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Die Welt erfährt einen Klimawandel. Davor kann und darf man die Augen nicht verschließen! Es spielt dabei auch keine Rolle, ob es sich hier um eine normale zyklische Veränderung handelt oder ob der Mensch sie verursacht hat. Eine Forschergruppe der Europäischen Kommission in Italien berechnete vor Kurzem, dass im Jahr 2100 zwei Drittel der Europäer durch wetterbedingte Katastrophen wie Dürren, Waldbrände, Stürme und Überschwemmungen zu Schaden kommen werden.

Gewiss, niemand von uns wird dies erleben, doch bedenke man darüber hinaus auch, dass der Klimawandel – eine der größten globalen Bedrohungen – ein schleichender Prozess ist. Als unheilvolle Vorboten können sicher die Stürme, Gewitter und der Dauerregen der letzten Tage betrachtet werden. Besonders stark getroffen hatte es diesmal zahlreiche Regionen in Bayern. Im Landkreis Passau hatten schwere Gewitter und orkanartige Stürme ganze Landstriche verwüstet. Zwei Menschen verloren dabei ihr Leben, zahlreiche wurden verletzt. Zu den Gefahren für die Menschen kommen materielle Schäden. Hier sind wir beim Thema: Viele unterschätzen die Gefahren, die sich durch die veränderten klimatischen Bedingungen ergeben, noch immer und sehen vom Schutz gegen Elementarschäden ab. Dabei können gerade diese existenzbedrohend sein.

Wohngebäudeversicherung

Als die wohl häufigsten wetterbedingten Schadenursachen sind Hochwasser/Überschwemmungen zu nennen. Diese werden vom Mal zu Mal scheinbar immer unberechenbarer.

Dazu (nur) ein Beispiel aus 2017: Ein schweres Gewitter und Starkregen setzte die kleine Gemeinde Otting (Bayern) binnen kürzester Zeit komplett unter Wasser. Innerhalb von einer Stunde fielen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Zahlreiche Wohnungen wurden überflutet, mehr als 80 Keller versanken in den Wassermassen, Heizöltanks liefen aus. Zwar müsse die genaue Schadenhöhe noch ermittelt werden, jedoch sei es durchaus denkbar, dass diese pro betroffenem Haushalt rund 30.000 Euro betrage. Eine Abfrage der Gemeinde hat ergeben, dass die wenigsten Einwohner gegen derartige Schadenereignisse versichert sind.

Gerade bei Überschwemmungen resultieren die Kosten meist in den seltensten Fällen aus den Beschädigungen am Gebäude, sondern vielmehr aus dem Aufwand, der für

• Aus-/Abpumpen
• Reinigung
• Reparaturen in und am Haus (und den Nebengebäuden)
• Trockenlegung/Sanierung oder im Worst Case
• dem Abriss des Gebäudes

betrieben werden muss. Hinzu kommen Kosten für eine alternative Unterkunft, Mietausfälle usw.

Man bedenke in diesem Zusammenhang auch das Stichwort Rückstau. Dieser macht Hochwasser auch für Gebäude in höheren Lagen zu einem Thema, die von einer Überschwemmung selbst geschützt wären!

Hausratversicherung

Um an das vorangegangene Beispiel anzuschließen: Typische Überschwemmungsschäden am Hausrat sind das Aufquellen von Möbeln, Schimmel und Stock an Textilien und Polstermöbeln sowie Verschmutzungen durch mitgeführten Schlamm sowie andere Verunreinigungen.

Die Gebäudeversicherungen wie auch die Hausratversicherung beinhalten in der Regel die Grundgefahrendeckung. Glücklicherweise hat diese inzwischen nahezu jeder Hauseigentümer abgesichert. Schäden wie in unserem Beispiel genannt, sind allerdings grundsätzlich im Rahmen einer Elementarschadenversicherung abgedeckt.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Die Sommerzeit ist bekanntlich die schönste Zeit im Jahr. Reisen, die Seele baumeln lassen und sich aus dem turbulenten Alltagstreiben ausklinken. Wem die überfüllte Vier-Sterne-Hotelanlage für den Erholungsurlaub jedoch zu viel des Guten ist und den Urlaub gern autark abseits von Menschenmassen verbringen möchte, der greift auf ein Ferienhaus zurück.

Jede fünfte Übernachtung findet in einem Ferienhaus (oder einer Ferienwohnung) statt. Solch eine Immobilie zu besitzen bedeutet jedoch mehr als nur die Gewährleistung der eigenen Entspannung während der Urlaubstage. Zumindest innerhalb der deutschen Bundesgrenzen gelten Ferienhäuser als sichere Kapitalanlage mit hohen Renditen. Auch der Gesichtspunkt der Altersvorsorge ist in vielen Fällen die Begründung für deren Erwerb. Damit der Eigentümer aber auch lange Freude an den eigenen vier „Urlaubswänden“ hat, gilt es diese Investition zu hüten. Allen voran durch eine Versicherung, die finanzielle Entschädigung gewährt, sollten Sie einmal nicht vor Ort sein und Schäden verhindern können. Doch gerade hier liegt der Knackpunkt: Ferienhäuser, die im Regelfall nicht ständig bewohnt sind, stellen ein höheres Risiko dar als „gewöhnliche“ Immobilien. Kommt es zu Schäden oder Schädigungen, werden diese oftmals zu spät entdeckt. Hier stellen sich viele Versicherer quer oder bieten nur Basisleistungen an.

In solchen Fällen bieten sich sogenannte Ferienhauspolicen bestimmter Versicherer an, die Rundumschutz versprechen. Wir bieten hier Lösungen mit einer All-Risk-Deckung für Ferienimmobilien im In- und Ausland an. Ein Wohngebäudevertrag für den Hauptwohnsitz ist nicht nötig. Zudem gelten umfangreiche Entschädigungsgrenzen, z. B. für Kunstgegenstände bis 20.000 Euro.

In unserem Portfolio befinden sich auch andere Lösungen, in denen der Versicherungsschutz sowohl für bewohnte und unbewohnte als auch für kurz- und langfristig vermietete Immobilien gilt. Optional auch mit unabsichtlich verursachte Schäden durch Mieter oder Eigentümer.

Da Immobilien und daher auch Ferienhäuser zu Ihren wahrscheinlich wertvollsten Vermögen zählen, deren Risikosituationen sehr individuell zu betrachten sind, raten wir hier zu einem angemessenen Versicherungsschutz.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Statistiken zeigen, dass Einbruchdiebstähle in den vergangenen fünf Jahren im Bundesgebiet rund um ein Drittel angestiegen sind. Sowohl im Stadtgebiet als auch auf dem Land.

Tief sitzt der Schock von Familie G. Als sie nach ihrem Osterurlaub nach Hause zurückkehrten, entdeckte Sabine G. ein aufgehebeltes Badezimmerfenster. Trotz der Befürchtungen, die Familie sei während ihrer Abwesenheit Opfer eines Einbruches geworden, stellte sich beim Überprüfen der Wohnungseinrichtung heraus, dass keinerlei Wertgegenstände entwendet wurden. Offenbar wurde der Täter bei seinem Vorhaben gestört und hatte dieses abgebrochen.

Für Familie G. stellt sich nun die Frage, wer für den entstandenen Schaden am Fenster aufkommen muss der Fensterrahmen ist schwer beschädigt und muss komplett getauscht werden. Natürlich bestünde ein Schadenersatzanspruch gegen den Einbrecher doch der muss eben erst einmal gefasst werden.

Glücklicherweise verfügen die Geschädigten über ausreichenden Versicherungsschutz. Da es sich um ein beschädigtes Fenster handelt, meldet Herr G. den Schaden seinem Wohngebäudeversicherer und ist erstaunt, als er wenig später ein negatives Antwortschreiben erhält.

Die Gebäudeversicherung schützt Sie lediglich bei den allgemein bekannten Gefahren wie Feuer, Sturm usw.. Standardmäßig gehört der Schutz einer Immobilie bei Einbruchschäden jedoch nicht mehr zum Leistungsumfang einer Wohngebäudeversicherung. Einige unserer Deckungskonzepte beinhalten jedoch die Superklausel „Opfer einer polizeilich/behördlich angezeigten Straftat“, die in diesem Falle den Schaden regulieren würde. Auch in einzelnen Premiumtarifen lassen sich Einbruchschäden auch in der Gebäudeversicherung abdecken. Ansonsten fällt eine Entschädigung für die Beseitigung der Spuren misslungener oder geglückter Einbruchversuche bestenfalls in den Bereich der unbenannten Gefahren. Ein Problem wird dies allerdings nur für die Kunden, die bis zuletzt der Ansicht waren, keine Hausratversicherung zu benötigen…

Weil diese Schäden unmittelbar mit dem Hausrat in Verbindung stehen, ist eine Regulierung über die Hausratversicherung möglich. Die Kosten, die Familie G. durch die Reparatur oder dem Austausch eines des beschädigten Fensters entstehen, können also über die Hausratversicherung reguliert werden. Allerdings muss ersichtlich sein, dass der entstandene Schaden eindeutig auf das Werk eines Einbrechers zurückzuführen ist. Sollten keine Einbruchspuren durch die Polizei festgestellt worden sein, handelt es sich lediglich um eine Sachbeschädigung, die keine Versicherung übernimmt.

Glücklicherweise alarmierte Herr G. nach dem festgestellten Schaden umgehend die Polizei und brachte das Vergehen zur Anzeige.

Wie ist die Sachlage bei versuchten Einbrüchen an gewerblichen Objekten?

Auch bei Gewerbeobjekten häufen sich die Einbrüche in den letzten Jahren dramatisch. Gehen wir daher auch einmal davon aus, nicht das private Wohnhaus von Familie G. wurde beschädigt, sondern die kleine Buchhandlung, welche Frau G. führt. Auch in diesem Falle wird in der Regel analog zur Hausratversicherung der entstandene Schaden über die Betriebs-/Geschäftsinhaltsversicherung reguliert, sofern vorhanden.

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Wer selbst musiziert, hütet sein Instrument wie seinen Augapfel. Studien zeigen einen deutlichen Trend hin zum „Selbstmusizieren“. Mit zunehmendem Können steigen aber auch die Ansprüche
an das Instrument. So kommen auch bei reinen Hobbymusikern schnell hohe Werte zusammen. So kann sich beispielsweise die Gitarre „Fender Stratocaster“ auf bis zu 5.000 Euro bewegen. Der Trompeter in der Blaskapelle kann für sein instrument schon einmal bis zu 7.000 Euro ansetzt. Und welchem preislichen Umfang Violinen oder Pianos annehmen können, ist seit „Stradivari“ und „Steinway“ kein Geheimnis mehr.

Den Preis einmal außer Acht gelassen: Wer selbst ein Instrument besitzt, der fasst es mit „Samthandschuhen“ an. Egal, ob Laie oder Profimusiker! Doch was, wenn das gute Stück abhandenkommt, beschädigt oder zerstört wird?

Reicht die Hausratversicherung für die Instrumente nicht aus?

Man kann natürlich sagen, dass gewisse Hausratversicherungstarife Schutz versprechen. Doch Vorsicht, denn eben nur dann, wenn Schäden durch die versicherten Gefahren Feuer, Leitungswasser, Einbruch-Diebstahl, Sturm oder Überspannung entstanden sind. Wer selbst Musiker ist, weiß außerdem, dass man das Instrument nur selten ausschließlich im Wohnzimmer nutzt.

„Dafür gibt es ja die Außenversicherug!“

Richtig, doch zum einen gilt dies nicht zeitlich unbegrenzt und zum anderen ersetzt sie in den seltensten Fällen Schäden bis zur Versicherungssumme. Und auch hier gilt Versicherungsschutz nur gegen die Grundgefahren.

Was ist nun aber, wenn es beim Transport im Fahrzeug zu einem Schaden kommt? Wenn das Instrument durch Ungeschicklichkeit zu Boden fällt und beschädigt wird? Wenn bei der Bühnenshow etwas schiefgeht? Wie sieht es aus bei klimatischen Veränderungen? Bei Geigen, Kontrabässen, Celli etc. sind Schäden durch zu niedrige Luftfeuchtigkeit (besonders im Winter) weit verbreitet.

Gesonderter Versicherungsschutz ist die Lösung!

Eine Instrumentenversicherung als Allgefahrenschutz kann sinnvoll sein in jedem Fall bietet sie den umfangreicheren Schutz. Dies nicht nur hinsichtlich der versicherten Gefahren, sondern auch der Kosten, die beispielsweise für Reparaturen auch über die Versicherungssumme hinaus erstattet werden können.

Elektro, bitte!

Man muss nicht zwangsläufig Musiker im instrumentellen Sinne sein, um die Berufung in der Musik zu finden! Längst gibt es eine Zielgruppe, die fernab von Saiten und Tasten ihre Leidenschaft gefunden hat. Die Rede ist von Disc Jockeys, die „ihre“ auf Tonträgern gespeicherte Musik in einer individuellen Auswahl abspielen bzw. „auflegen“.

Egal, ob beim Club- oder Event-DJ – viele Komponenten eines Setups ähneln sich sehr stark. So können für Laptop, Plattenspieler, Mischpult, Licht, Controller usw. schon bei einem günstigen Anbieter mehrere tausend Euro investiert werden.

Doch auch der DJ, der Garant für gute Laune und laute Partys, sollte sich Gedanken über die Absicherung seiner Ausrüstung machen. Gerade beim Transport auf Festivals, in Discotheken, zu Feiern oder anderen Gigs lauern Gefahren. Es darf darüber hinaus auch nicht vergessen werden, dass traurigerweise sowohl Vinyls als auch CDs gerne einmal bei Veranstaltungen gestohlen werden – da kann sicher jeder DJ ein Lied davon singen. Und wer professionell „auflegt“ und wohlmöglich noch viel mit dem Flieger unerwegs ist, kann sicher auch von verlorengegangenen Dingen berichten. Auch Überspannungsschäden bzw. Schäden durch Kurzschlüsse sind wie bei allen Geräten am Stromkreis jederzeit denkbar.

Ohne „Work“ kein „Life“?

Zählen Sie zu Berufsmusikern? Dann sollte neben der Absicherung der Ausrüstung in jedem Fall auch die Berufshaftpflichtversicherung für Sie eine Rolle spielen.

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Sommerzeit ist Urlaubszeit! Wohl kaum eine andere Urlaubsperiode wird so sehnsüchtig herbeigesehnt wie die großen Sommerferien egal, ob gestresste Geschäftsleute, frisch verliebte Pärchen oder Kinder. Trotzdem: Während einer Reise kann es wie im Alltag auch zu vielen unvorhersehbaren Ereignissen kommen. Braucht man daher für den Urlaub speziellen Versicherungsschutz
für die Dinge, die uns während der schönsten Zeit im Jahr begleiten? Was bringt eine Reisegepäckversicherung tatsächlich? In welchem Zusammenhang steht die Hausratversicherung?

Den Punkt „Außenversicherung“ finden Sie in jeder Leistungsübersicht. Das ist wichtig, da sich der komplette Hausrat nicht ständig innerhalb der Wohnung befindet. Denken wir dabei an Freizeitaktivitäten, Hobbys oder eben dem Urlaub, wo der ein oder andere Gegenstand gern einmal „ausgelagert“ wird. Sei es das Smartphone, welches uns ohnehin schon ständig überallhin begleitet, oder schlichtweg der Koffer mit Kleidung.

Geltungsbereich – weltweit!
Die Außenversicherung im Rahmen der Hausratversicherung gewährt unter folgenden Voraussetzungen Versicherungsschutz außerhalb des Versicherungsortes:

  • Es handelt sich um Sachen, die im Eigentum des Versicherungsnehmers oder einer mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Person stehen
  • Soweit fremdes Eigentum vorliegt, müssen die Sachen dem Gebrauch der vorgenannten Personen dienen
  • Die Sachen befinden sich nur vorübergehend außerhalb der Wohnung.

Doch dieser Punkt ist eben nicht bei allen Versicherern gleich. So variiert beispielsweise je nach Tarif die zeitliche Begrenzung von drei bis zwölf Monaten (Musterbedingung GDV: Drei Monate), in dem der Hausrat außerhalb der Wohnung versichert ist. Auch die Höhe der Entschädigung ist unterschiedlich. So ist nach den Bedingungen der GDV die Außenversicherung auf 10 % der Versicherungssumme, max. 10.000 Euro, begrenzt.

Unsere Deckungskonzepte
Natürlich haben auch wir mit unseren Kooperationspartnern – Deckungskonzepte ausgehandelt, die weitaus bessere Bedingungen enthalten als die vorgegebenen Muster des GDV oder als die der meisten anderen Gesellschaften. Hier ein kurzer Überblick der Highlights:

  • Im Gegensatz zu der GDV-Vorgabe besteht bei unseren Deckungskonzepten keine zeitliche Begrenzung auf die Außenversicherung.
  • Versichert sind auch Opfer einer polizeilich angezeigten Straftat, wie z. B. der einfache Diebstahl, wozu auch Bargeld gezählt werden darf. Die versicherten Sachen sind also nicht eingeschränkt
  • Auch die Beschädigung und das Abhandenkommen von Sachen auf Reisen ist nennenswert. Beispiel: Frau M. macht mit ihrem Ehemann eine Kreuzfahrt. Beim Fotografieren der Delfine fällt ihr Handy ins Meer.

Ist eine Reisegepäckversicherung empfehlenswert?

Viele Hausrattarife – im speziellen unsere Deckungskonzepte – bieten Ihnen ausreichend Schutz, so dass eine Reisegepäckversicherung nicht mehr notwendig ist. Dennoch kann es in Einzelfällen sinnvoll sein, über den Abschluss nachzudenken, nämlich dann, wenn Sie teure Sportausrüstung mit sich führen (z.B. Tauch- oder Surfausrüstung, Skier, Snowboards, Fahrräder). Auch wenn Sie als Kameramann oder Filmer unterwegs sind oder, wenn Sie besonders edle Brillenmodelle, teure Rollstühle oder Prothesen transportieren. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Reisegepäckversicherung dann wichtig ist, wenn wertvolles Gepäck mitgeführt wird.

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Sturmschäden gehören neben Leitungswasserschäden zu den häufigsten Schadenursachen in Deutschland. Alleine der Sturm „Niklas“ hat Ende März 2016 Schäden in Höhe von 750 Millionen € verursacht.

Doch nicht jede wetterbedingte Luftbewegung wird versicherungstechnisch als Sturm definiert. Gemäß den allgemeinen Versicherungsbedingungen wird, wie allgemein bekannt, bei einem Sturm mindestens die Windstärke 8 (= Windgeschwindigkeit mindestens 62 km/Stunde) vorausgesetzt. Umgehen kann man dies mit sogenannten „All-Risk-Tarifen“ (Allgefahrendeckung) bzw. über den Baustein „unbenannte Gefahren“.

Was ist jedoch, wenn mein Hausrat, welcher sich außerhalb des Gebäudes befindet, durch den Sturm zerstört oder beschädigt wird? Was ist mit den hochwertigen Gartenmöbeln? Oder dem teueren Grill der nach dem Sturm völlig verbeult ist? Hierbei gibt es mehrere Punkte (Versicherungsort, Außenversicherung, Gebäudenotwendigkeit, Ausschlüsse bei der Sturmgefahr) zu beachten.

Versicherungsort: Gemäß aktuellen VHB`s gehören zum Versicherungsort die Loggien, Balkone sowie unmittelbar an das Gebäude anschließende Terrassen.

Außenversicherung: Würde an sich Sinn ergeben, wenn es darum geht, den Hausrat außerhalb von Gebäuden abzusichern. Jedoch besteht grundsätzlich im Rahmen der Außenversicherung
insbesondere für Sturmschäden folgende Einschränkung: „Für Sturm- und Hagelschäden besteht Außenversicherungsschutz nur innerhalb von Gebäuden.“

Ausschlüsse Sturm/Hagel: Im Normalfall sagt man: Versicherungsschutz besteht für versicherte Sachen, gegen eine versicherte Gefahr am Versicherungsort. Dies würde somit bedeuten, auf dem Balkon oder auch auf der Terrasse bestünde Versicherungsschutz gegen Sturmschäden. Leider ist dies auch nicht korrekt, denn im Rahmen der Sturmgefahr gilt folgender Ausschluss: „Der Versicherer leistet keine Entschädigung für Schäden an Sachen, die sich außerhalb von Gebäuden befinden.“

Man merkt schon, der Versicherer hat eine Reihe an Vorkehrungen getroffen um nicht für Sturmschäden außerhalb von Gebäuden aufkommen zu müssen.

Es gibt natürlich auch ein paar Anbieter, die für solche Schäden im Rahmen der besonderen Bedingungen Deckung gewähren.

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Haben Sie in diesem Jahr auch einen Auszubildenden in Ihrem Betrieb eingestellt? Nach überstandener Probezeit ist sein Weg für die nächsten zwei bis drei Jahre nun recht klar vorgegeben.
Die (noch bestehende) Probezeit nehmen wir zum Anlass, Ihnen frühzeitig Informationen zu den verschiedenen Absicherungsmöglichkeiten Ihres neuen jungen Mitarbeiters auf den Weg zu geben.

Berufsunfähigkeitsversicherung:

Mit der Absicherung der eigenen Arbeitskraft kann man gar nicht früh genug starten. Laut Statistik werden rund 25 % der Arbeitnehmer vor Erreichen des Regelrentenalters berufsunfähig und können ihrer Tätigkeit nicht mehr nachgehen. Bei Auszubildenden kann eine Berufsunfähigkeit doppelt schwer wiegen. Denn ist die fünfjährige Wartezeit für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht erfüllt, werden hieraus im Ernstfall auch keine Leistungen erbracht.

Bei vielen Versicherern können Sie sich – trotz des normalerweise niedrigeren Einkommens – mit einer monatlichen Rente in Höhe von 1.000 Euro absichern. Durch den meist guten Gesundheitszustand und das junge Eintrittsalter kann dies meist zu relativ günstigen Prämien umgesetzt werden – auch bei vielen handwerklichen Berufen! Auch wenn man mit 1.000 Euro monatliche Rente sicher keine großen Sprünge machen kann, ist für den Ernstfall zumindest die finanzielle Grundabsicherung gewährleistet. Nicht zu vergessen ist, dass bei vielen Tarifen eine spätere Erhöhung der Absicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich ist – und eine regelmäßige Steigerung aus den Überschüssen und der Dynamik darf ja auch nicht unterschätzt werden.

Altersvorsorge:

Je früher man dieses Thema angeht, desto besser. In jungen Jahren muss man noch deutlich weniger Geld für ein gewünschtes Sparziel ausgeben als mit einem höheren Eintrittsalter. Der Faktor Zeit kann in der Altersvorsorge kaum überschätzt werden. Zeit schlägt Rendite! Pro Jahrzehnt, das der Sparer früher beginnt, benötigt er nur in etwa den halben Beitrag für den gleichen Kapitalertrag. Andersherum ausgedrückt: Mit jedem Jahrzehnt, das der Sparer später beginnt, halbiert sich in etwa die zu erwartende spätere Altersrente bzw. die Kapitalauszahlung!

Beispiel:

Sparer, heutiges Alter 20, monatliche Sparrate 100,00 Euro, angenommene Verzinsung 3,5 % p.a.*, geplanter Renteneintritt mit Alter 67, Rentenfaktor mit Überschüssen: 35 Euro pro 10.000 Euro Deckungskapital

Sparbeginn mit Alter 20 (heute), Spardauer 47 Jahre à Einmalzahlung 141.045,40 Euro oder monatliche Altersrente 493,66 Euro

Sparbeginn mit Alter 30 (in 10 Jahren), Spardauer 37 Jahre à Einmalzahlung 89.820,61 Euro oder monatliche Altersrente 314,37 Euro

Sparbeginn mit Alter 40 (in 20 Jahren), Spardauer 27 Jahre à Einmalzahlung 53.506,39 Euro oder monatliche Altersrente 187,27 Euro

Zum Vergleich: Sparbeginn ab Geburt, Spardauer 67 Jahre à Endkapital: Einmalzahlung 315.229,55 Euro (!) oder monatliche Altersrente 1.103,30 Euro (!)

* die durchschnittliche klassische Gesamtverzinsung der deutschen Lebensversicherer für das Jahr 2017 beträgt 3,56 % (Quelle: GDV).

Sie sehen: Entscheidend ist der rechtzeitige Einstieg in den Sparprozess! Lieber früher und mit einem kleineren Betrag starten (eventuell mit einer Dynamik versehen) als später und mit einem größeren Betrag.

Bei der „Riester-Rente“ ergibt sich die Besonderheit, dass die Förderung auch bei einer niedrigen Ausbildungsvergütung und den daraus resultierenden niedrigen Sparraten immerhin 154 Euro beträgt. Wird bis zum 25. Lebensjahr erstmalig ein Riester-Vertrag abgeschlossen, gibt es zusätzlich noch den sogenannten Berufsstarterbonus in Höhe von einmalig 200 Euro. Rechnen Sie es selbst aus, die Förderung ist ein Traum!

Hausratversicherung:

Mit Beginn einer Ausbildung steht für viele Berufsanfänger auch der Umzug in eine neue Stadt an. Bei einigen Versicherern ist der Hausrat des Auszubildenden noch über die Außenversicherung mitversichert, wenn der Versicherer die neue Wohnsituation noch nicht als eigenen Hausstand wertet.

KFZ-Versicherung:

Hat man ein eigenes Auto, wird man dieses auch beim zuvor genannten Umzug mit an den neuen Wohnort nehmen. Es empfiehlt sich, das Auto dann auch am hauptsächlichen Nutzungsort anzumelden, sodass eine risikogerechte Tarifierung gewährleistet ist.

Überprüfen Sie in diesem Zuge auch gleich, ob noch alle Angaben richtig sind. Durch einen eventuellen Umzug und damit verbundene Heimfahrten verändert sich ggf. auch die jährliche Fahrleistung, die unbedingt angepasst werden sollte.

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Die starken Regenfälle der letzten Tage haben so manchen Gewässerstand wieder gefährlich hochsteigen lassen. Da ist es gut zu wissen, dass Überschwemmung nicht gleich Überschwemmung ist …

Wir haben uns dies zum Anlass genommen, das Thema etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Grundsätzlich (bei nahezu allen Versicherern) wird die Überschwemmung im Rahmen einer Elementarschadenversicherung nachfolgend definiert:

„Überschwemmung ist eine Überflutung von Grund und Boden, auf dem das Versicherte Gebäude steht.“

als Ursachen werden (meist) genannt:

a) Ausuferung von oberirdischen (stehenden oder fließenden) Gewässern,
b) Witterungsniederschläge,
c) Austritt von Grundwasser an die Erdoberfläche infolge von a) oder b)

Nach der Auffassung des OLG Karlsruhe setzt bei einer solchen Formulierung eine Überschwemmung voraus:

  • dass erhebliche Wassermengen
  • erhebliche Teile des versicherten Grundstücks
  • so unter Wasser gesetzt haben,
  • dass diese nicht mehr erdgebunden sind.

Eine gezielte Ansammlung/Anstauung von Wassermassen auf bestimmten Flächen (wie z.B. Flachdächern, Terrassen oder Balkonen) reiche nicht aus und führe auf mangelnde Entwässerung zurück.

Bei einigen Wohngebäudekonzepten ist es weitergehend geregelt und wie folgt definiert:

„… die unmittelbare Einwirkung von erheblichen Mengen von Wasser auf versicherte Sachen.“

Auch für Grundwasserschäden ist weitergehender Versicherungsschutz gegeben. So ist im Wohngebäudekonzept einiger Versicherer nicht nur der Austritt von Grundwasser an die Oberfläche mitversichert, sondern auch der Anstieg ohne Austritt an die Oberfläche!

Dieser Grundwasseranstieg ist insbesondere bei langanhaltenden, starken Regenfällen möglich. Hierdurch erhöht sich dann der Grundwasserspiegel generell ohne dass ein Austritt an die Oberfläche erfolgt. Die Keller sind gegen dieses dann „drückende“ Wasser baulich nicht durch eine sogenannte „weiße Wanne“ geschützt und das Wasser drückt dann durch die Bodenplatte oder Kellerwände ins Haus.

Darüber hinaus gehender Versicherungsschutz wäre übrigens noch über den Baustein „unbenannte Gefahren“ zu haben.

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Statistiken zeigen, dass Einbruchdiebstähle in den vergangenen fünf Jahren im Bundesgebiet rund um ein Drittel angestiegen sind. Sowohl im Stadtgebiet als auch auf dem Land.

Tief sitzt der Schock von Familie G. Als sie nach ihrem Neujahrsurlaub nach Hause zurückkehrten, entdeckte Sabine G. ein eingeschlagenes Badezimmerfenster. Trotz der Befürchtungen, die Familie sei während ihrer Abwesenheit Opfer eines Einbruches geworden, stellte sich beim Überprüfen der Wohnungseinrichtung heraus, dass keinerlei Wertgegenstände entwendet wurden. Offenbar wurde der Täter bei seinem Vorhaben gestört und hatte dieses abgebrochen.

Für Familie G. stellt sich nun die Frage, wer für den entstandenen Schaden am Fenster aufkommen muss. Natürlich bestünde ein Schadenersatzanspruch gegen den Einbrecher doch – der muss ja erst einmal gefasst werden!

Glücklicherweise verfügen die Geschädigten über ausreichenden Versicherungsschutz. Da es sich um ein beschädigtes Fenster handelt, meldet Herr G. den Schaden seinem Wohngebäudeversicherer und ist erstaunt, als er wenig später ein negatives Antwortschreiben erhält.

Als Makler wissen wir, dass die Gebäudeversicherung lediglich bei den allgemein bekannten Gefahren wie Feuer, Sturm usw. schützt. Standardmäßig gehört der Schutz einer Immobilie bei Einbruchschäden jedoch nicht mehr zum Leistungsumfang einer Wohngebäudeversicherung. Einige Deckungskonzepte beinhalten jedoch die Superklausel: Opfer einer polizeilich/behördlich angezeigten Straftat, die in diesem Falle den Schaden regulieren würden. Auch in einzelnen Premiumtarifen lassen sich Einbruchschäden auch in der Gebäudeversicherung abdecken. Ansonsten fällt eine Entschädigung für die Beseitigung der Spuren misslungener oder geglückter Einbruchversuche bestenfalls in den Bereich der unbenannten Gefahren. Ein Problem wird dies allerdings nur für Sie, wenn Sie bis zuletzt der Ansicht waren, keine Hausratversicherung zu benötigen.

Weil diese Schäden unmittelbar mit dem Hausrat in Verbindung stehen, ist eine Regulierung über die Hausratversicherung möglich. Die Kosten, die Familie G. durch die Reparatur oder dem Austausch eines des beschädigten Fensters entstehen, können also über die Hausratversicherung reguliert werden. Allerdings muss ersichtlich sein, dass der entstandene Schaden eindeutig auf das Werk eines Einbrechers zurückzuführen ist. Sollten keine Einbruchspuren durch die Polizei festgestellt worden sein, handelt es sich lediglich um eine Sachbeschädigung, die keine Versicherung übernimmt. Glücklicherweise alarmierte Herr G. nach dem festgestellten Schaden umgehend die Polizei und brachte das Vergehen zur Anzeige.

Wie ist die Sachlage nun bei versuchten Einbrüchen an gewerblichen Objekten?
Auch bei Gewerbeobjekten häufen sich die Einbrüche in den letzten Jahren dramatisch. Gehen wir daher auch einmal davon aus, nicht das private Wohnhaus von Familie G. wurde beschädigt, sondern die kleine Buchhandlung, welche Frau G. führt. Auch in diesem Falle wird i. d. R. analog zur Hausratversicherung der entstandene Schaden über die Betriebs-/Geschäftsinhaltsversicherung reguliert, sofern vorhanden.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

 

Die Hausratversicherung ist keine Pflichtversicherung. Dennoch gehört sie hierzulande zu den beliebtesten Policen. In Deutschland besitzen über 50 Millionen Personen eine Hausratversicherung im Haushalt. Der durchschnittliche Deutsche hat eine 91 Quadratmeter große Wohnung und einen durchschnittlichen Versicherungswert für Hausrat von 55.000 EUR. Vergleichbar mit dem potenziellen Risiko fällt die Versicherungsprämie relativ günstig aus.

Wir möchten Ihnen nachstehend 12 Gründe nennen, weshalb Sie eine Hausratversicherung benötigen.

1. Im letzten Jahr gab es 150.000 versicherte Wohnungseinbrüche!

Etwa alle 3 Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Die Schadenhöhe aller versicherten Wohnungseinbrüche belief sich insgesamt auf 480 Millionen EUR, was einem durchschnittlichen Schaden von 3.300 EUR entspricht. In den vergangenen fünf Jahren hat die Anzahl der Schäden um 25% zugenommen.

2. Im letzten Jahr gab es 330.000 versicherte Brandschäden!

Beispiel: Durch einen technischen Defekt an der Spülmaschine gerät die Küche in Brand. Der durchschnittliche Brandschaden belief sich hierbei auf 1.150 EUR.

3. Im letzten Jahr gab es 190.000 versicherte Leitungswasserschäden!

Beispiel: Durch einen Rohrbruch entsteht ein Nässeschaden an Wohnzimmermöbeln sowie am Parkett ­ der durchschnittliche Leitungswasserschadensfall belief sich hierbei auf 1.250 EUR

4. Im letzten Jahr gab es 100.000 versicherte Sturmschäden!

Beispiel: Durch einen Sturm wird die Dacheindeckung insoweit beschädigt, dass nun Regenwasser in die versicherte Wohnung eindringt ­ der durchschnittliche Sturmschaden belief sich auf 546 EUR.

5. Maßgeschneiderter Versicherungsschutz!

Es gibt unzählige Einschlüsse, die zusätzlich zu den o. g. Grundgefahren abgeschlossen werden können. Dies ermöglicht es auf Ihre Bedürfnisse einzugehen und somit einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz zu stricken. Die häufigsten Einschlussmöglichkeiten:

Fahrraddiebstahl
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 316.857 Fahrraddiebstähle bei der Polizei gemeldet. Die Schadenhöhe belief sich hierbei auf über 130 Millionen EUR. Innerhalb von Gebäuden sind Fahrräder im Rahmen der Gefahr Einbruchdiebstahl mitversichert. Durch den zusätzlichen Einschluss des Bausteins „Fahrraddiebstahl“ sind Fahrräder auch draußen gegen einfachen Diebstahl mitversichert.

Elementarschadendeckung
Egal ob Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung/Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbruch ­ all diese Naturgefahren sind im Rahmen einer Elementarschadendeckung mitversichert. Im letzten Jahr gab es 30.000 versicherte Schadensfälle ­ der durchschnittliche Schaden belief sich hierbei auf 3.035 EUR.

Glasbruchversicherung (Mobiliar)
Ersetzt werden Schäden an Mobiliarverglasung die durch Bruch zerstört oder beschädigt werden. Es gab 40.000 versicherte Schadensfälle mit einer durchschnittlichen Schadenhöhe von 361 EUR.

Überspannungsschäden durch Blitz
Im letzten Jahr gab es über 400 000 versicherte Blitzüberspannungsschäden in Deutschland. Insgesamt belief sich die Schadenhöhe auf 330 Millionen EUR ­ dies entspricht einem durchschnittlichen Schadensfall von 825 EUR.

6. Weltweiter Versicherungsschutz

Im Rahmen der Außenversicherung besteht weltweit vorübergehend Versicherungsschutz. Beispielsweise für Hausratgegenstände die man während einer Reise mitnimmt. In den meisten Fällen ist die Außenversicherung auf 3 Monate begrenzt.

7. Beruflicher Hausrat

Auch Arbeitsgeräte und Einrichtungsgegenstände, wie z.B. ein Laptop, die dem Beruf oder dem Gewerbe dienen sind mitversichert. Je nach Tarif gilt es Entschädigungsgrenzen zu beachten.

8. Unterbringungskosten im Schadensfall

Sollte in Folge eines versicherten Schadensfalls (bspw. nach einem Brandschaden) die versicherte Wohnung unbewohnbar sein, übernimmt der Versicherer bis zu einer bestimmten Höhe (unterschiedlich je nach Tarif) die Unterbringungskosten z.B. in einem Hotel.

9. Versicherungsschutz selbst bei grober Fahrlässigkeit

In den meisten Hausratpolicen ist heutzutage die grobe Fahrlässigkeit mitversichert. Wenn man z. B. einen Schaden grob fahrlässig verursacht, verzichtet der Versicherer auf sein Recht die Entschädigungsleistung zu kürzen. Klassische Schadensbeispiele sind, der vergessene Adventskranz oder auch die überlaufende Badewanne.

10. Transport und Lagerung im Schadensfall
Der Versicherer übernimmt die infolge eines Versicherungsfalles (bspw. nach einem Brandschaden) notwendigen Kosten für Transport und Lagerung des versicherten Hausrats, wenn die Wohnung unbenutzbar wurde.

11 . Hausratversicherung ist eine Neuwertversicherung

Das bedeutet, dass Sie im Schadensfall die Summe erhalten, welche Sie benötigen um die zerstörte Sache heute zu kaufen. Ein Beispiel: beim Nachbarn über Ihnen, platzt der Schlauch der Waschmaschine, das Wasser dringt in Ihre Wohnung und sorgt für Schäden an Ihrem Hausrat. Hierfür würde zwar die Haftpflichtversicherung Ihres Nachbarn eintreten, jedoch ersetzt die Haftpflichtversicherung lediglich den Zeitwert Ihrer beschädigten Sachen. D. h. Sie bekämen für Ihren evtl. beschädigten Teppich nur einen Bruchteil davon ersetzt, was er ursprünglich mal gekostet hat. Ihre Hausratversicherung hingegen zahlt Ihnen den Neuwert bzw. Wiederbeschaffungswert Ihres Teppichs. Also die Kosten, die Sie aufwenden müssen um einen neuen Teppich zu kaufen.

12. Ein Gefühl von Sicherheit

Jeder der eine Versicherung abschließt, hofft, dass er nie in die Lage kommt, diesen Anspruch nehmen zu müssen. Denn ein Schadensfall ist in der Regel immer etwas Unangenehmes und Unerwünschtes. Dennoch bringt die Hausratversicherung ein Stück Sicherheit. Auch wenn kein Schadensfall eintritt, weiß man, dass zumindest der finanzielle Ausgleich übernommen werden würde.