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Für inzwischen knapp 2,5 Millionen minderjährige Kinder in Deutschland ist konstant nur ein Elternteil anwesend – sie leben bei Alleinerziehenden. Auch hier bietet der Versicherungsmarkt jedoch Tarife an, die sich dieses Familienmodelles angenommen haben…

Mutter, Vater, Kind(er) – was jahrhundertelang als DAS klassische Kernmodell der ersten Sozialisationsinstanz angesehen wurde, ist längst überholt. Ob nun Patchwork, gleichgeschlechtliche Ehen, Co-Parenting oder alleinerziehende Elternteile: Glücklicherweise (!) hat sich unsere Gesellschaft so gewandelt, dass uns keiner dieser Begriffe heutzutage mehr sonderbar oder lächerlich vorkommt.

In diesem Artikel möchten wir uns daher alleinerziehenden Elternteilen widmen. In keinem anderen Familienmodell sind Organisation und Strukturen wichtiger und nirgends sonst wirken sich böse Überraschungen oder Schäden so nachteilig für die Beteiligten aus. Umso wichtiger ist es vorzusorgen. Besonders wenn Kinder zur Familie gehören, möchten wir Sie auf die Dringlichkeit einer Privathaftpflichtversicherung hinweisen.

Wir möchten Ihnen in der nachfolgenden Übersicht aufzeigen, welche Versicherer Privathaftpflichttarife für alleinerziehende Elternteile mit Kind anbieten. Bitte beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei um Beispiellösungen handelt.

Wir haben mit verschiedenen Versicherern Sondervereinbarung ausgehandelt. Es gibt Tarife für Singles mit und ohne Kinder. In allen Varianten sind minderjährige sowie volljährige Kinder auch während des Studiums oder der beruflichen Erstausbildung mitversichert. Natürlich besteht auch die Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Deckungssummen. Außerdem sind innerhalb einiger Tarife diverse Nachlässe möglich, z. B. Deckungsrabatte, SB-Vereinbarung, SFR-Rabatt.

Rechtsschutz? Ist das überhaupt notwendig?

Nun, wie oft wohl ein minderjähriges Kind in die Situation kommen mag, in der es Rechtsschutzansprüche geltend machen möchte? Hier scheint der Bedarf auf den ersten Blick nicht sehr hoch zu sein, und würden wir noch vor zwanzig Jahren leben, hätten Zweifel an der Sinnhaftigkeit durchaus Berechtigung. Doch das tun wir nicht mehr und die Versuchung der „Neuzeit“ ist groß. Denke man in diesem Zusammenhang nur einmal beispielsweise an illegale Film- oder Musik-Downloads von fragwürdigen Internetplattformen. Nun macht es gleich mehr Sinn, nicht? Diese illegalen Downloads haben sich zu einem größeren Problem und einer ernsthafteren Thematik entwickelt als viele Eltern denken, denn diesen bleiben Einblicke in das Internetverhalten ihrer Kinder nicht selten komplett verwehrt.

Die Versicherungsgesellschaften haben diese Problematik jedoch erkannt, und so bieten all unsere Kooperationspartner, auch Tarife an, die extra als Singletarife ausgewiesen sind. Bei allen diesen „Single-Tarifen“ sind auch die Kinder des Singles mitversichert. Zum Teil bleiben auch die weiteren mitversicherten Personen, z. B. Eltern oder Enkelkinder, im Kreis der versicherten Personen enthalten, und es wird ausdrücklich nur Deckung für den Partner ausgeschlossen. Andere schließen im Singletarif auch die anderen mitversicherten Personen aus.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Da Alleinerziehende nicht nur für die Erziehung des Kindes alleine zuständig sind, sondern auch das Einkommen alleine erwirtschaften müssen, halten wir zur Abrundung der Absicherung von Elternteil und Kind auch folgende Themen für wichtig:

Unfallschutz: Unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen Sie nur während der Arbeitszeit und auf dem Hin- und Rückweg. Das Kind ist nur in Schule und Kindergarten sowie auf den Wegen hin und zurück abgesichert. Hinzu kommt, dass die gesetzliche Unfallversicherung ihre Leistungen in erster Linie darauf abgestimmt hat, für die Kosten der gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten aufzukommen. Kapitalleistungen werden erst ab einer mindestens 20-prozentigen Einschränkung der beruflichen Leistungsfähigkeit in Form einer kleinen Rente gezahlt. Für Unfälle im privaten Bereich, die gut 70 Prozent der Unfallstatistik einnehmen, sieht sie gar keine Leistung vor. Eine private Unfallversicherung kann hier Abhilfe schaffen.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Das Trinken alkoholischer Getränke hat in Deutschland eine jahrhundertelange Tradition. Etwa 104 Liter Bier trinkt jeder von uns durchschnittlich pro Jahr. Dazu kommen noch etwa 20 Liter Wein, fast 4 Liter Sekt und etwas über 5 Litern an Spirituosen. Das Volk lebt also nicht gerade abstinent. Da überrascht es nicht, dass nahezu jeder von uns schon einmal alkoholische Getränke zu sich nahm. Und nicht wenige von uns wissen auch, dass man mit einem ordentlichen Rausch so manche Dummheit macht…

Da Alkohol in der Bevölkerung ein Thema ist, möchten wir gänzlich wertungsfrei einmal den Blick darauf lenken, welche Folgen Alkoholgenuss für den Versicherungsschutz hat. Aufgrund oben erwähnter Dummheiten möchten wir den Schwerpunkt hier gerne auf die Unfallversicherung legen.

Bewusstseinsstörung/Schuldunfähigkeit/Deliktunfähigkeit

Alkoholkonsum hat Einfluss auf das Bewusstsein. Ab einem gewissen Punkt kann von einer Bewusstseinsstörung ausgegangen werden. Man hat sich dann nicht mehr im Griff, hat Probleme in der Motorik (z. B. torkeln, statt gehen), Sinnesstörungen (z. B. sieht doppelt), verliert Hemmungen und tut Dinge, die im nüchternen Zustand undenkbar wären. Man ist eben nicht mehr Herr seiner selbst.

Daher kann zumindest bei einem Vollrausch auch eine Schuldunfähigkeit (§ 20 StGB) vermutet werden. Dies hat allerdings nur strafrechtliche Auswirkungen. Eine Deliktunfähigkeit (§ 827 BGB), die sich z. B. auf Schadenersatzansprüche auswirkt, begründet sie nicht (im Paragraphen wird nur auf krankhafte Störungen eingegangen). Daher bleiben die Privathaftpflicht wie auch die Kfz-Haftpflicht leistungspflichtig, wenn einem Dritten ein Schaden zugefügt wird. In der Kfz-Versicherung wird der Versicherer dann jedoch mit Regressansprüchen auf den alkoholisierten Fahrer zukommen, da die Bedingungen eine alkoholisierte Nutzung des Fahrzeugs verbieten. Hier begeht man also eine Obliegenheitsverletzung. In der Kfz-Kaskoversicherung wird man aus diesem Grund entsprechend der Schwere des Verstoßes quoteln und die Leistung kürzen.

Außer Rand und Band und ein wenig tollpatschig

Kommen wir zur Unfallversicherung. Grundsätzlich leistet eine Unfallversicherung nicht, wenn ein Unfall die Folge einer Bewusstseinsstörung war. In den Bedingungswerken werden als mögliche Ursache einer Bewusstseinsstörung der Konsum von Alkohol und anderen Drogen explizit aufgezählt.

Also keine Unfallleistung bei Alkoholgenuss?

Nein, keine Sorge! Im Zuge des „Aufrüstens“ der Unfalltarife bieten inzwischen nahezu alle Anbieter auch berauschten Versicherten einen gewissen Schutz – zumindest bis zu gewissen Promillegrenze. Gerade jetzt in der Festival- und Bierzeltsaison ist das eine gute Sache.

Einschränkungen nur als Kfz-Führer

Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir Anbieter haben, die eine Promillegrenze ausschließlich beim Führen von Kraftfahrzeugen vorsehen. Das scheint uns doch sehr akzeptabel zu sein, da man selbst in feuchtfröhlichster Stimmung merkt, dass man nicht mehr fahren sollte.

Leben Sie also nicht „straight edge“, hätten wir einige Versicherer als vorsorgliche Wahl in unserem Sortiment.

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Eine Unfallversicherung leistet grundsätzlich dann, wenn der Unfallbegriff erfüllt wurde. Dieser wird – beim besten, wie auch beim schlechsten Tarif am Markt – in etwa so ausformuliert sein :

“ Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper einwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet“

Nun fand über die letzten zehn, zwanzig Jahre ein unglaubliches „Wettrüsten“ bei den verschiedenen Unfalltarifen statt. Beinahe schon Standard sind „Leistungspunkte“ wie z. B. Vergiftungen durch schädliche Stoffe, Erfrieren, Ertrinken, das Einwirken von Röntgenstrahlen,… Sie kennen den die oft ellenlangen „Hakenzettel“ ja selbst.

Erweiterung des Unfallbegriffs

Weshalb hat man da so aufgerüstet? Im Wesentlichen deshalb, um den Unfallbegriff zu erweitern. Erleidet jemand beispielsweise Erfrierungen, hat man es keinesfalls mit einem plötzlichen Ereignis zu tun. Das dauert eine Weile und ein (physisches) Einwirken von außen fehlt außerdem. Eventuell muss ein Fuß oder gar ein Bein abgenommen werden – ohne den entsprechend erweiterten Unfallbegriff müsste kein Versicherer Leistungen erbringen. Das ist natürlich nicht schön.

Eine moderne Gefahr

Bei allen möglichen Ursachen, die zu (auch dauerhaften) Gesundheitsschädigungen führen können, wurde bislang ein Gebiet in der Branche weitestgehend vernachlässigt: Parasiten und Tiergelege. Da es immer mehr deutsche Urlauber nach Südamerika Südostasien oder den afrikanischen Kontinent zieht, ließ das Robert-Koch-Institut bereits vor Jahren einen rasanten Anstieg der Fälle von „Tropenkrankheiten“ feststellen. Darunter finden sich auch diverse von  Unfalltarifen verursachte Krankheitsbilder.

Parasiten, die den menschlichen Körper als Lebensraum zu schätzen wissen, gibt es viele: Bandwürmer, Fadenwürmer, Toxoplasmen, Leberegel usw. Wie bei Krankheiten, die durch Viren oder Bakterien verursacht werden, können Krankheitsbild und Krankheitsbefall auch bei einem Parasitenbefall von Patient zu Patient stark varieren. Wo der eine ein Leben lang ohne spürbare Symptome mit seinen „Untermietern“ lebt, sind die Auswirkungen bei einer anderen Person hingegen dramatsich. Man geht z. B. davon aus, dass weltweit etwa 1 Milliarde (!) Menschen mit Hakenwürmern infiziert sind -“ nur“ 60.000 von ihnen sterben jährlich an den Folgen des Befalls. Was rein statistisch nicht der Rede wert wäre, ist als Schicksal des einzelnen Menschen natürlich immer ein tragischer Fall. Nicht immer steht am Ende der Tod – nein, auch dauerhafte gesundheitliche Schädigungen können die Folge sein. So können Spulwürmer Darmlähmung verursachen, Bandwurmlarven können ins Gehirn gelangen und dort Schaden verursachen. Die Liste könnte mit ähnlichen Beispielen beliebig weitergeführt werden…

Wo fängt man sich sowas ein?

In vielen Fällen werden Parasiten durch einen Zwischenwirt übertragen. Das kann z. B. ein Insektenstich sein. Da hätten wir bei den meisten modernen Unfalltarifen wohl auch den Unfallbegriff erfüllt. Anders sieht es aus, wenn die kleine Tochter beim Waldspaziergang Beeren pflückt, verspeist und sich dabei einen Fuchsbandwurm einfängt. Man muss also gar nicht bis in die Tropen. Auch daheim kann es passieren: Toxoplasmen übertragen sich durch Katzenkot. Den Stubentiger gestreichelt, dann wieder vom Wurstbrot gebissen, schon kann es passiert sein. Hunde kommen übrigens als Wirte für Fadenwürmer in Frage…

Das Problem für den Unfallschutz ist die Indenkörpergelangung durch natürliche Körperöffnungen, beim Verzehr nicht verdorbener Speisen oder ähnlichen Szenarien. Hier dürfte es bei den meisten Anbietern Ablehnungen der Leistung hageln, da auch der erweiterte Unfallbegriff nicht erfüllt ist. In unserem Toxoplasmen-Beispiel kann man z. B. nicht von einer Lebensmittelvergiftung ausgehen. Brot und Wurst waren ja schliesßlich noch gut.

Und Gelege?

Für manche Tiere scheint der menschliche Körper auch ein gut geeigneter Ort zu sein, um den eigenen Nachwuchs aufzuziehen. Fliegenlarven im Gehörgang, die sich bis zum Gehirn vorgearbeitet haben, finden Sie bei Google schnell. Auch andere Tiergelege im Körper von Menschen sind belegt – und nicht selten ebenfalls ein Urlaubsmitbringsel. Auch hier ist nicht immer klar, wie die Eier in den Körper gelangten und damit auch nicht, ob der Unfallbegriff erfüllt wurde oder vielleicht doch nicht.

Unsere Deckungskonzepte

Die Änderungen der Reisegewohnheiten wie auch der Klimawandel sorgen dafür, dass man in Sachen Unfallversicherung nicht mehr nur an Zecken denken sollte. Unsere verschiedenen Unfall-Deckungskonzepte bieten diese wertvolle Erweiterungen des Unfallbegriffs, die kann für Sie nur von Vorteil sein.

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Wer zum ersten Mal ein Boot steuert, stellt schnell fest: Ein Boot hat keine Bremse. Anders als beim PKW lassen sich daher manche gefährlichen Situationen einfach nicht verhindern. Jedes Jahr ereignen sich auf dem Gebiet der Europäischen Union knapp 50.000 Unfälle in Zusammenhang mit Wassersport teilweise mit verheerendem Ausgang.

So stellt eine Wassersporthaftpflichtversicherung einen wichtigen Schutz für all diejenigen dar, die ihrer Leidenschaft auf den Wellen nachgehen möchten. Welche Haftpflichtgefahren sich aus dem Gebrauch von Motor-/Segelbooten und anderen Wasserfahrzeugen ergeben können, zeigen die nachfolgenden Beispiele:

Beispiel 1 Götz George:

Der Schauspieler wurde im Urlaub beim Schwimmen von einem Motorboot erfasst und am linken Bein schwer verletzt worden. Sein Fuß wurde verletzt und die Schiffsschraube zertrümmerte sein Knie. Er musste sich einer mehrstündigen Knieoperation unterziehen und mehrere Dreharbeiten absagen. George verklagte damals den Bootsbesitzer auf 1,1 Million DM Schmerzensgeld und Schadenersatz.

Beispiel 2 JJ Lehto:

Der ehemalige  Automobilrennfahrer  JJ Lehto verursachte 2010 in  einem Kanal in Finnland einen schweren Bootsunfall. Mit zu hohem Tempo rammte er einen Brückenpfeiler. Ein Freund, der   sich  mit im Boot  befand, kam dabei ums Leben.

Aber auch Otto Normalverbraucher bleibt nicht verschont…

Beispie 3 Feuer

Herr Müller quartiert sein Boot nach der Sommersaison in der Garage eines Freundes. Durch einen Schaden am Motor fängt das Boot Feuer. Die Garage brennt vollkommen aus.

Ein wenig verwundert es da schon, dass die Wassersporthaftpflicht in Deutschland noch keine Pflichtversicherung ist. In  anderen Staaten ist Schutz  gesetzlich vorgeschrieben. Ein entsprechender Nachweis ist bei der Nutzung des Boots immer mitzuführen. Ohne darf man die dortigen Gewässer nicht befahren.

Versicherungspflicht herrscht u. a. in Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kroatien, Luxemburg, Mazedonien, Niederlande, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Ungarn und teilweise in Tschechien.

Reicht die Privathaftpflichtversicherung?

Die meisten Versicherer haften auch im Rahmen der Privathaftpflicht für Wassersportschäden, wenn eine gewisse Motorstärke und Segelfläche nicht überschritten werden.

Schutz ist bis zu einer gewissen Bootsgröße also enthalten. Problematisch wird es bei größeren bzw. stärker motorisierten Wasserfahrzeugen oder wenn man sich in Gewässern eines der oben genannten Länder tummeln möchte. Dann führt kein Weg an einer separaten Wassersporthaftpflicht vorbei.

Und der Bootsanhänger?

Ohne Anhänger kommt das Boot nur schwerlich zum See. Daher haben Bootseigner im Normalfall auch einen Bootsanhänger. Bootsanhänger zählen zur Gruppe der Spezialanhänger nach § 3 Abs. 2 Nr. 2 e  FZV, die nicht zulassungspflichtig sind. Allerdings das sagt § 4 Abs. 2 Nr. 3 FZV benötigen sie ein amtliches Kennzeichen (weil keine Begrenzung auf max. 25 km/h). Man bekommt hier ein grünes Kennzeichen (§ 9 Abs 2.). Versicherungspflicht besteht für Bootsanhänger auch nicht (§ 2  Abs. 1 Nr. 6c). Der Bootsanhänger kann übrigens auch freiwillig mit schwarzem Kennzeichen und Kfz-Versicherung zugelassen werden. Und weil das alles schön kompliziert klingt, haben frischgebackene Bootseigener in aller Regel  sehr viele Fragen zur Zulassung des   Anhängers die sie natürlich lieber Ihnen stellen, statt der Zulassungsstelle…

Auch wenn keine Versicherungspflicht besteht, ist doch dringendst zu raten, für solchen zu sorgen. Die meiste Zeit wird der Anhänger (mit oder ohne Boot darauf) vom Zugfahrzeug abgekuppelt irgendwo ste-hen. Die Feststellbremse kann sich lösen, es kann sich jemand daran verletzen. Es gilt Gefährdungshaf-tung wie bei jedem normalen Anhänger auch – das darf man nicht vergessen! Ohne Versicherung zahlt man den Schaden ggf. aus eigener Tasche. Da ist es höchst angenehm, dass manche Versicherer die Trailerhaftpflicht für nicht zulassungspflichtige Anhänger automatisch und ohne Mehrkosten in die Wassersporthaftpflicht integriert.

Der Schutz für Boot

Wer sich auf boot24.de oder anderen Portalen mal ein wenig umschaut, wird schnell feststellen, dass selbst kleine, gebrauchte Boote überraschend teuer sind. Fünfstellig wird es eigentlich fast immer, wenn man nichts zum Aufblasen haben möchte. Praktischerweise verhält es sich im Bereich der Wassersportversicherungen wie bei den Kfz-Versicherungen. Es werden sowohl Haftpflichtlösungen als auch Kaskoabsicherungen angeboten. Dank der zusätzlichen Kaskoversicherungen können Wasserfahrzeuge gegen all die Gefahren abgesichert werden, die auf den hohen Wellen auf sich lauern – und nicht nur dort! Das heißt im Klartext: Versichert ist das Fahrzeug, die Maschinenanlage sowie das Zubehör. Zubehör sind bewegliche Sachen, die, ohne Bestandteil des Fahrzeugs zu sein, dem Betrieb des Fahrzeugs dauerhaft dienen. Hierunter fallen insbesondere technische Ausrüstung, Segel und Mobiliar. Die Kaskoversicherung bietet eine „All Risk-Deckung“ für die versicherten Sachen, bei der es nur wengier Gefahrenaussschlüsse gibt.

Aufgrund des hohen Preisniveaus bei Booten und größerem Gerät, wie auch der hohen Reparaturkosten, kann man keine Empfehlung geben, ab wann sich die Wassersportkasko nicht mehr lohnen würde. Die Preise, die hier aufgerufen werden, stehen normalerweise immer in einem gesunden Verhältnis zum Wert des Boots. Über die Selbstbeteiligung kann man dann natürlich noch an der Preisschraube drehen.

Wichtig zu beachten: Der Wert eines Boots kann sich durch Restaurationsarbeiten schnell drastisch erhöhen. Seien sie bitte sensibilisiert dafür, dass sie sich zeitnah informieren, damit der Versicherer über neue Werte informiert werden kann. Unterversicherung ist auch hier ein großes Thema! Es können übrigens auch persönliche Dinge abgesichert werden, die man mit an Bord nimmt (z. B. Unterhaltungselektronik, Angelausrüstung…).

Das sollte nicht vergessen werden!

Wasser hat bekanntlich zwar keine Balken aber eben auch keinen Notausgang. Gerade große Gewässer sind oft um einiges kälter, als die Luft. Fällt man ins Wasser, kann es zu einem Schockzustand kommen, die Muskeln können zerren oder gar reißen… Machner „Mann über Bord“ gehen so unter wie ein Stein. Dabei ist Ertrinken nicht die einzige Gefahr, die droht. Wird man zu spät gerettet und reanimiert, kann es zu Schädigungen des Hirns kommen, die durch den Sauerstoffmangel verursacht werden. Eine Unfallversicherung für alle, die regelmäßig mit auf dem Boot sind, ist also sehr empfehlenswert.

Ebenso sollte an Rechtsschutz gedacht werden. Nicht jeder ist ein „Kavlier der Seestraße“ und nimmt Rücksicht auf andere. Kommt es dadurch zu Sach- oder Personenschäden sollte man in der Lage sein, sein gutes Recht einzustreiten. Gerade, weil ein Boot in Deutschland keine Haftpflicht haben muss!

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Wir schreiben das Jahr 1880. Schlechte Bedingungen in Fabriken, Sonntagsarbeit und ein gesundheitsschädigendes Arbeitsumfeld führen in der Zeit der aufkommenden Industrialisierung vermehrt zu schweren Unfällen am Arbeitsplatz. Betroffen sind vor allem Berufsgruppen im Bergbau, unter Tage und Fabrikarbeiter. Angesichts der aufkommenden Proteste und Streiks der Arbeiterbewegung, dem sozialen Missstand und seiner schwierigen parlamentarischen Situation, hält Reichskanzler Bismarck politisches Handeln für dringend angebracht. Ziel soll eine stärkere Staatsbindung der Deutschen sein. Dieses Handeln lässt 1883 zunächst die gesetzliche Krankenversicherung entstehen, welche eine wichtige Station auf dem Weg zum modernen Sozialstaat darstellt. Seine Vorgehensweise findet international hohe Beachtung. Ein Jahr später, 1884, wird die gesetzliche Unfallversicherung ins Leben gerufen. Über die soll es im nachfolgenden Artikel gehen.

Ein Modell, das Geschichte schrieb
Mit der Schaffung seines Modells zur Sozialversicherung hat Bismarck ein System kreiert, das bis heute die Grundlage eines jeden Sozialstaates bildet und von immer mehr Ländern übernommen worden ist. Seit 1969 ist die gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland im SGB VII geregelt und gehört wie bereits angeschnitten zu den ältesten Sparten der Deutschen Sozialversicherung. Im Gegensatz zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung ist die gesetzliche Unfallversicherung für die Versicherten beitragsfrei. Die Kosten für den umfassenden Versicherungsschutz der Prävention, Rehabilitation und Entschädigung tragen die Arbeitgeber. Im Bereich der Öffentlichen Hand tragen der Bund, die Länder und Gemeinden die Kosten.

Wer ist überhaupt Versichert?

Als erstes hat man wohl Arbeitnehmer im Sinn. Das stimmt natürlich. Jeder Arbeitnehmer und jeder Auszubildender ist gegen Unfälle, die sich am Arbeitsplatz/in der Schule, auf dem direkten Weg dorthin und zurück ereignen. Unter dem Schutz fallen außerdem auch folgende Personen:

  • Landwirte und deren Familienangehörige
  • Kinder, die Tageseinrichtungen besuchen
  • Schüler und Studenten
  • Behinderte Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen
  • Helfer bei Unglücksfällen
  • Zivil- und Katastrophenschutzhelfer
  • Blut- und Organspender
  • Häuslich Pflegende und Haushaltshilfen
  • Helfer bei nicht gewerbsmäßigen Bauarbeiten
  • Personen, die für den Bund, ein Land, eine Gemeinde oder eine andere öffentlich-rechtliche Institution ehrenamtlich tätig sind sowie Zeugen vor Gericht
  • Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger bei Erfüllung ihrer Meldepflichten
  • Strafgefangene
  • Entwicklungshelfer
  • Freiwillig versicherte Unternehmer (Erklärung: Selbstständige können grundsätzlich selbst entscheiden, ob sie sich über die gesetzlichen Unfallversicherung versichern wollen.

Allen voran steht der Präventionsauftrag des Gesetzgebers, also die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Als Beispiel sind hier die Begehungen der Firmen durch die Berufsgenossenschaften zu nennen, welche die Sicherheitsvorschriften prüfen (z. B. das Tragen von Sicherheitsschuhen, korrektes Anbringen von Feuerlöschern usw.). Aber auch Lehrveranstaltungen und die Zurverfügungstellung von kostenlosen Informationsmaterialien zum Thema Arbeitssicherheit für Unternehmen und Versicherte fällt in ihren Aufgabenbereich.

Kommt es zu einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit, gilt es, Ihre Gesundheit und die Leistungsfähigkeit mit allen geeigneten Mitteln wiederherzustellen (Heilbehandlungen) und sie oder ihre Hinterbliebenen durch Geldleistungen zu entschädigen. Außerdem erhalten Sie Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft, z. B. durch Umschulungen. Ist es nicht möglich gewesen, die Leistungsfähigkeit wieder komplett herzustellen und Sie bleiben zu mindestens 20 % erwerbsgemindert, wird eine Unfallrente ausgezahlt. Auch kommt die gesetzliche Unfallversicherung für alle Behandlungskosten auf, die jemals in Zusammenhang mit dem versicherten Unfall stehen. Dazu zählen auch Spätfolgen.

Kind: Die Aufgabe der gesetzlichen Unfallversicherung ist es, zu gewährleisten, dass die Folgen eines Unfalls für die Ausbildung und das spätere Berufsleben des Kindes so gut wie möglich ausgeglichen werden. Idealerweise sollte das Kind später so gestellt sein, als wäre der Unfall nicht passiert.

Beispiel: Der 9- jährige Paul fährt bei gutem Wetter immer mit dem Fahrrad zur Schule. Eines Morgens stürzt er in einer Kurve und schleudert auf den Asphalt. Obwohl Paul einen Sturzhelm trägt, fügt er sich schwere Verletzungen am Gesicht und Rücken zu und ist seitdem querschnittsgelähmt.

In Pauls Fall würde man nach § 86 Nr. 2 SGB VII von einem Kinder-Jahresarbeitsverdienst von 11.620 Euro ausgehen. Der Betrag ergibt sich aus 33,3 % der Bezugsgröße, die im Westen im Jahr 2016 bei 34.860 Euro lag. Bei einer Minderung der (fiktiven) Erwerbstätigkeit (MdE) von 100 % würde das eine Jahresrente von 7.746,67 Euro bedeuten. Bitte beachten Sie: Der Prozentsatz der MdE ist nicht gleichbedeutend wie der Prozentsatz der Behinderung! Letzterer wird von den Berufsgenossenschaften festgelegt.

Arbeitnehmer:
Auch hierzu ein Beispiel: Herr L. ist 56 Jahre alt und seit 28 Jahren dem Lärmpegel einer Druckerei ausgesetzt, wo er überwiegend verantwortlich für die Bedienung der veralteten Heftmaschine ist. Obwohl er alle Sicherheitsvorschriften befolgt und regelmäßig Gehörschutz trägt, klagt er mit der Zeit über zunehmende Schwerhörigkeit, Schwindel und lautes Pfeifen in den Ohren. Aufgrund seiner stark geminderten Hörfähigkeit zieht sich Herr L. sozial immer mehr zurück. Als er nach Drängen seiner Frau endlich einen Arzt aufsucht, stellt dieser ein Loch im Trommelfell fest und bescheinigt ihm seinen lauten Arbeitsplatz als Auslöser. Die gesetzliche Unfallversicherung errechnet Herrn L. eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von berücksichtigt hier neben dem rein körperlichen Schaden auch eine wesentliche Einschränkung der Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit mit ausgeprägten depressiven Störungen.

Zur Verdeutlichung: Im Jahr 2015 waren 14.460 schwere Arbeitsunfälle zu verzeichnen, bei denen es zur Zahlung einer Rente oder eines Sterbegelds gekommen ist.

Fazit:
Die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) zahlt eine verhältnismäßig hohe Rente für Personen, die einen Arbeitsunfall bzw. Wegeunfall erlitten haben. Wegen der Kürzung des Erwerbsminderungsgrades sind die Unfallrenten in der Praxis allerdings häufig nicht besonders hoch. Die große Zahl der Fälle einer Berufsunfähigkeit sind nicht auf Arbeitsunfälle bzw. Arbeitswegunfälle zurückzuführen, sondern haben erfahrungsgemäß ihre Ursache im Haushalt oder in der Freizeit. Besonders für Kinder kann die private Unfallversicherung darüber entscheiden, wie sich ihre Zukunft gestaltet.

Sollten Sie weitere Informationen diesbezüglich benötigen, stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

„Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben“, lautet ein Zitat von Goethe.

Im Hinblick auf die jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes wird einmal mehr verdeutlicht, wie vergänglich ein Leben ist. Demnach registrierte die Polizei im vergangenen Jahr etwa zweieinhalb Millionen Verkehrsunfälle mehr als noch im Jahr zuvor. Müdigkeit, technische Mängel, Witterungseinfiüsse, Fehlverhalten der Fahrer .  Die Gründe für Verkehrsunfälle sind genau so unterschiedlich wie ihre Ausgänge. Demnach sei auch die Zahl der Unfalltoten um 84 Personen gestiegen. 84 Personen zu viel – dennoch zeigt eine aktuelle Statistik, dass sich lediglich knapp    5 % aller Unfälle im Straßenverkehr ereignen. Der mit Abstand größte Teil aller Unfälle – fast 70 % – fallen in den Bereich ,,Haushalt und Freizeit“.

Wieso sollte ich zusätzlich eine Unfallversicherung abschließen? Schließlich gibt es doch schon die gesetzliche!

Der größte Unterschied zwischen den beiden Versicherungen besteht darin, dass die gesetzliche Unfallversicherung als Teil der Sozialversicherung ausschließlich Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle abdeckt, bzw. Unfälle, die sich auf dem direkten Arbeits-/Heimweg ereignen. Ebenfalls versichert sind Schüler und Studenten in oder auf dem direkten Weg zur Schule oder Universität sowie Arbeitssuchende, auf dem Weg zum Jobcenter. Ziel der gesetzlichen Unfallversicherung ist es, dem Versicherungsnehmer die schnellstmögliche Genesung und Wiederaufnahme seiner Arbeitstätigkeit zu ermöglichen. Dies wird u. a. unterstützt durch spezielle BG-Kliniken. Hauptaufgabe der BG-Kliniken ist die Behandlung und Wiederherstellung von schwer verletzten Unfallopfern und Menschen mit Berufskrankheiten. Sie begleiten ihre Patienten über die Entlassung hinaus zur Reha bis zur Rückkehr ins Berufs – und Privatleben nach dem Motto „Reha vor Rente!“.

Wo liegen die Unterschiede zur privaten Unfallversicherung?

Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung sind primär die finanziellen Folgen durch einen Unfall versichert.

Die Unfallversicherung mindert die finanziellen Folgen aus einem derartigen Ereignis. Deckung besteht dabei in der Regel 24 Stunden täglich bei allen Aktivitäten des täglichen Lebens; auch während der Arbeitszeit.

Hier zur Verdeutlichung ein Beispiel aus dem Alltag: Herr S. verlor bei einem schweren Autounfall beide Beine. Da er künftig auf einen Rollstuhl angewiesen ist, sind Umbaumaßnahmen in und am Haus der Familie dringend erforderlich. Für die Anbringung einer Rollstuhlrampe, die Verbreiterung von Türzargen und die Installation eines Treppenlifts werden 40.000 Euro veranschlagt. Für die Anschaffung eines Pkw, der einen auf seine Behinderung abgestimmten Umbau genoss, müssen nochmals 35.000 Euro eingeplant werden. Da die Familie eine Unfallversicherung abgeschlossen hatte, werden die privaten Ersparnisse verschont und Herrn S. wird trotz des herben Schicksalsschlags ein Stück Lebensqualität zurückgeschenkt. Ohne private Unfallversicherung wäre Familie S. auf sich allein gestellt bzw. auf die notwendigste Unterstützung seitens der Krankenversicherung angewiesen.

Welche Leistungen sind absicherbar?

Das Kernstück einer jeden Unfallversicherung bildet die Invaliditätsleistung. Nach den Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen besteht Invalidität, wenn die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit nach einem Unfall dauerhaft beeinträchtigt ist. Bemessungsgrundlage ist die sogenannte Gliedertaxe. Sie legt fest, wie viel jeder Körperteil bei Verlust oder völliger Funktionseinschränkung wert ist (soweit Gliedmaßen und Sinnesorgane betroffen sind!). Der GDV gibt an seine Mitglieder eine Empfehlung für die Gliedertaxe heraus. Diese können die einzelnen Unfallversicherer übernehmen oder anpassen. So besteht beispielsweise für spezielle Berufsgruppen (z. B. für Heilberufe oder für Musiker) die Möglichkeit, Tarife mit speziell auf diese abgestimmten Gliedertaxen zu wählen. Kann die Gliedertaxe nicht angewendet werden, wird nach ärztlichem Ermessen verfahren, z. B. bei inneren Verletzungen.

Wenn in die private Unfallversicherung eine Todesfallleistung integriert wurde und die versicherte Person durch einen Unfall (innerhalb eines Jahres!) verstirbt, wird die vereinbarte Todesfallsumme ausbezahlt. Damit lassen sich beispielsweise die Kosten für die Beerdigung abdecken oder schützt die Hinterbliebenen vor unerwarteten finanziellen Belastungen.
Auch verschiedene Tagegelder lassen sich einschließen. Das Krankenhaustagegeld/Genesungsgeld erhält der Versicherungsnehmer für jeden Tag eines unfallbedingt nötigen Krankenhausaufenthalts. Nach der Entlassung erhält er für die gleiche Anzahl an Tagen das Genesungsgeld.

Kommt es nach einem Unfall zu einer Krankschreibung, die länger als sechs Wochen andauert, zahlt die Krankenkasse ein niedriges Krankengeld. Dies reicht oft nicht aus, um sich finanziell über Wasser halten zu können. Diesen Umstand kann der Versicherungsnehmer mit einem Unfall-Krankentagegeld auf das Niveau seines gewohnten Einkommens aufstocken. Je nach Versicherer sind natürlich weitere Zusatzleistungen möglich.

Unfall = Unfall

Wie der Begriff „Unfall“ definiert ist, wissen Sie bereits. Nun gibt es Umstände, in denen ein Unfall nicht der Definition entspricht. Muss das gleich zu einem Ausschluss führen? Wir möchten Ihnen anhand von zwei Fallbeispielen zeigen, welche Lösungen wir Ihnen anbieten können.

Beispiel A: „Zeckenbiss“
Herr W. hält sich in seiner Freizeit gern in der Natur auf. Wandern und Radfahren zählen zu seinen bevorzugten Aktivitäten im Sommer. Nach einem Ausflug bemerkt er eine vollgesogene Zecke an seiner Wade. Als erfahrener Naturliebhaber entfernt er diese professionell mit einer Zeckenkarte. Zwei Jahre später kommt es nach Wochen anhaltender Kopf- und Gliederschmerzen zu Lähmungserscheinungen in seinem Bein. Ein Arzt diagnostiziert Borreliose. Zwar schloss Herr W. in der Vergangenheit eine private Unfallversicherung ab, doch diese weigert sich nun, die errechnete Invaliditätssumme zu zahlen. Begründung: Der Zeckenbiss (= das Unfallereignis), welcher die gesundheitliche Schädigung (Infektion) verursachte, liegt zu weit in der Vergangenheit. Grundsätzlich sind Unfallereignisse zeitnah beim Unfallversicherer anzuzeigen. Je nach Versicherungstarif variiert diese Frist extrem. Einige Versicherer verfahren anders. Sie stellen nicht den Zeckenbiss, sondern den Ausbruch der Krankheit als Unfallereignis dar. Diese Ausnahmeregelung sollten Sie – besonders jetzt in den Sommermonaten – unbedingt im Hinterkopf behalten!

Beispiel B: „Herzinfarkt“
Frau L. ist 59 Jahre alt und seit kurzem verwitwet. Nach dem Tod ihres Mannes will sie in eine kleinere Wohnung umziehen. Unerwartet kündigen sich für den nächsten Tag Kaufinteressenten für ihr Haus an. Trotz des zunehmend beklemmenden Gefühls im Brustbereich und starker Schmerzen im linken Arm, beschließt sie, Reinigungsarbeiten am Fenster aufzunehmen. Als sie das Bewusstsein verliert, stürzt sie von der Leiter und zieht sich eine Halswirbelfraktur zu. Da Frau L. zum Unfallzeitpunkt allein im Haus ist, dauert es mehrere Stunden, bis sie von ihrer Nachbarin gefunden wird. Trotz der sofortigen Behandlung und gleich angeordneter Operation bleibt Frau L. aufgrund des Ausmaßes der Verletzung halbseitig gelähmt. Gewöhnlich besteht bei Geistes- und Bewusstseinsstörungen, welche letztendlich das Eintreten des Infarktes darstellen, kein Versicherungsschutz. Sofern die Unfallursachen auf Herzinfarkte, Schlaganfälle, epileptische Anfälle oder andere Krampfanfällen zurückführbar sind, muss die Versicherung in der Regel nicht zahlen. Tritt ein ähnlicher Fall bei ihnen ein, erinnern Sie sich an die Ausnahmeregelung einiger Versicherer die wir bieten. Diese Tarife erkennen Schlaganfälle sowie Herzinfarkte als auslösenden Unfallfaktor konkret an.

Wie sich an den beiden Beispielen zeigt, können die alltäglichsten Situationen gravierende Unfälle auslösen, die immense persönliche, soziale und finanzielle Folgen mit sich ziehen.

Weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

 

Haben Familien eine Unfallversicherung sind oft die Kinder mit niedrigeren Summen abgesichert als die Erwachsenen. Die Kinder müssen ja noch kein eigenes Einkommen absichern und es sind ja auch noch die Eltern da.

Doch diese Meinung ist trügerisch und aus unserer Sicht auch nicht haltbar.

Wir möchten Ihnen im Folgenden aufzeigen, warum die Kinderunfallversicherung wichtig ist und warum man eine möglichst hohe Summe absichern sollte. Benötigen Kinder vielleicht auch einen etwas anderen Versicherungsschutz als Erwachsene?

Versicherungssumme

Für die Erwachsenenunfallversicherung gilt ja die Formel, dass man für die Invaliditätssumme das x-fache (je nach Alter) des Bruttojahreseinkommens absichern soll. Doch wie sieht es bei Kindern aus?

Eine genaue Formel können wir Ihnen auch nicht nennen, jedoch empfehlen wir Ihnen die Kinder mit einer höheren Versicherungssumme abzusichern als die Erwachsenen. Warum das denn?

Kinder sind besonders gefährdet. Denn sie sehen die Welt mit „anderen Augen“ und nehmen Gefahren oft nicht realistisch wahr. Auch Eltern erkennen die Gefahrenquellen manchmal nicht sofort. Zudem entsteht nach dem Unfall eines Kindes oft erheblicher finanzieller Aufwand:

  •  hohe Kosten für die Betreuung
  • Einkommenseinbußen der betreuenden Eltern
  • eventuell Umschulung in einer Privatschule
  • besonders aufwendige Berufsausbildung
  • behindertengerechten Wohnraum schaffen
  • behindertengerechtes Fahrzeug kaufen (mehrmals)
  • Therapien, die der zuständige Sozialversicherungsträger nicht übernimmt

Wie auch bei den Erwachsenen tritt auch bei Kindern die gesetzliche Unfallversicherung nur bei Schul- und Wegeunfällen ein. Man ist also bei Freizeitunfällen auf eine private Unfallversicherung angewiesen.

Die „Restlebenszeit“ ist bei Kindern in der Regel auch länger als bei Erwachsenen, darum benötigen sie mehr Kapital um ihr restliches Leben zu bestreiten. Auch eine Unfallrente macht für Kinder Sinn, da sie eventuell nie ein eigenes Einkommen haben werden und darüber die Kosten des täglichen Lebens finanzieren könnten.

Leistungen

Kinder benötigen im Gegensatz zu Erwachsenen einen etwas anderen Unfallversicherungsschutz. Dieser sollte in der Regel auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt sein. Denn was für Erwachsene im Umgang selbstverständlich ist, kann für Kinder eine Gefahrenquelle darstellen oder gefährliche Reaktionen auslösen. So sollten in einer Kinderunfallversicherung folgende Leistungen mitversichert sein:

  • Vergiftungen
  • Rooming-in
  • Beitragsfortführung bei Tod des VN
  • Infektionen

Versicherertarife

Bei vielen Versicherern gibt es einen Unfalltarif für Erwachsene und Kinder. Diese unterscheiden sich oft nur durch den günstigeren Beitrag für Kinder. Es gibt aber auch ein paar Versicherer, die spezielle Tarife für Kinder entwickelt haben um näher auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Hier gilt dann teilweise auch der Ausbruch bestimmter Kinderkrankheiten als Unfall, oder es ist auch der Umgang mit Feuerwerkskörpern oder Unfälle beim Lenken eines Kfz mitversichert.

Weitere Informationen und Details zum Thema Unfallversicherung finden Sie hier.

Rentner haben keine Zeit, aber viele Interessen. So oder so ähnlich könnte man die Menschen beschreiben, die sich in Ihrem Lebensabend befinden aber dennoch das Leben voll genießen wollen. Denn auch Senioren werden weiterhin Skifahren, in den Urlaub fahren oder ganz allgemein ihren Hobbies nachgehen.

Aktuell gibt es ca. 17 Millionen Menschen in Deutschland die 65 Jahre oder älter sind. Die Tendenz ist steigend. Wir möchten Sie im Folgenden speziell auf die Auswirkungen in der Unfallversicherung hinweisen.

Gibt es überhaupt etwas Besonderes zu beachten oder gar spezielle Tarife?

Gesetzliche Unfallversicherung
Rentner sind in der gesetzlichen Unfallversicherung nicht mehr abgesichert. Das bedeutet ein Großteil der Personen, die für eine Seniorenunfallversicherung in Frage kommen, haben keinen gesetzlichen Unfallschutz mehr.

Warum Unfallschutz für Senioren?
Gerade Senioren sind besonderen Unfallrisiken ausgesetzt, da im Alter zum Beispiel die Reaktions- und Koordinationsfähigkeit nachlässt. Darüber hinaus verläuft auch die Heilung von Verletzungen langsamer als noch in jungen Jahren. So könnte schon ein einfacher Knochenbruch zu weitreichenden Folgen führen. Der Versicherungsschutz sollte daher ähnlich hoch gewählt werden, wie bei einer üblichen Unfallversicherung. Beachten sollte man jedoch, dass einem Senior, der bereits Rentner ist, im Invaliditätsfall kein Gehalt fehlt, da die monatliche Altersrente ja weiter bezahlt wird. Wichtig für Senioren sind auch etwaige Service- oder Assistance-Leistungen, damit man nach einem Unfall den Alltag zu Hause bewältigen kann. Gerade für Alleinstehende sind diese Zusatzleistungen sinnvoll. Außerdem greift in der Seniorenunfallversicherung auch oft ein erweiterter Unfallbegriff. So ist dann zum Beispiel auch ein Oberschenkelhalsbruch im Rahmen der Unfallversicherung mitversichert.

Was passiert mit der „normalen“ Unfallversicherung im Alter?

Bei der Unfallversicherung nach dem Erwachsenentarif gibt es aktuell 3 mögliche Veränderungen mit Erreichen eines bestimmten Alters (je nach Versicherer unterschiedlich):

  1. Es reduziert sich der Leistungsumfang, durch Wegfall von Progressionen, Mehrleistungen und Unfallrenten bei unverändertem Beitrag
  2. Der Leistungsumfang bleibt erhalten, jedoch wird der Beitrag oft stark angehoben
  3. Der Beitrag steigt jährlich um einen bestimmten Prozentsatz bei gleichbleibender Leistung

Viele Erwachsenentarife enden auch sobald man ein gewisses Alter erreicht. Daher sollte man unbedingt prüfen, ab wann ein Wechsel vom Erwachsenentarif in einen speziellen Seniorentarif machbar und vor allem sinnvoll ist.

Seniorentarife
Auch die Versicherer haben die Zeichen der Zeit erkannt und so bieten immer mehr Versicherer auch spezielle Seniorentarife an. Diese können erst ab einem bestimmten Alter abgeschlossen werden und enthalten oft folgende umfangreiche Hilfeleistungen:

  • Menüservice
  • Unterstützung bei Arzt- und Behördengängen
  • Besorgung der Einkäufe
  • Haushaltsservice (z. B. Wohnungsreinigung, Wäsche waschen)
  • Hilfe bei der Körperpflege
  • Hilfe bei Beantragung von Pflegeleistungen
  • Fahrdienste
  • Betreuung von Kindern und Haustieren
  • Reha-Management

Diese Leistungen variieren jedoch in Höhe, Dauer und Umfang von Tarif zu Tarif. Wichtig ist auch, dass man neben einer eventuellen Unfallrente auch eine Kapitalabfindung im Schadensfall bekommt. Denn gerade zum Umbau der Wohnung oder des Hauses benötigt man das Geld auf einmal und nicht als Rentenzahlung.

Zu beachten ist jedoch auch bei den Seniorentarifen das Höchsteintrittsalter. Doch auch hier bieten immer mehr Versicherer Tarife ohne Höchstaufnahmealter.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nutzen Sie unser Kontaktformular.

Jeder weiß, dass es eine gesetzliche Unfallversicherung gibt und auch dass diese nur bei Unfällen am Arbeitsplatz und auf dem direkten Weg von und zur Arbeit leistet. Viele halten diesen Schutz auch für ausreichend.

Dies ist sogar nachvollziehbar, da auf den ersten Blick der Ar­beitsplatz risikoreicher erscheint als die Freizeit. Doch der Schein trügt. Tatsächlich geschehen rund 2/3 aller Unfälle in der Freizeit.

Wir möchten Ihnen nachstehend 12 gute Gründe nennen warum man eine Unfallversicherung benötigt.

1 . Man hat wesentlich mehr Freizeit als Arbeitszeit

Zur Veranschaulichung hilft ein Blick auf die Aufteilung einer gan­zen Woche. Eine Woche hat insgesamt 168 Stunden (7 Tage a 24 Stunden). Geht man von einer Arbeitszeit von 40 Stunden in der Woche, einer halben Stunde Pause pro Tag und einem Ar­beitsweg von 1,5 Stunden (hin und zurück) aus, verbringt man lediglich 50 Stun­den einer Woche auf der Arbeit oder dem Weg dahin. Das entspricht einem prozentualen Anteil von 30% an Arbeitszeit während einer Woche. Und wie bereits erwähnt genießt man nur während dieser Zeit Versicherungsschutz über die gesetzliche Un­fallversicherung.

Unbenannt

2. Kleinkinder, Hausfrauen oder ­männer und Rentner haben sonst keinen Versicherungsschutz

Kleinkinder, die weder in den Kindergarten noch in die Schule gehen, Hausfrauen oder ­männer und Rentner hätten bei Unfällen keinerlei Versicherungsschutz. Sie sind nicht über die gesetzliche Unfallver­sicherung abgesichert.

3. Kapitalleistungen für Haus­ oder Wohnungsumbau

Ein weiteres Argument für die private Unfallversicherung ist, dass man, den passenden Versicherungs­umfang vorausgesetzt, hier auch einmalige Kapitalleistungen erhält mit denen man im Bedarfsfall ein Haus oder eine Wohnung behindertengerecht umbauen kann oder sich eben auch ein behindertengerechtes Fahrzeug anschaffen kann. Über die gesetzliche Unfallversicherung würde man ja lediglich eine Rente bekommen mit der sich solche teuren Anschaffungen schwer realisieren lassen.

4. Ergänzung zur Berufsunfähigkeit

Für viele kommt die Unfallversicherung auch erst dann in Frage, wenn man keine Berufsunfähigkeits­versicherung bekommt oder eben das man keine Unfallversicherung benötigt, wenn man eine Beruf­sunfähigkeitsversicherung hat. Tatsächlich sollten sich beide Versicherungen eher ergänzen anstatt er­setzen. Würde z. B. ein Bäcker an Multipler Sklerose erkranken, wäre er ab einem gewissen Punkt im Krankheitsverlauf zwar berufsunfähig würde aber aus einer Unfallversicherung keinerlei Leistung erhal­ten. Umgekehrt würde z. B. ein Bürokaufmann der durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist wahrscheinlich keinerlei Leistung aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Ein nötiger Hausumbau wäre dann relativ schwer finanzierbar.

5. Spezielle Gliedertaxen für bestimmte Berufe

Für bestimmte Berufe, wie beispielsweise Zahnärzte, bieten die Versicherer spezielle Tarife mit hohen Gliedertaxen für die Hände an. Somit kann besser auf den Bedarf des einzelnen Kunden eingegangen und dieser dementsprechend besser absichert werden.

6. Verzicht auf Mitwirkung von Erkrankungen

Wenn Sie eine Erkrankung haben und diese für die Gesundheitsfolgen eines Unfalls mitver­antwortlich ist, dann wird der Versicherer seine Leistung anteilig kürzen. Ein Beispiel wäre Osteoporose (Knochenbrüchigkeit), bei der ein  Hüftbruch schlimmer ausfällt als bei einem gesunden Menschen. Viele Versicherer verzichten jedoch in ihren Top­Tarifen auf diesen Mitwirkungsanteil bis zu einem bestimm­ten Prozentsatz, manche gar komplett. So kann für Menschen, die keine BU mehr bekommen, zumin­dest die Gefahr des Unfalls finanziell abgesichert werden.

7. Kinder haben einen höheren Absicherungsbedarf

Besonders für Kinder ist eine private Unfallversicherung sinnvoll, schließlich müssen sie möglicherweise noch ihr ganzes Leben mit einer Behinderung leben. Daher benötigen Kinder in der Regel auch einen höheren Versicherungsschutz als Erwachsene.

8. Umfangreiche Hilfeleistungen

Immer mehr Unfallversicherer bieten ihren Kunden auch an, sie bei der Organisation der medizinischen Behandlungen und der anschließenden Rehabilitation zu unterstützen. Verunglückte können diese Leis­tungen oft schon in Anspruch nehmen, wenn noch gar nicht feststeht, ob sie einen bleibenden ge­sundheitlichen Schaden haben werden. Die Versicherer hoffen, durch die intensive Betreuung eine In­validität von vornherein zu verhindern. Für Betroffene kann das Reha­Management der Versicherer durchaus hilfreich sein.

9. Leistung bereits ab einem lnvaliditätsgrad von 1 %

Die private Unfallversicherung leistet bereits ab einem lnvaliditätsgrad von 1 % wo hingegen die gesetzli­che erst ab 20% eine Leistung vorsieht.

10. Weltweiter Versicherungsschutz rund um die Uhr

Die private Unfallversicherung bietet Versicherungsschutz weltweit, rund um die Uhr und in allen Le­bensbereichen. Damit sind Sie bei allen „normalen“ Tätigkeiten geschützt ­ egal wo Sie sich auf der Er­de befinden und egal, weshalb Sie sich dort aufhalten.

11 . Verzicht auf Ausschlüsse

Viele Versicherer bieten auch dann Versicherungsschutz, wenn etwa ein Unfall durch eine Bewusst­seinsstörung aufgrund ärztlich verordneter Medikamente, Alkohol (ggf. bis zu bestimmten Obergrenzen) oder durch einen Herz­ oder Schlaganfall verursacht wurde.

12. Ein sinnvoller Schutz für Jedermann

Die Unterstützung, die de private Unfallversicherung ermöglicht, ist vielfältig. Folgende Beispiele zeigen, wie für ein Kind, einen Berufsanfänger und eine ältere Dame die private Unfallversicherung zum „Glück im Unglück“ wird

Beispiel 1: Leon, 8 Jahre
Leon ist ein Wildfang und sehr sportlich. Trotzdem stürzt er auf dem Spielplatz von einem Klettergerüst. Er wird dauerhaft behindert bleiben. Die private Unfallversicherung leistet. So können die Mehrkosten getragen werden:

– Eine Betreuungshilfe wird eingesetzt. Zusätzlich tritt Leons Mutter beruflich kürzer und verdient weniger
– Leon bekommt Therapien, die vom zuständigen Sozialversicherungsträger nicht abgedeckt sind
– Ein Fahrdienst bringt den Jungen zur Schule und holt ihn wieder ab
– Später kann Leon eine behindertengerechte Berufsausbildung absolvieren

Beispiel 2: Robert, 22 Jahre
Als Berufsanfänger und Single bewohnt Robert eine kleine Dachwohnung ohne Aufzug. Bei einem Mountainbike-­Unfall erleidet er eine dauerhafte Gehbehinderung. Die private Unfallversicherung springt ein:

– Der Umzug in eine geeignete Wohnung und die höhere Miete sind abgedeckt
– Robert braucht ein Auto mit speziellen Umbauten
– Therapien und Gehhilfen kommen zum Einsatz
– Mit den Assistance-Leistungen wird Robert beim Einkaufen und bei der Haushaltsführung ge­holfen

Beispiel 3: Gerti, 73 Jahre
Nachdem die alleinstehende Dame zu Hause auf der Treppe gestürzt ist, kann sie das Krankenhaus schon bald mit einem Gipsbein verlassen. Doch die Heilung verläuft unbefriedigend. Gerti wird dauer­ haft eingeschränkt bleiben. Mit den Leistungen der privaten Unfallversicherung kann sie dennoch weit­ gehend selbstständig weiterleben.

– Eine Betreuerin hilft Gerti bei der täglichen Pflege
– Assistance­-Dienste kümmern sich um den Einkauf, den Haushalt, die Wäsche etc.
– Kosten für Mobilitätshilfen für den Alltag und spezielle Therapien, die die Krankenversicherung nicht bezahlt, werden abgedeckt

 

Eine Gesamtübersicht über unsere möglichen Absicherungen finden Sie im Bereich der Unfallversicherung auf unserer Homepage.

Für alle Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ergänzend zu dem Thema möchten wir noch auf unser Erklärvideo hinweisen.