Die Welt erfährt einen Klimawandel. Davor kann und darf man die Augen nicht verschließen! Es spielt dabei auch keine Rolle, ob es sich hier um eine normale zyklische Veränderung handelt oder ob der Mensch sie verursacht hat. Eine Forschergruppe der Europäischen Kommission in Italien berechnete vor Kurzem, dass im Jahr 2100 zwei Drittel der Europäer durch wetterbedingte Katastrophen wie Dürren, Waldbrände, Stürme und Überschwemmungen zu Schaden kommen werden.

Gewiss, niemand von uns wird dies erleben, doch bedenke man darüber hinaus auch, dass der Klimawandel – eine der größten globalen Bedrohungen – ein schleichender Prozess ist. Als unheilvolle Vorboten können sicher die Stürme, Gewitter und der Dauerregen der letzten Tage betrachtet werden. Besonders stark getroffen hatte es diesmal zahlreiche Regionen in Bayern. Im Landkreis Passau hatten schwere Gewitter und orkanartige Stürme ganze Landstriche verwüstet. Zwei Menschen verloren dabei ihr Leben, zahlreiche wurden verletzt. Zu den Gefahren für die Menschen kommen materielle Schäden. Hier sind wir beim Thema: Viele unterschätzen die Gefahren, die sich durch die veränderten klimatischen Bedingungen ergeben, noch immer und sehen vom Schutz gegen Elementarschäden ab. Dabei können gerade diese existenzbedrohend sein.

Wohngebäudeversicherung

Als die wohl häufigsten wetterbedingten Schadenursachen sind Hochwasser/Überschwemmungen zu nennen. Diese werden vom Mal zu Mal scheinbar immer unberechenbarer.

Dazu (nur) ein Beispiel aus 2017: Ein schweres Gewitter und Starkregen setzte die kleine Gemeinde Otting (Bayern) binnen kürzester Zeit komplett unter Wasser. Innerhalb von einer Stunde fielen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Zahlreiche Wohnungen wurden überflutet, mehr als 80 Keller versanken in den Wassermassen, Heizöltanks liefen aus. Zwar müsse die genaue Schadenhöhe noch ermittelt werden, jedoch sei es durchaus denkbar, dass diese pro betroffenem Haushalt rund 30.000 Euro betrage. Eine Abfrage der Gemeinde hat ergeben, dass die wenigsten Einwohner gegen derartige Schadenereignisse versichert sind.

Gerade bei Überschwemmungen resultieren die Kosten meist in den seltensten Fällen aus den Beschädigungen am Gebäude, sondern vielmehr aus dem Aufwand, der für

• Aus-/Abpumpen
• Reinigung
• Reparaturen in und am Haus (und den Nebengebäuden)
• Trockenlegung/Sanierung oder im Worst Case
• dem Abriss des Gebäudes

betrieben werden muss. Hinzu kommen Kosten für eine alternative Unterkunft, Mietausfälle usw.

Man bedenke in diesem Zusammenhang auch das Stichwort Rückstau. Dieser macht Hochwasser auch für Gebäude in höheren Lagen zu einem Thema, die von einer Überschwemmung selbst geschützt wären!

Hausratversicherung

Um an das vorangegangene Beispiel anzuschließen: Typische Überschwemmungsschäden am Hausrat sind das Aufquellen von Möbeln, Schimmel und Stock an Textilien und Polstermöbeln sowie Verschmutzungen durch mitgeführten Schlamm sowie andere Verunreinigungen.

Die Gebäudeversicherungen wie auch die Hausratversicherung beinhalten in der Regel die Grundgefahrendeckung. Glücklicherweise hat diese inzwischen nahezu jeder Hauseigentümer abgesichert. Schäden wie in unserem Beispiel genannt, sind allerdings grundsätzlich im Rahmen einer Elementarschadenversicherung abgedeckt.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Die Sommerzeit ist bekanntlich die schönste Zeit im Jahr. Reisen, die Seele baumeln lassen und sich aus dem turbulenten Alltagstreiben ausklinken. Wem die überfüllte Vier-Sterne-Hotelanlage für den Erholungsurlaub jedoch zu viel des Guten ist und den Urlaub gern autark abseits von Menschenmassen verbringen möchte, der greift auf ein Ferienhaus zurück.

Jede fünfte Übernachtung findet in einem Ferienhaus (oder einer Ferienwohnung) statt. Solch eine Immobilie zu besitzen bedeutet jedoch mehr als nur die Gewährleistung der eigenen Entspannung während der Urlaubstage. Zumindest innerhalb der deutschen Bundesgrenzen gelten Ferienhäuser als sichere Kapitalanlage mit hohen Renditen. Auch der Gesichtspunkt der Altersvorsorge ist in vielen Fällen die Begründung für deren Erwerb. Damit der Eigentümer aber auch lange Freude an den eigenen vier „Urlaubswänden“ hat, gilt es diese Investition zu hüten. Allen voran durch eine Versicherung, die finanzielle Entschädigung gewährt, sollten Sie einmal nicht vor Ort sein und Schäden verhindern können. Doch gerade hier liegt der Knackpunkt: Ferienhäuser, die im Regelfall nicht ständig bewohnt sind, stellen ein höheres Risiko dar als „gewöhnliche“ Immobilien. Kommt es zu Schäden oder Schädigungen, werden diese oftmals zu spät entdeckt. Hier stellen sich viele Versicherer quer oder bieten nur Basisleistungen an.

In solchen Fällen bieten sich sogenannte Ferienhauspolicen bestimmter Versicherer an, die Rundumschutz versprechen. Wir bieten hier Lösungen mit einer All-Risk-Deckung für Ferienimmobilien im In- und Ausland an. Ein Wohngebäudevertrag für den Hauptwohnsitz ist nicht nötig. Zudem gelten umfangreiche Entschädigungsgrenzen, z. B. für Kunstgegenstände bis 20.000 Euro.

In unserem Portfolio befinden sich auch andere Lösungen, in denen der Versicherungsschutz sowohl für bewohnte und unbewohnte als auch für kurz- und langfristig vermietete Immobilien gilt. Optional auch mit unabsichtlich verursachte Schäden durch Mieter oder Eigentümer.

Da Immobilien und daher auch Ferienhäuser zu Ihren wahrscheinlich wertvollsten Vermögen zählen, deren Risikosituationen sehr individuell zu betrachten sind, raten wir hier zu einem angemessenen Versicherungsschutz.

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Statistiken zeigen, dass Einbruchdiebstähle in den vergangenen fünf Jahren im Bundesgebiet rund um ein Drittel angestiegen sind. Sowohl im Stadtgebiet als auch auf dem Land.

Tief sitzt der Schock von Familie G. Als sie nach ihrem Osterurlaub nach Hause zurückkehrten, entdeckte Sabine G. ein aufgehebeltes Badezimmerfenster. Trotz der Befürchtungen, die Familie sei während ihrer Abwesenheit Opfer eines Einbruches geworden, stellte sich beim Überprüfen der Wohnungseinrichtung heraus, dass keinerlei Wertgegenstände entwendet wurden. Offenbar wurde der Täter bei seinem Vorhaben gestört und hatte dieses abgebrochen.

Für Familie G. stellt sich nun die Frage, wer für den entstandenen Schaden am Fenster aufkommen muss der Fensterrahmen ist schwer beschädigt und muss komplett getauscht werden. Natürlich bestünde ein Schadenersatzanspruch gegen den Einbrecher doch der muss eben erst einmal gefasst werden.

Glücklicherweise verfügen die Geschädigten über ausreichenden Versicherungsschutz. Da es sich um ein beschädigtes Fenster handelt, meldet Herr G. den Schaden seinem Wohngebäudeversicherer und ist erstaunt, als er wenig später ein negatives Antwortschreiben erhält.

Die Gebäudeversicherung schützt Sie lediglich bei den allgemein bekannten Gefahren wie Feuer, Sturm usw.. Standardmäßig gehört der Schutz einer Immobilie bei Einbruchschäden jedoch nicht mehr zum Leistungsumfang einer Wohngebäudeversicherung. Einige unserer Deckungskonzepte beinhalten jedoch die Superklausel „Opfer einer polizeilich/behördlich angezeigten Straftat“, die in diesem Falle den Schaden regulieren würde. Auch in einzelnen Premiumtarifen lassen sich Einbruchschäden auch in der Gebäudeversicherung abdecken. Ansonsten fällt eine Entschädigung für die Beseitigung der Spuren misslungener oder geglückter Einbruchversuche bestenfalls in den Bereich der unbenannten Gefahren. Ein Problem wird dies allerdings nur für die Kunden, die bis zuletzt der Ansicht waren, keine Hausratversicherung zu benötigen…

Weil diese Schäden unmittelbar mit dem Hausrat in Verbindung stehen, ist eine Regulierung über die Hausratversicherung möglich. Die Kosten, die Familie G. durch die Reparatur oder dem Austausch eines des beschädigten Fensters entstehen, können also über die Hausratversicherung reguliert werden. Allerdings muss ersichtlich sein, dass der entstandene Schaden eindeutig auf das Werk eines Einbrechers zurückzuführen ist. Sollten keine Einbruchspuren durch die Polizei festgestellt worden sein, handelt es sich lediglich um eine Sachbeschädigung, die keine Versicherung übernimmt.

Glücklicherweise alarmierte Herr G. nach dem festgestellten Schaden umgehend die Polizei und brachte das Vergehen zur Anzeige.

Wie ist die Sachlage bei versuchten Einbrüchen an gewerblichen Objekten?

Auch bei Gewerbeobjekten häufen sich die Einbrüche in den letzten Jahren dramatisch. Gehen wir daher auch einmal davon aus, nicht das private Wohnhaus von Familie G. wurde beschädigt, sondern die kleine Buchhandlung, welche Frau G. führt. Auch in diesem Falle wird in der Regel analog zur Hausratversicherung der entstandene Schaden über die Betriebs-/Geschäftsinhaltsversicherung reguliert, sofern vorhanden.

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Im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung sind in der Regel die üblichen Gefahren Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel (evtl. noch Elementar) abgesichert. Jedoch auch Tiere und Schädlinge können großen Schaden anrichten.

Gerade in Städten rücken Tier und Mensch seit einigen Jahren immer dichter zusammen. Wildtiere wie Füchse und Wildschweine haben die Stadt längst als Lebensraum angenommen. Dabei bleibt es nicht aus, dass Tiere immer wieder auch Schäden an Gebäuden verursachen.

Wenn ein Marder oder Waschbär in Ihrem Dach haust und sich unbemerkt an der Dachdämmung zu schaffen macht oder auch Dachziegel verschiebt, können schnell Schäden im fünfstelligen Bereich entstehen.

Aber auch ganz kleine Tiere wie etwa Schaben können sich in Ihrem Haus einnisten und schnell zur Plage werden. Folge: Ein Kammerjäger (Schädlingsbekämpfer) muss her!

Doch wie kann man diese Schäden im Rahmen der Wohngebäudeversicherung absichern?

Wenn es um den Einschluss von Schäden durch Tiere und Schädlinge geht, wird oft an die Erweiterung „unbenannter Gefahren“ gedacht. Doch bei der Betrachtung der dortigen Ausschlüsse wird schnell klar, dass Schäden durch Tiere und Schädlinge in der Regel ausgeschlossen sind.

In unseren verschiedenen Deckungskonzepte gibt es im Rahmen von „unbenannte Gefahren“ zwar den Ausschluss für Schäden, die durch Schädlinge verursacht werden, jedoch unterscheiden hier auch viele Versicherer welche Tiere als Schädling angesehen werden und somit für manche Tiere Versicherungsschutz besteht.

Geht es rein um die Schädlingsbekämpfung, wie z.B. Wespennestentfernung oder auch die Bekämpfung von Schaben an sich, bieten manche Gesellschaften im Rahmen von Serviceleistungen entsprechende Deckungen.

Schäden durch Tiere sind keine Seltenheit mehr. Dabei ist es inzwischen egal, ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Die Natur findet ihren Weg.

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Jeden Monat kommen 30 bis 40 Menschen durch Wohnungsbrände ums Leben. Das Gefährliche hierbei sind nicht die Flammen, sondern die hochgiftigen Rauchgase – 95 % der Brandopfer sterben durch das Einatmen dieser!

Angesichts dieser Zahlen wundert es niemanden, dass die Rauchmelder bereits in den meisten Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben sind.

Unter nachfolgendem Link können Sie nachlesen, wie die Regelungen der einzelnen Bundesländer aussehen: http://rauchmelderpflicht.net/rauchmelderpflichtdeutschland/

Grundsätzlich gilt (in den Bundesländern, in denen be­reits die Pflicht besteht): In Wohnungen müssen Schlaf­räume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufent­haltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauch­warnmelder haben.

Für gewerblich genutzte Räume gibt es keine generelle Rauchmelderpflicht. Hier gelten ggf. die Anfor­derungen aus individuellen Baugenehmigungsverfahren sowie weiteren gesetzlichen Bestimmungen, wie beispielsweise der „Garagenverordnung“ (GaStellVo), Verordnung über Verhütung von Bränden (VVB) und Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV).

Wird eine mögliche Fehlalarmierung verrechnet?

Die Frage, wer die Kosten nach einer Fehlalarmierung trägt, kann man nicht pauschal beantworten. Hierbei kann es sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat hierzu folgende Stellungnahme abgegeben:

Wenn Nachbarn oder Passanten die Feuerwehr rufen, weil sie einen Rauchwarnmelder hören, der auf­grund eines technischen Mangels oder der Detektion von Staub oder Dampf anschlägt, darf ihre Auf­merksamkeit und Umsicht nicht zu Nachteilen führen. Gemäß Art. 28 Abs. 2 Nr. 5 Bayerisches Feuer­wehrgesetz kann Kostenersatz nur verlangt werden bei vorsätzlicher oder grobfahrlässiger Falschalar­mierung der Feuerwehr.

Bleibt noch die Frage, wie es mit dem Versicherungsschutz beim Nichteinhalten der Rauchmelder­pflicht aussieht. Hierzu hat der GDV klar Stellung bezogen.

Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) nimmt in ei­nem Interview Stellung zum Versicherungsschutz im Zusammenhang mit Rauchwarnmeldern:

„Der Versicherer fordert weder ein Einbauzertifikat noch einen Kaufbeleg oder sonst irgendetwas. Die Rauchwarnmelder sind in erster Linie da, um Leben zu retten. Das heißt, der Schutz vor Sachschäden ist an dieser Stelle zweitrangig. Der fehlende Rauchwarnmelder müsste für den Brand ursächlich sein, damit es irgendeinen Einfluss auf den Versicherungsschutz hat. Einen solchen Zusammenhang kann man aber in der Regel überhaupt nicht herstellen.“

Wir haben zu diesem Thema die Gesellschaften einzeln angeschrieben. Alle sind sich einig, der Verstoß gegen die Rauchmelderpflicht stellt eine Obliegenheitsverletzung dar. Dennoch haben uns die meisten Versicherer bestätigt, sich in solchen Fällen nicht auf eine Obliegenheitsverletzung zu berufen – sicher­lich auch vor dem Hintergrund, dass es in der Regel überhaupt nicht möglich ist, Kausalität nachzuwei­sen.

Des Weiteren teilen alle Anbieter die Meinung von Frau Jarosch:

,,Die Rauchwarnmelder sind in erster Linie da, um Leben zu retten.“

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Monatliche Mieteinnahmen sorgen für einen einträglichen und stabilen Ertrag. Dabei ist die kurz-, mittel- und langfristige Planung einer Mietsache jedoch existenziell wichtig für den Ertrag. Während notwendige Sanierungen mit der frühzeitigen Bildung von entsprechenden Rückstellungen noch gut planbar sind, können bereits Unstimmigkeiten bei der Nebenkostenabrechnung o. ä. für Unannehmlichkeiten im Vermieteralltag sorgen. Generell läuft man als Vermieter schnell Gefahr, in eine rechtliche Auseinandersetzung verwickelt zu werden.

Während es für Eigentümer von Häusern und Wohnungen eine ganze Reihe von Versicherungen gibt, konzentrieren wir uns zunächst auf die Vermieter-Rechtsschutzversicherung. wir unterstützen Sie beispielsweise, wenn :

• der Mieter plötzlich untertaucht und offene Mietforderungen hinterlässt
• beim Auszug des Mieters Schäden entstehen und Ihr Kunde seine Ansprüche einklagen möchte
• der Mieter wegen angeblicher Mängel fristlos kündigt
• es Streitigkeiten wegen Umbauarbeiten gibt
• er den Vertrag wegen Eigenbedarf kündigen möchte

Welche Deckungen sind außerdem wichtig?

Für Eigentümer von Wohnungen und Häusern gibt es neben der Rechtsschutzversicherung natürlich noch eine ganze Reihe von Versicherungen die Auswahl ist groß, die Anbieter zahlreich. Es lassen sich so gut wie alle Risiken absichern.

Wir zeigen Ihnen, welche Absicherungen darüber hinaus noch möglich sind:

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Nach dem BGB ist der Vermieter verantwortlich für sein Hab und Gut und hat dafür Sorge zu tragen, dass sein Haus und Grundstück gefahrenfrei und in sicherem Zustand ist. Vermieter müssen sich gesondert versichern, da hier nicht wie bei einem Immobilienbesitzer, der sein Eigentum selbst bewohnt, eine Privathaftpflicht ausreicht. Denkbare Fälle wären beispielsweise, dass eine Person durch einen herabfallenden Dachziegel verletzt wird oder ein morscher Baum umkippt und auf dem Nachbargrundstück Schaden anrichtet.

Die Haftungsrisiken des Vermieters einer Eigentumswohnung werden nicht selten unterschätzt. So sieht beispielsweise das Wohnungseigentümergesetz vor, dass der Vermieter (Sondereigentümer) für Schäden, die sein Mieter schuldhaft anderen Eigentümern oder der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer zufügt, haftet. Sie können aber auch haften, wenn Sie Ihren Verkehrssicherungspflichten nicht nachkommen (z. B. der Räumpflicht im Winter oder sich Teile des Außenputzes lösen und herabfallen).

Mietnomaden

Der Horror eines jeden Vermieters. Sie hinterlassen eine Spur der Verwüstung im Wohneigentum des Vermieters, nicht selten mit der Einbürgerung von Ungeziefer, zahlen keine Miete und sind schwer loszuwerden – oder sie sind über Nacht plötzlich verschwunden. Eine Mietnomadenversicherung oder Mietausfallversicherung soll diesen Schrecken nehmen und setzt genau dort an, wo Vermieter verzweifeln. Sie erstattet Mietausfälle und leistet finanzielle Hilfe bei Sachschäden, die die Mietnomaden durch Verwahrlosung, Verschmutzung oder Zerstörung anrichten. Je nach Versicherer werden ferner Kosten für Entrümpelungen, Desinfektions- und Schädlingsbekämpfungsarbeiten, Sachverständige oder Aufräum- und Abbrucharbeiten erstattet

Was Sie sonst noch wissen sollten…

Möblierte Wohnungen

Vermietet Sie eine Wohnung möbliert, sind diese Möbel nicht über die Gebäudeversicherung versichert, da es sich nicht um Gebäudebestandteile handelt. Die Absicherung der vermieteten Möbel ist aber auf verschiedene Arten möglich: Eine separate Inhalts- oder Hausratversicherung ist denkbar. Das Risiko für eine Beschädigung des überlassenen Hausrates lässt sich aber auch vertraglich auf den Mieter abwälzen. Dieser kann sie dann zum Neuwert über eine eigene Hausratversicherung versichern.

Mietkautionsversicherung

Als Ersatz einer Mietkaution wird die Kautionsversicherung erst seit wenigen Jahren beworben. Die Vorteile für den Mieter liegen auf der Hand: Geld wird nicht gebunden und steht zur freien Verfügung. Allerdings ist sie auch für den Vermieter von Vorteil. Die Sicherheit ist identisch, die Auszahlung ähnlich schnelll wie bei der Bank und der mieter wird sich nicht in dem Maß dagegen sträuben, wie es bei „seinem Geld“ wohl der Fall wäre.

Glasversicherung

Die Glasversicherung sollte an dieser Stelle abschließend noch erwähnt werden, da Glasschäden an gemieteten Immobilien nicht im Rahmen der Mietsachschadendeckung einer Privathaftpflicht des Mieters erstattet werden. Eine Glasversicherung kann in der Regel für geringe Beiträge abgeschlossen werden. Versichert sind Fenster und Türverglasungen, auf Wunsch auch Cerankochfelder und Mobiliarverglasungen.

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Der Umbau eines Hauses kostet nicht nur Zeit, sondern auch Kraft, Nerven und Geld. Verwandte und Freunde sind günstige Mitarbeiter, die bei einem solchen Vorhaben unter die Arme greifen können.

Peer Fischer hat glücklicherweise verantwortungsbewusste Helfer gefunden. Mit ihrer Hilfe will der 32-Jährige das Zweifamilienhaus umbauen, welches er für seine kleine Familie günstig von Werner Kahl gekauft hat. Seine Geschwister und einige Freunde haben sich bereit erklärt, überall dort mit anzufassen, wo ihre helfenden Hände benötigt werden. Damit die Risiken während der Bauphase verringert werden und Herr Fischer im Schadenfall finanziell nicht zusätzlich belastet wird, durchleuchten wir dessen Risiken und stellen ihm eine Reihe guter Lösungsmöglichkeiten vor:

Der erste Schritt Bauhelfer-Unfallversicherung

Spätestens fünf Tage nach Beginn der Bauarbeiten hat Peer Fischer sowohl sein Bauvorhaben als auch sämtliche Bauhelfer bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft anzumelden und für diese eine Bauhelferversicherung abzuschließen. Ob diese entgeltlich oder unentgeltlich beschäftigt sind, spielt hier keine Rolle. Im Rahmen der BG-Bau sind die Bauhelfer auch für den Fall eines Schadens auf der Baustelle unfallversichert. Würde Herr Fischer diesen Schritt auslassen, drohte ihm ein Bußgeld von 2.500 Euro. Die Beiträge für diese gesetzliche Unfallversicherung variieren von Bundesland zu Bundesland und betragen pro Stunde und pro Helfer ca. zwei Euro.

Da jedoch die Leistungen in der gesetzlichen Bauhelferversicherung begrenzt sind (dies zeigt sich besonders im Rahmen der Invaliditätsleistung), sollte Herr Fischer hier den Abschluss einer privaten Bauhelfer-Unfallversicherung in Erwägung ziehen. Sie leistet bereits ab dem ersten Prozentpunkt der unfallbedingten Invalidität. Neben der Invaliditätsleistung kann zusätzlich eine Todesfallsumme oder ein Krankenhaustagegeld eingeschlossen werden.

Privathaftpflicht vs. Bauherrenhaftpflicht

Sofern die Deckung eines Bauvorhabens in der PHV nicht abgesichert ist, ist unbedingt eine Bauherrenhaftpflichtversicherung zu empfehlen. Ist die maximal versicherte Bausumme in der PHV nicht ausreichend, ist gesonderter Schutz vonnöten. Die Bauherrenhaftpflicht kommt für all die Schäden auf, die Außenstehende während der Renovierung/des Baus erleiden.

Beispiel: Während die Zimmermannsarbeiten am Dachstuhl in vollem Gang waren, genoss ein Spaziergänger das Wet-ter und begutachtete den Fortschritt an dem Sanierungsobjekt. Aus Unachtsamkeit ließ Herr Fischer, der bei den Arbei-ten den Zimmerleuten zur Hand ging, ein Nagelschussgerät vom Dach fallen. Die Maschine fiel auf den Vorplatz des Gebäudes, ein Schuss löste sich und traf den Spaziergänger in das Knie. Auch die sofortige medizinische Versorgung und mehrere Operationen konnten nicht verhindern, dass das Bein steif blieb. Die Schadenhöhe wurde zunächst auf 74.000 € geschätzt.

Bauleistungsversicherung

Für gewöhnlich deckt die Bauleistungsversicherung unvorhersehbare Schäden an neu zu erstellenden Bauten ab. Dazu gehören sowohl Schäden durch höhere Gewalt als auch Konstruktionsfehler, Vandalismus oder Fahrlässigkeit. Es ist jedoch immer häufiger der Fall, dass ein Altbau saniert oder ein Neubau an einen bestehenden Altbau angeschlossen werden soll, z. B. Anbau eines Wintergartens oder das Entfernen einer tragenden Wand zur Gestaltung einer offenen Küche (Einsturzabsicherung). In diesen Fällen besteht die Gefahr, dass die Altbausubstanz durch die Neubauaktivitäten beschädigt oder zerstört wird.
Die Nachhaftungsklausel ist ein wichtiger Aspekt. Hier werden Schäden ersetzt, die erst nach Fertigstellung des Gebäudes noch auftreten und entdeckt werden, aber aus der Bauzeit stammen.

Beispiele: Während der Dachsanierung kommt es zu einem schweren Unwetter. Durch den Sturm stürzt die Giebelwand ein.

Diebstahl von bereits neu installierten Armaturen und Heizkörper aus Badezimmer

Gebäudeversicherung

Es ist davon auszugehen, dass das Gebäude, welches Herr Fischer von Werner Kahl käuflich erworben hat, bereits über eine Wohngebäudeversicherung verfügt. Diese Versicherung bleibt vorerst bestehen und geht automatisch auf den Neubesitzer über, damit keine versicherungsfreie Zeit entsteht. Herr Fischer ist nun verpflichtet, dem Gebäudeversicherer umgehend den Leerstand des Hauses mitzuteilen (§ 23, Nr. 3 VVG), anderenfalls beginge er eine Obliegenheitsverletzung. Nun hat er entweder damit zu rechnen, dass

–  dem Versicherer das Risiko, das ein leerstehendes Gebäude mit sich bringt, zu hoch ist und er vom Vertrag zurücktritt oder (§ 24 VVG)

– dass der Versicherungsnehmer im Falle eines Schadens am nichtgemeldeten leerstehenden Haus wäh-rend der Umbauphase mit Konsequenzen rechnen muss (§§ 25, 26 VVG).

Jedoch gilt es – wie in vielen anderen Sparten auch – die Kausalität zu beachten!

Beispiel: Herr Fischer hat den Leerstand des Hauses nicht angezeigt. Während der unbewohnten Phase des Hauses kommt es zu einem Rohrbruch in der Waschküche. Aufgrund der Tatsache, dass sich niemand im Haus aufgehalten hatte und den Schaden bemerken konnte, treten tausende Liter Wasser aus und fluten den ganzen Keller, ehe einer Nachbarin drei Tage später die Ausmaße des Schadens auffallen.

Beispiel: Herr Fischer hat den Leerstand des Hauses während der Umbauphase seinem Versicherer nicht gemeldet. Eines Tages kommt es während der Arbeiten durch einen dummen Umstand dazu, dass ein Kurzschluss eines defekten Nagelschussgerätes ein Feuer auslöst. In diesem Falle wäre der Leerstand des Hauses irrelevant. (§ 28, 3 VVG)

Grundsätzlich gilt: Herr Fischer nach Grundbucheintrag ein einmonatiges außerordentliches Kündigungsrecht beim bestehenden Wohngebäudeversicherer. Wir raten ihm, dies zu nutzen bzw. wenigstens den bestehenden Vertrag zu prüfen und zu vergleichen. Wir konnten hier folgende Beobachtung machen:

Je älter das Haus, desto älter die Wohngebäudeversicherung und desto lückenhafter der Versicherungsschutz.

Früher war es beispielsweise gang und gäbe, lediglich das Feuerrisiko abzusichern. Überspannungsschäden spielten vor 40 Jahren noch keine große Rolle. Im Hinblick auf die Vielzahl elektrischer Installationen, die über die Jahre zum Standard eines Wohnhauses geworden sind, kann man sich heute kaum eine Wohngebäudeversicherung ohne den Einschluss der Überspannungsschäden vorstellen. Da Herrn Fischer weder bekannt ist, ob der Vertrag jede bauliche Veränderung beinhaltet, noch ob der Wert der einheitlichen Berechnungsbasis (1914er Wert“) richtig ermittelt wurde, ist zu empfehlen, das Riskio einer zu niedrigen Versicherungssumme zu vermeiden und sein Haus neu bewerten zu lassen („1914er Wert“).

Rechtsschutzversicherung

Nun ist es leider einmal bittere Realität, dass im Rahmen eines Bauvorhabens Ärger vorprogrammiert ist. Seien es Streitigkeiten mit Handwerkern, Architekten oder Bauunternehmen.
Seien es kleinere Fehler in der Umsetzung oder gravierende Planungsfehler. Gründe und Ursachen sind breit gefächert und im seltensten Falle ist der Bauherr tatsächlich rundum zufrie-en mit dem gelieferten Ergebnis. Oftmals geht es dabei um sehr viel Geld, was nicht selten Gerichtsverfahren zur Konsequenz hat.

Aufgrund der sich häufenden Schadenfälle haben sich eine ganze Reihe von Versicherern aus dem Bereich Bauherren- Rechtschutzversicherung für neu zu errichtende Teile des Hauses (z. B. Anabuten, Wintergarten…) ausgeklinkt.

Wird etwas Altes lediglich gegen etwas Neueres ausgetauscht (mal ganz einfach formuliert), greift jedoch jeder Privat-Rechtsschutz!

Ein Hauskauf und die damit verbundenen Renovierungsarbeiten stellen eine große Herausforderung dar. In jedem Fall ist eine gründliche Analyse der Gesamtsituation notwendig. Was benötigt wird, hängt sehr stark vom Einzelfall ab.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Alle Jahre wieder treffen sich die Mächtigen dieser Welt zur UN-Klimakonferenz. Dann wird viel geredet, viel genickt, viel geklatscht und am Schluss irgendwas Ambitioniertes beschlossen – oder jemand damit überrascht, dass er mitsamt seinem Land aus dem Klimavertrag austritt.

Ungeachtet aller Höhen und Tiefen ist dem Großteil der Welt sehr bewusst, dass es auf Dauer nicht so weitergehen kann wie bisher. Die ganze Welt braucht Energie – aber fossile Energieträger wirken sich schädlich auf das Klima aus und Atomenergie wird spätestens bei der Frage, wohin mal alte Brennstäbe entsorgt werden sollen, ein Problem. Ein Problem, das noch mehrere hundert Jahre lang radioaktiv strahlt. Und wir benötigen immer mehr Energie und in absehbarer Zeit sollen auch noch die Autos mit Strom fahren. Die Versorgung mit ausreichend Energie, ohne die Welt für nachfolgende Generationen zu zerstören, dürfte eine der ganz großen Herausforderungen der Gegenwart sein.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es…

Wie so oft hat der Volksmund auch bei diesem schwierigen Thema wieder einmal recht. Die Energiewende findet in Deutschland in weiten Teilen im Kleinen statt. Fotovoltaikanlagen auf Dächern allenortes, Biomasseanlagen ergänzen die Landwirtschaft und auch Windräder hat es von Nord bis Süd, von Ost bis West überall. Das ist eine gute Sache. Löst all das unser Problem auch noch nicht final, entspannt jedes dieser Engagements doch spürbar unseren Landes-Energie-Mix. Daher hat jeder Respekt für seinen Einsatz – verdient auch, wenn die Entscheidung durch Einspeisevergütung, Fördermittel und günstige KfW-Darlehen evtl. ein ganzes Stück leichter gefallen ist.

Da braucht es Schutz!

Egal ob eine Anlage bar bezahlt oder mit Kredit finanziert wurde, rechnet der Betreiber doch auf die ein oder andere Art damit, dass sie möglichst durchgehend läuft und den kalkulierten Ertrag abwirft. Solider Versicherungsschutz muss her!

Was, wie und wo?

Sonnenenergie
Fotovoltaikanlagen sind wohl die bekannteste und verbreitetste alternative Energiequelle. Je nach Region scheinen ganze Ortschaften mit diesen „zweiten Dächern“ überzogen worden zu sein. Hohe Förderungen durch die öffentiche Hand (wie z. B. das „100-Dächer-Programm“) haben zu diesem Siegeszug beigetragen.

Bei einer Fotovoltaikanlage werden viele Solarzellen zu Solarkollektoren zusammengefasst. Wie so eine Solarzelle nun aus Licht Strom macht, wurde hier sehr schön und verständlich erklärt.
Die Anlage besteht allerdings nicht nur aus den gut sichtbaren Solarpaneln, sondern auch noch aus weiteren Elementen wie z. B. den Wechselrichtern.

Eine Auflistung der möglichen (und daher quasi überall und immer auch versicherten) Gefahren sparen wir uns an dieser Stelle.

Wichtiger und oft übersehener Punkt in der Absicherung: Kann ein defektes Bauteil vom Hersteller nicht mehr neu geliefert werden, weil es ihm durch Insolvenz einfach nicht mehr gibt (und das ist gerade bei den Fotovoltaikherstellern ein riesiges Problem!), erstatten die meisten Tarife, die Sie direkt beim Versicherer bekommen, nur noch den Zeitwert und der dürfte sehr schnell sehr niedrig ausfallen.

Geothermie
Je tiefer man in die Erde gräbt, desto wärmer wird es. Der Erdkern hat gut 6.000 Grad und das strahlt natürlich ab. Ab zehn bis 15 Metern Tiefe herrschen selbst bei klirrender Winterskälte recht konstante 10 Grad Celsius. Bei Geothermie werden Sie primär mit der Erdwärmepumpe konfrontiert werden. Diese wird immer häufiger bei Neubauten mit installiert, um die Heizung des Gebäudes darüber zumindest zu unterstützen. Hier eine Erklärung der Funktionsweise.

Da solche Anlagen oft im Haus verbaut sind, werden sie meist auch einfach im Rahmen der Wohngebäudeversicherung gegen die dort gewählten Gefahren mitversichert. Dennoch können hier natürlich auch technische Defekte auftreten, weshalb ein speziellerer Schutz zumindest eine Überlegung wert ist.

Biomasseanlagen bzw. Biogasanlagen
Diese Form der Energiegewinnung werden Sie wohl ausschließlich in der Landwirtschaft finden. Der naheliegende Grund: Hier fallen die Rohstoffe zum Betrieb an. Gülle, Mist, Gras, Mähabfälle… alles wird, salopp ausgedrückt, in einen großen Bottich geworfen, fault und gärt darin vor sich hin und erzeugt bei der Zersetzung Biogas. Dieses besteht größtenteils aus Methan und ist brennbar. Auch hier wieder eine kurze Beschreibung, wie sowas funktioniert.

Windenergie                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      Wer schon mal einen Drachen steigen ließ, weiß, welche Kraft der Wind haben kann. Das kann man sich auch zur Stromerzeugung zunutze machen „Dynamos mit Flügeln“ Gelegentlich schließen sich Käufergemeinschaften in Gemeinden zusammen, um kleine Windparks zu erstellen. Windenergie ist jedoch in erster Linie ein Thema, das groß und von Energieversorgern angegangen wird.

Wasserkraft
Zur Energiegewinnungwird ein fließendes Gewässer benötigt werden. Im Kern funktioniert ein Wasserkraftwerk wie ein Windrad nur eben mit Wind statt Luft als Antriebsmedium.

Fazit: Die Energiewende im Kleinen findet überwiegend mit Anlagen statt, für die es gut durchdachte, leistungsstarke Versicherungslösungen gibt.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.