufgenommen, wodurch die spätere eigentliche Scheidung einvernehmlich und (verhältnismäßig) kostengünstig erfolgen kann.

Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.

Zwar hilft eine Rechtsschutzversicherung Ihnen nicht über die Trennung hinweg, sie kann jedoch wenigstens die Kosten einer Scheidung etwas abfedern.

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Mieten oder kaufen? Kaum eine Entscheidung ist weitreichender als die, ob man das langersehnte Eigenheim kaufen oder doch Mieter einer Wohnung bleiben soll. Während gerade in vielen Ballungszentren die Preise für Wohnungen potenzielle Mieter eher verschrecken, liegen die Vorteile der eigenen vier Wände klar auf der Hand: Keine Sorgen vor Mieterhöhungen, hohe Wohnqualität, Inflationsschutz und ein stabiler Wert der Immobilie. Fast klar, dass sich immer mehr Menschen vor allem Familien den Traum vom Eigenheim verwirklichen möchten. Neben einer gesicherten Finanzierung setzt dieses Vorhaben auch ausreichenden Versicherungsschutz voraus. Um den Bauherren vor bösen Überraschungen und finanziellen Mehrbelastungen zu schützen, möchten wir nachfolgend einige Lösungsmöglichkeiten vorstellen:

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Auf einer Baustelle lauern die unterschiedlichsten Gefahren. Für die Sicherheit ist der Bauherr allein verantwortlich. Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn er eine Firma mit der Bauausführung beauftragt hat. Kommen auf der Baustelle Dritte zu Schaden, kann der Bauherr nach dem BGB in unbegrenzter Höhe haftbar gemacht werden.

Beispiel 1: Spielende Kinder verschaffen sich Zutritt zur Baustelle und stürzen in eine Grube

Beispiel 2: Ein Gerüst stürzt um und beschädigt ein Nachbarhaus

Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung kommt für berechtigte Haftpflichtansprüche auf, die Geschädigte an den Bauherren stellen. Sind Ansprüche rechtlich unbegründet, wehrt die Versicherung auch diese ab zur Not vor Gericht. Hierfür anfallende Kosten werden ebenfalls übernommen. Viele Tarife der Privathaftpflichtversicherung bieten bereits eine Deckung für Bauvorhaben. Hier ist die maximal versicherte Bausumme zu beachten.

Genügt die hier vorgesehene Summe für die Baustelle nicht, wird gesonderter Schutz benötigt. Dies kann auch für die Eigenleistungen der Fall sein.

Bauleistungsversicherung

Ein Gebäude kann erst mit der Bezugsfertigstellung über eine vollwertige Gebäudeversicherung gegen Schäden abgesichert werden. Doch auch schon vor der Fertigstellung häufen sich nach und nach hohe Werte an, die weitestgehend schutzlos der Witterung ausgesetzt und für jedermann leicht zugänglich sind. Schäden dieser Art sind in der Regel das Problem des Bauherrn und treiben die Kosten hoch.

Beispiel 1: Während der Arbeiten am Dach kommt es zu einem schweren Unwetter. Durch den Sturm stürzt die Giebelwand ein.

Beispiel 2: In der Nacht verschaffen sich Unbekannte Zutritt zur Baustelle, entwenden Installationen und zertrümmern eine gezogene Mauer.

Gegen Brandschäden schützt die Feuerrohbauversicherung, die viele Versicherer ihren Kunden beitragsfrei zur Verfügung stellen, wenn diese das fertige Haus über sie absichern. Andere Ursachen sind über eine Bauleistungsversicherung absicherbar.

Nachhaftung: Der Versicherungsschutz aus der Bauleistungsversicherung endet mit Bezugsfertigkeit, Bauabnahme oder Ende des versicherten Zeitraumes. Auch nach diesem Zeitpunkt können Schäden auftreten, die ihre Ursache während der Bauphase hatten. Im Regelfall wird die Versicherungsgesellschaft die Kosten für die Schadenbeseitigung übernehmen, auch wenn der Schaden erst nach Ende der Versicherung bemerkt wurde. Mögliche Folgeschäden sind allerdings nicht gedeckt.

Beispiel: Die Grundleitung wird durch Baustoffe verstopft. Dadurch überfluten die Kellerräume. Die Versicherung übernimmt die Reinigung der Leitung, nicht jedoch die Trockenlegung des Kellers.

Bauhelfer-Unfallversicherung

Viele Bauherren sind auf die Hilfe von Verwandten oder Freunden angewiesen, um beim Bau die finanzielle Belastung zu senken. Wer beim Bauen hilft, ist bei Arbeitsunfällen oder bei Unfällen auf dem Weg zur Baustelle grundsätzlich über die gesetzliche Bauhelferversicherung abgesichert. Dies gilt unabhängig davon, ob der Helfer bezahlt wird oder nicht, ob er nur einmal aushilft oder für längere Zeit mit anpackt. Spätestens fünf Tage nach Beginn der Bauarbeiten hat der Bauherr sowohl sein Bauvorhaben als auch sämtliche Bauhelfer bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) anzumelden und für diese eine Bauhelferversicherung abzuschließen.

Beispiel: Der Vater des Bauherrn hilft beim Entladen eines Lieferwagens und verletzt sich dabei. Da es sich hier um eine übliche Gefälligkeit innerhalb der Familie handelt, greift der gesetzliche Schutz nicht.

Da jedoch die Leistungen in der gesetzlichen Bauhelferversicherung begrenzt sind, sollte der Bauherr den Abschluss einer privaten Bauhelfer-Unfallversicherung in Erwägung ziehen. Sie leistet bereits ab dem ersten Prozentpunkt der unfallbedingten Invalidität. Neben der Invaliditätsleistung kann zusätzlich eine Todesfallsumme oder ein Krankenhaustagegeld eingeschlossen werden.

Rechtsschutzversicherung

Nun ist es leider einmal bittere Realität, dass im Rahmen eines Bauvorhabens Ärger vorprogrammiert ist. Seien es Streitigkeiten mit Handwerkern, Architekten oder dem Bauunternehmen. Seien es kleinere Fehler in der Umsetzung oder gravierende Planungsfehler. Die Gründe und Ursachen sind breit gefächert und im seltensten Falle ist der Bauherr tatsächlich rundum zufrieden mit dem gelieferten Ergebnis. Oftmals geht es dabei um sehr viel Geld, was nicht selten Gerichtsverfahren zur Konsequenz hat. Aufgrund der sich häufenden Schadenfälle haben sich eine ganze Reihe von Versicherern aus dem Bereich Bauherren-Rechtsschutzversicherung ausgeklinkt.

Ein Hausbau und die damit verbundenen Arbeiten stellen eine große Herausforderung dar nicht nur für die Nerven des Bauherrn. Was benötigt wird, hängt sehr stark vom Einzelfall und den eigenen Wünschen ab. In jedem Fall ist eine gründliche Analyse der Gesamtsituation notwendig.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Die Rechtsschutzversicherung ist noch immer ei­ne der vernachlässigten „Massensparten“. Die Nähe des Produkts zu Gesetzen und Recht­sprechung macht es einem Vermittler grundsätz­lich nicht einfach, zweifelsfrei sagen zu können, was versichert ist und was nicht – ­ nicht umsonst beschäftigen Rechtsschutzversicherer Juristen als Sachbearbeiter.

Auch  auf  Kundenseite  herrscht  ein  hohes  Maß an Unsicherheit.  Viele  Kunden  fühlen  sich  zuneh­mend  überfordert  mit  dem  Tempo,  in  dem  sich die  Gesellschaft  verändert.  Ständig  sieht  er sich mit  neuen  Regeln  und  Gesetzen  konfrontiert.  Im Gegenzug  werden  alte  in  der  Rechtsprechung  neu  interpretiert.  Vertragsinhalte  werden  immer  komple­xer  und  insgesamt  hat ein  Großteil  der  Bevölkerung  regelmäßig  das  unbestimmte  Gefühl  rechtlich übervorteilt  worden  zu  sein.  Eine  Rechtsschutzversicherung  als  Rechtsdienstleister  könnte  da die  richti­ge  Lösung  sein.  Aber  eine  neue  zusätzliche  Versicherung?  ,,Brauch  ich  nicht!“

Wir  möchten  Ihnen  gerne  ein  Dutzend  Gründe  liefern,  weshalb Sie sehr  wohl  eine  Rechtsschutz­versicherung  brauchen.

1  .  Die  Kosten  je  Rechtsschutzfall  sind  nach  der  Einführung  des  Rechtsanwaltsvergütungsge­ setzes  (Stand  2004)  um  mehr  als  20%  gestiegen

Beispiel:  Ein  Arbeitsrechtstreit  bezüglich  einer  ungerechtfertigten  Kündigung  mit  einem  Streitwert  von 10.500,00  €  kostete  vor  der  Einführung  des  RVG  2.660,25  €.  Nach  dem  01.08.2013 – also  nach  der Anpassung  der  Gebührensätze – kostet  derselbe  Rechtsstreit  3.048,45  €.  Dies  entspricht  einer Kostensteigerung  von  14,6  %.

2. Die Haftpflicht-­Versicherung schützt den Schädiger und den Täter – ­ Rechtsschutz hilft den Geschädigten und den Opfern!

Die Aufgabe der Haftpflichtversicherung ist ­ neben dem Begleichen von Haftpflichtansprüchen ­ die Abwehr unberechtigter Ansprüche gegen die versicherte Person. Somit haben Schädiger über ihre Haftpflichtversicherung passiven Rechtsschutz. Aber wer vertritt die Interessen des Geschädigten? Für die Durchsetzung eigener Haftpflichtansprüche gegen einen Dritten ist eine Rechtsschutzversicherung erforderlich.

3. Jährlich gehen über 2 Mio. Zivilklagen bei Gericht ein.

Zivilklagen können Rechtsstreitigkeiten von Privatpersonen (natürliche Personen und / oder juristische Personen) untereinander sein. z.B. Streitigkeiten aus Miete, Kauf, Werkvertrag, Schadenersatzklagen und Erbstreitigkeiten. Dies sind auch die häufigsten Deckungsfälle bei den Rechtsschutzversicherern.

4. Jährlich gibt es ca. 2,3 Mio. Verkehrsunfälle

Und ca. 40% davon werden vor Gericht verhandelt. Sei es, weil die Schadenhöhe strittig ist oder gar die Schadenfrage. Oftmals sind auch ausländische Verkehrsteilnehmer in einen Unfall involviert, was das Einschalten eines Anwaltes in den meisten Fällen unumgänglich macht. Und nicht nur die Thematik eines Unfalles ist im Verkehrs-­Bereich erheblich. Möchte man sich z.B. gegen den Entzug des Führerscheins wehren, der einem aufgrund von wiederholter Geschwindigkeits­überschreitung droht, hat man nur mit einem teuren Rechtsanwalt eine Chance.

5. Jährlich nehmen die Rechtsstreitigkeiten aus Versicherungsverträgen zu.

Schadenbeispiel: Frau Müller (VN) wird durch Krankheit berufsunfähig. Ihr behandelnder Arzt beschenigt Ihr auch, dass Sie im bisherigen Beruf dauerhaft nicht mehr wie gewohnt arbeiten können wird. Aufgrund der medizinischen Unterlagen kommt der BU-­Versicherer zu einem ganz anderen Ergebnis und verweigert die Leistung. Da es um medizinische Sachverhalte geht, kann der Kundin von ihrem Versicherungsmakler nur schwerlich geholfen werden. Das Einschalten eines Anwalts wird nötig.

6. Jährlich gehen über 500.000 Klagen vor deutschen Arbeitsgerichten ein.

6 Stunden unseres Tages verbringen wir im Schnitt in der Arbeit, das sind ca. 40% der Zeit, die wir an einem Tag wach sind. Hier kann viel passieren, was vor einem Arbeitsgericht verhandelt wird, z.B. Mobbing, Änderungskündigung, Kündigung oder Probleme mit der Gehaltszahlung. Die Kosten hierfür trägt jede Partei in der 1. Instanz selbst (siehe Punkt 7 .), sofern dies nicht über eine Gewerkschaft auf­ gefangen wird.

7. Bei einer arbeitsrechtlichen Streitigkeit zahlt jede Partei bis zur ersten Instanz die eigenen Kosten selbst ­ und zwar völlig unabhängig davon, wie das Verfahren ausgeht.

Bei Streitsachen, die vor einem Arbeitsgericht verhandelt werden gibt es eine Besonderheit, die unbedingt beachtet werden muss. Denn die Kosten einer Verhandlungn der 1 . Instanz werden unter den streitenden Parteien gleichermaßen aufgeteilt, die eigenen Kosten trägt jede Partei selbst. Und das unabhängig davon, ob ein Rechtsstreit gewonnen oder verloren wird. So kann es hier oft vorkommen, dass von dem „gewonnenen“ Geld ein Großteil zurück an Anwalt und Gericht gezahlt wird. Eine Rechtsschutzversicherung hilft hier!

8. Es gibt rund 35 Mio. Mietverhältnisse

Kündigung wegen Eigenbedarfs, Fehler in der Nebenkostenabrechnung, Probleme mit der Zah­lung der Miete, etc …. Das und vieles mehr kann im Zusammenhang mit gemieteten/vermieteten Wohneinheiten zu Streit führen.

9. Gerade in Großstädten und Ballungszentren herrschen Risiken

Am Streitlustigsten ist man in den Stadtstaaten Hamburg (24,3 Streitfälle pro 100 Einwohner), Berlin (26,2 Streitfälle pro 100 Einwohner) und Bremen (22,5 Streitfälle pro 100 Einwohner). Das liegt an der hohen Dichte an Menschen, Autos, Wohnungen etc …. Gerade wer Kunden in Ballungszentren betreut, sollte auf das höhere Rsiko hinweisen. Denn die Wahrscheinlichkeit in einer Großstadt in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden ist natürlich immens höher. Auch der Wohnungsmarkt ist dort angespannter und bietet enormes Streitpotenzial.

10. Streitwerte steigen (und damit auch die Anwalts­ und Gerichtskosten) wegen der steigenden Lebenshaltungskosten.

Nicht nur, dass das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz die Gebühren der Rechtsstreitigkeiten ange­hoben hat, auch die Streitwerte sind über die Jahre gestiegen. Außerdem sind die Einkommen in der Bevölkerung in den letzten Jahren gestiegen. Das macht bei einem durchschnittlichen Arbeits­rechtstreit ­ z. B. wegen einer Kündigung ­ knapp 1.000,00 € mehr an Streitwert. Auch Mietpreise und Kosten der allgemeinen Lebenshaltung sind in den letzten Jahren rapide an­
gestiegen.

1 1 . Es gibt immer mehr Gesetze und Verordnungen

Wenn man die Entwicklung betrachtet und die nähere (oder auch etwas fernere) Vergangenheit mit einbezieht, sind aus 10 (für jedermann nachvollziehbaren) Geboten im laufe der Zeit knapp 2.000 Gesetze (im Bundesrecht) und 3.400 Verordnungen mit 76.382 Artikeln und Paragraphen gewor­den, die nun leider nicht mehr für jedermann nachvollziehbar sind. Oder wussten Sie, dass Sie zwar unbekleidet Autofahren, nicht aber unbekleidet aus diesem aussteigen dürfen?
Oftmals führen Fehltritte, die man so bewusst gar nicht tätigen wollte zu Problemen, die gerichtlich oder zumindest nur mit anwaltlicher Hilfe zu bewältigen sind.

12. Die Rechtsschutzversicherung führt zu Chancengleichheit

Zum Abschluss ein Punkt, der mir persönlich am wichtigsten erscheint, denn hier geht es um das Thema „Fairness“. Als durchschnittlicher Bundesbürger sieht man sich häufig von großen Instituti­onen (sei es privatwirtschaftlich oder staatlich) ungerecht behandelt, ob nun Finanzamt, GEZ, Behörden oder eben große Unternehmen. Möchte man sich alleine gegen solche wehren, sieht man sich häufig gegen eine Schar an Anwälten ankämpfen, die die eigenen Argumente mit Para­graphen und Urteilen widerlegen. Auch vor Gerichtsverfahren scheuen Großunternehmen nicht, da oftmals davon ausgegangen wird, dass der vermeidlich „kleine“ Gegner dies finanziell nicht stem­men könne. Hier ist guter Rat teuer ­ oder eben auch nicht. Denn über eine Rechtsschutzversiche­rung kann man sich anwaltliche Hilfe einholen und sich auch gegen „größere“ Gegner wehren.

Eine Gesamtübersicht über unsere möglichen Absicherungen finden Sie im Bereich Rechtsschutz auf unserer Homepage. Für alle Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ergänzend zu dem Thema möchten wir noch auf unsere Kundenbroschüre unsere Information zur Rechtsschutzversicherung und unser Eklärungsvideo hinweisen.