Im Grunde ist es ganz einfach. Die Menschheit teilt sich in zwei Gruppen auf: „Hundemenschen“ und „Katzenmenschen“.

Während die Hundemenschen gassigehenderweise ihr Verhältnis zum Tier recht öffentlich machen, halten es die Katzenmenschen und ihre Vierbeiner eher diskret und verborgen in den heimischen vier Wänden.

Das hat ob wir wollen oder nicht Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung beider Gruppen bzw. der Bindung, die zum Tier besteht. Der Hund ist immer dabei. Er begleitet beim Spaziergang im Park, liegt seiner Herrschaft im Straßencafé zu Füßen und auch sonst wirkt es immer, als ob beide Hund und Herr eine unzertrennliche Gemeinschaft bilden. Ja, so muss Liebe zum Tier aussehen. Da sorgt der Aufrechtgeher für den Pelzträger und eben dieser wird sich in einer „Lassie-Situation“ sicher revanchieren.

Die Katze hingegen ist so man sie denn überhaupt erblickt in der Regel alleine unterwegs. Als nur „semi-gezähmter“ Einzelgänger streift sie herum. Herrchen oder Frauchen braucht sie scheinbar nicht, um glücklich zu sein und den Tag herumzubekommen. Mensch und Katze erlebt man eigentlich nur als Teil des Familien- oder Freundeskreises in Interaktion. Als Außenstehender bleibt es so meist unbemerkt, dass auch hier eine sehr innige Beziehung auf beiden Seiten bestehen kann. Nur eben etwas lockerer. Die „Katzenmenschen“ unter Ihnen werden gut verstehen, wie wir das meinen.

Das Bild von Hund, Katze und Herr, das durch diesen Außeneindruck vermittelt wird, kann schnell verzerrt sein. Da dort, wo auch Menschen sind, stärker vertreten, kann der Eindruck entstehen, es gäbe mehr Hunde als Katzen. Das ist falsch, wie jede Statistik der vergangenen Jahre immer wieder belegt. Es wird um die 10 Millionen Katzen in Deutschland geben, Hunde nur um die 8 Millionen. Man kann weiterhin annehmen, Hundehalter wären besorgter um ihre Tiere. Da mag auch die immer noch nicht so seltene Haltung von Katzen auf Bauernhöfen, die Lebart freilebende Streuner und ähnliches mit hineinspielen, dass man Katzenhaltern etwas weniger emotionale Bindung zum Tier unterstellen mag.

Denkt man nun an hohe Tierarztkosten, werden viele von Ihnen eher dazu neigen, bei Hundehaltern die Bereitschaft zu finden, 1.500 Euro für die Behandlung einer Hüftdysplasie auf den Tisch zu legen. Die Entfernung eines Tumors kann bei einer Katze ganz ähnliche Kosten verursachen. Darf man nun einfach annehmen, dass der Katzenfreund die „endgültige Lösung“ beim Tierarzt der Behandlung vorzieht? Wohl kaum.

Man kann auch sehr viel nüchterner und emotionsloser an solch eine Überlegung herangehen. Die Anschaffung eines Hundes kostet in der Regel Geld die meisten Katzen sind normale Hauskatzen und gibt es umsonst. Wo man eher Geld investiert, sollte damit doch auf der Hand liegen, oder? Nein, denn ohne Emotionen geht es bei Haustieren eben nicht. Zudem kosten eine Heilige Birma, eine Main Coon oder eine Bengal beim Züchter ebenfalls eine gute Stange Geld und können damit ähnlich teuer sein wie ein Hund. Und da nennen wir nur drei der verbreitetsten Rassekatzen. (Zur teuersten Katzenrasse zählt übrigens die Ashera GD. Was klingt wie der Name eines Sportwagens, ist diesem auch in puncto Anschaffungskosten ziemlich auf den Fersen: Bis zu 50.000 Euro zahlen Liebhaber für dieses Tier. Nun ja…)

Was man als Halter im Krankheitsfall tut, ist wohl in allererster Linie eine Frage dessen, was man sich leisten kann. Wer eine Behandlung schlicht nicht zahlen kann, der wird sie evtl. tatsächlich nicht durchführen lassen. Das ist natürlich eine traurige Situation, die man recht einfach vermeiden könnte: mit einer Krankenversicherung für Tiere.

Eine solche kann recht umfangreich bei den Kosten sein, die übernommen werden. Das sieht man dann natürlich an den Beiträgen. Allerdings gibt es auch die abgespeckte Variante als reine OP-Kostenversicherung, also für die Fälle, die oft unerwartet große Kosten verursachen. Schaut man sich hier einmal an, was dieser sinnvolle Schutz monatlich kostet, muss man sich auch „als Rechner“ die Frage stellen, weshalb nicht bereits jeder Katzen- und Hundehalter einen solchen Vertrag hat. Salopp kann man sagen: Muss das Tier in seinem Leben nur ein einziges Mal unters Messer, sparen Sie Geld.

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Grauer Himmel, Nieselregen, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Kaum aus dem Urlaub zurückgekehrt und mit dem deutschen Winter konfrontiert, werden viele von uns schon wieder vom Fernweh gepackt. Gedanken an die letzte Reise erwachen und ehe man wieder im Arbeitsalltag angekommen ist, befindet man sich bereits wieder inmitten der Planungen für den nächsten großen Sommerurlaub. So wie Ihnen und uns ergeht es dem Großteil der Deutschen. Neben der gründlichen Auswahl des richtigen Hotels und des Fluges sollte Sie selbstverständlich auch der Versicherungsschutz am Herzen liegen.

Auslandskrankenversicherung:

Die Gesundheit, unser höchstes Gut. Wer bereits einmal während seines wohlverdienten Urlaubs im Ausland auf ärztliche Hilfe angewiesen war, weiß, wie wichtig eine gute Auslandskrankenversicherung ist. Leider hält sich der Irrglaube, dass man bei Auslandsaufenthalten ohnehin durch die gesetzliche Krankenkasse abgesichert sei. Dies ist nur bedingt richtig. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt lediglich die Kosten für Schadenfälle, die innerhalb der „Schengener Staaten“ entstehen. Außerhalb dieser Länder besteht oft kein Versicherungsschutz. Weshalb guter Krankenversicherungsschutz im Ausland – übrigens auch in einem der „Schengener Staaten“ und auch für Privatversicherte – unerlässlich ist, verdeutlichen die folgenden Beispiele:

Behandlungskostenabrechnung im Ausland
Während deutsche Krankenkassen Standardsätze für Heilkostenbehandlungen festgesetzt haben, kommt es nicht selten vor, dass dieselben Behandlungen im Ausland um ein vielfaches kostenintensiver sind. Da die Abrechnung nach den deutschen Sätzen erfolgt, können hieraus horrende Summen entstehen, die Sie selbst zu tragen hätten.

Krankentransport
Bei Krankheiten oder Verletzungen im Ausland, die dort nicht angemessen behandelt werden können, erfolgt ein Krankenrücktransport nach Deutschland. Die Kosten dafür werden jedoch weder innerhalb noch außerhalb Europas von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Die Auslandskrankenversicherung ist auch für privat versicherte sinnvoll, da bei Schadenfreiheit die Beitragsrückerstattung nicht gefährdet wird und die Selbstbeteiligung nicht geleistet werden muss, da die Abrechnung über die Auslandskrankenversicherung erfolgt.

Reiserücktritts-/abbruchversicherung
Es mag zahlreiche unvorhersehbare Gründe geben, weshalb die langersehnte Urlaubsreise nicht angetreten werden kann. Von freudigen Nachrichten wie einer Schwangerschaft bis hin zu weniger positiven wie der Nachprüfung an der Uni, der Verlust des Arbeitsplatzes – oder ganz simpel – wegen Verspätungen im Nah- und Fernverkehr oder plötzlicher Erkrankung. Neben dem Ärger und Aufwand ist die Stornierung einer Reise in jedem Fall auch immer mit immensen Kosten verbunden. Je später die Reise abgesagt werden muss, desto höher können die Rücktrittskosten ausfallen. Die Reiserücktrittsversicherung bewahrt Sie vor finanziellen Überraschungen.

Sicherlich ebenso viele Gründe gibt es für die vorzeitige Beendung einer Urlaubsreise. Erfreulicher Natur dürften auch hier höchstwahrscheinlich die wenigsten davon sein. Sei es durch eine plötzlich eingetretene Krankheit des Reisenden oder durch Krankheit oder dem Tod eines Angehörigen. Die Reiseabbruchversicherung erstattet die Kosten, die Ihnen durch eine vorzeitige oder verspätete Rückreise entstehen. Das können beispielsweise zusätzlich entstandene Hotelkosten, Umbuchungsgebühren oder sonstige Mehrkosten, die durch die Rückreise entstehen, sein. Auch nicht in Anspruch genommene Reisezeit wird erstattet.

Reisegepäckversicherung
Schnell ist die Urlaubsfreude dahin, wenn das Gepäck abhandenkommt, zerstört oder beschädigt wird. Die Reisegepäckversicherung kommt bis zur vereinbarten Höchstgrenze für die durch Verlust, Beschädigung oder Abhandenkommen des Reisegepäcks entstehenden Kosten auf und ersetzt den Zeitwert. Egal, ob das Gepäck aufgegeben oder mitgeführt wird. Kommt das Gepäck verspätet am Urlaubsort an, erstattet die Reisegepäckversicherung anteilig die Aufwendungen für Ersatzkäufe.

Welche Reiseversicherung für Sie nun die richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. von der Dauer der Reise, ob privat oder geschäftlich, ob mit Kindern oder Familienangehörigen und vielen anderen.

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Wenn wir Zahnschmerzen haben, gehen wir zum Zahnarzt. Wenn wir husten, dann suchen wir den Hausarzt auf. Was ist aber, wenn selbst der Hausarzt keine Heilung in Aussicht stellen kann? Viele Menschen in Deutschland setzen bei leidigen und chronischen Erkrankungen auf alternative Medizin. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Man wird keinen chemischen Belastungen durch Pharmazeutika ausgesetzt und bekommt in manchen Fällen Diagnosen in den Griff, an denen sich die Schulmedizin die Zähne ausbeißt. Der Nachteil: Die gesetzlichen Kassen zahlen es nicht!

Aber für die Lösung dieses Problems gibt es verschiedene Möglichkeiten, auf die wir im Laufe des Artikels weiter eingehen.

Der Heilpraktiker

Wer oder was ist eigentlich ein Heilpraktiker? Um diese Frage zu beantworten, schauen wir in §1 des Heilpraktikergesetzes:

§1 HeilPrG (2) Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetzes ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenom-mene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt wird.

Wer also „heilende Dienste“ verrichtet, ohne als Arzt tätig zu sein, und wer über die passende Erlaubnis verfügt, gilt also als Heilpraktiker.

So einfach, wie das klingt, ist es aber für uns in der Assekuranz nicht. Denn nur die Erlaubnis zur alternativmedizinischen Behandlung erlaubt nicht, mit jeder Zusatzversicherung beliebig abzurechnen. Hier müssen wir die Abrechnungsgrundlagen betrachten.

1. Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker

Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) ist – anders als die Gebührenordnung für Ärzte keine Gebührentaxe, in der festgeschriebene Höchstbeträge enthalten sind, sondern ein Verzeichnis der durchschnittlichen und üblichen Vergütungen. Dennoch zahlen viele private Krankenversicherer Behandlungen durch Heilpraktiker nur im Rahmen des GebüHs, also bis zu diesen durchschnittlichen Vergütungen. Darin enthalten sind unter anderem folgende Behandlungen:

• Akkupunktur
• Atemtherapie
• Fangopackungen
• Kneipp’sche Anwendung
• Magnetfeldtherapie
• Nervenpunktmassage

2. Hufelandverzeichnis

Das Hufelandverzeichnis ist ein Leistungsverzeichnis für besondere alternative Heilmethoden und soll als Brücke zwischen GebüH und GOÄ gelten. In der Praxis bedeutet das, dass ein Heilbehandler oder Arzt, der eine alternative – nicht schulmedizinische – Behandlung durchführt, die im Hufelandverzeichnis gelistet ist, eine standardisierte Liquidierung auf dessen Grundlage durchführen kann, falls er keine Honorarvereinbarung mit dem Kunden getroffen hat. Die privaten Zusatzversicherer nehmen dieses Verzeichnis oft als Grundlage zur Erstattung. Hier sind unter anderem folgende Therapien gelistet:

• Ayurveda
• Homöopathie
• Kinesiologie
• Neuraltherapie
• Sauerstofftherapien
• Osteopathie

Gebührenordnung für Ärzte

Wenn ein Arzt (kein Heilpraktiker nach §1 (2) HeilPrG) eine alternative Heilmethode anwendet, so rechnet dieser über die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Hier kann es durchaus Leistungen von der GKV geben. Voraussetzung ist immer, dass die Behandlung wirtschaftlich, zweckmäßig und ausreichend ist. Und hieran scheitert die Erstattung oft. Ein Zusatztarif deckt diese Kosten wiederum ab. In der GOÄ gelistet sind z. B. die Chinesische Phytotherapie und die Colon-Hydro-Therapie.

Entnehmen Sie weitere interessante Informationen rund um das Thema Krankenversicherung bitte unseren umfangreichen Broschüren, die wir ständig für Sie überarbeiten.

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Ob Superfood, Meditationen, Magnesiumbäder oder Wearable Technology wie Smart Watches und Fitnessarmbänder. Der Trend zum bewussten Leben und zu Gesundheitstrends ebbt auch in der sündigen Urlaubszeit nicht ab. Man befasst sich mit den unterschiedlichsten Lösungswegen, die ein langes, gesundes Leben versprechen und vergisst dabei eine ganz naheliegende Möglichkeit bzw. einen sinnvollen Baustein dazu: die Vorsorgeuntersuchungen!

Bei Kindern werden die sogenannten „U-Untersuchungen“ ab Geburt noch durchgeführt. Auch bei den Heranwachsenden achten Eltern meist darauf, dass die „J-Untersucheungen“ durchgeführt werden. Man möchte, dass frühzeitig erkannt wird, wenn es gesundheitliche Probleme gibt, damit sich durch frühzeitiges Gegenwirken alles zum Besten wendet.

Im Erwachsenenalter – also dann, wenn man für sich selbst verantwortlich ist – lässt man es dann hingegen etwas schleifen, dabei übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bereits eine ganze Reihe solcher Untersuchungen. Dennoch gehen beispielsweise nur etwa die Hälfte aller Frauen zur regelmäßigen Krebsvorsorge – bei Männer sieht die Quote noch düsterer aus. Nicht einmal 20% des „starken Geschlechts“ lassen sich regelmäßig auf mögliche Krebssymptome hin untersuchen.

Weniger bekannte Vorsorgeuntersuchungen, wie beispielsweise der ausführliche Gesundheits-Check-up, den gesetzlich Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre in Anspruch nehmen können, werden noch seltener genutzt.

Aufklärungsbedarf ist anscheinend riesig!

Wie passt es nun zusammen, dass eine Gesellschaft, die zu einem großen Teil an ihrer Gesundheit interessiert ist und daran arbeitet, so offenkundig nicht daran interessiert ist, die Basis für eine frühzeitige Behandlung einer möglichen Krankheit zu legen?

Wir glauben, dass es vor allem Unwissenheit ist, dass manche Vorsorgeuntersuchungen überhaupt angeboten werden. Weiß man es, stellt der Besuch beim Arzt selbst eine Hürde für viele da und zum Arzt geht man nur dann, wenn man krank ist – krank ist man, wenn man sich krank fühlt…

Obwohl die gesetzlichen Krankenkassen in hohem Maße Interesse daran haben sollten, dass ihre Mitglieder regelmäßig alle Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen, fallen sie nicht eben durch besonderen Aktionismus auf, ihre Mitglieder auch regelmäßig über die möglichen Untersuchungen zu informieren.

Da auch Sie sicherlich gewisses Interesse daran haben, Ihre Gesundheit zu pflegen, möchten wir Sie gerne über Möglichkeiten hierzu Informieren.

Die Vorsorgetarife der Krankenzusatzversicherung bieten einiges. Diese Tarife sind in der Regel ohne Gesundheitsprüfung  erhältlich.

Was bieten diese Tarife?

Ganz pauschal kann man sagen, dass diese Tarife dort ansetzen, wo die Kassen (noch) nichts bieten. An den nachfolgenden Beispielen ist dies sicher am besten nachzuvollziehen.

• Kindervorsorge Die Kassen zahlen bis zur U9-Untersuchung.

• Gesundheits-Check-up Die Kassen übernehmen einen solchen ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre. Es gibt Tarife , welche vom 18. bis zum 35. Lebensjahr alle drei Jahre einen Lifstyle-Check.

• Ein Hautkrebs-Screening übernehmen die Kassen ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre. Auch hier gibt es Tarife die bereits ab dem 18. Lebensjahr greifen und alle drei Jahre eine solche Untersuchung übernehmen.

Das eingangs erwähnte wachsende Interesse an einem gesunden Leben in der Bevölkerung sollte eine solide Basis dafür sein, dass auch Sie Gefallen an medizinischer Vorsorge finden können.

Gerne sprechen Sie uns bei Bedarf an, wir beraten Sie gerne zum Thema Vorsorge. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken!

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Zahlreiche junge Menschen rund um den Globus nehmen sich nach der Schule oder dem Studium eine Auszeit, bevor sie ins Berufsleben eintreten. Eine Zeitlang als Au-pair bei einer Gastfamilie zu leben, scheint hier eine gute Lösung zu sein.

Wer sich im Gegenzug entscheidet, einen jungen Menschen aus dem Ausland für eine bestimmte Zeit bei sich in der Familie aufzunehmen, erklärt sich bereit, ihm neben den Sprachkenntnissen auch die kulturellen Vorzüge unseres Landes zu vermitteln. Diese Aufgabe geht durchaus mit einer Menge Verantwortung einher. Damit verbunden ist auch der Abschluss einer Au-pair-Versicherung für die gesamte Dauer des Aufenthalts in Deutschland.

 „Au pair“ kommt aus dem Französischen und bedeutet „auf Gegenseitigkeit“

 

Krankenversicherung

Die Bundesagentur für Arbeit schreibt diese vor. Vom Umfang her soll sich die Au-pair Krankenversicherung an den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung orientieren. Neben ambulanter und stationärer Behandlung deckt sie auch den Rücktransport bei schwerer Erkrankung mit ab. Behandlungen können grundsätzlich bei jedem zugelassenen Arzt oder Zahnarzt erfolgen. Eine Einschränkung bei der Wahl gibt es nicht, sofern diese nach Gebührenordnung für Ärzte bzw. Zahnärzte abrechnen. Je nach gewähltem Versicherungstarif liegt die Erstattung der Kosten zwischen dem 1,8 fachen und dem 3,5 fachen Satz der Gebührenordnung. Zur Orientierung: Ohne schriftliche Begründung können Ärzte bei gesetzlich Versicherten bis zum 2,3 fachen Satz abrechnen (Regelhöchstsatz). Die Absicherung für den Aupair sollte daher ebenfalls mindestens diesen Erstattungssatz berücksichtigen, damit möglichst keine Restkosten entstehen.

 

Unfallversicherung

Auch sie zählt zu den vorgeschriebenen Versicherungen. Die Leistungen eines solche Vertrags beinhalten Kapitalzahlungen bei unfallbedingt eingetretener Invalidität oder Tod. Vorschriften hinsichtlich der Absicherungshöhen gibt es allerdings nicht.

 

Haftpflichtversicherung

Hier stehen Schäden im Fokus, die der/die Au-pair als Erfüllungsgehilfe der Gastfamilie im Rahmen seiner Tätigkeit verursacht, aber auch solche, die der Gastfamilie zugefügt werden. Die Au-pair lösungen zur Haftpflichtversicherung sind in der Regel als „Lückenschluss“ für eine evtl. bereits bestehende Absicherung gedacht. Der/die Au-pair kann ja bereits eine eigene Haftpflichtversicherung im Heimatland abgeschlossen haben, ebenso kann es abhängig von Anbieter und Tarif möglich sein, dass der/die Au-pair im Rahmen der Privathaftpflicht der Gastfamilie mitversichert ist. Für viele Ausschlüsse im bestehenden Schutz tritt dann der Au-pair-Tarif ein. Wir weisen vorsichtshalber darauf hin, dass bei diesen Tarifen Schäden an beweglichen Gegenständen der Gastfamilie (z. B. Bildern, Mobiliar, Haushaltsgeräten) ausgeschlossen sind. Schäden, die an Wohnräumen verursacht werden, sind aber bei vielen Anbietern bereits eingeschlossen. Perfekter Rundum-Schutz ist damit zwar nicht verfügbar Schutz vor großen, existenzbedrohenden Schadensereignissen ist hingegen problemlos erhältlich.

 

Stichwort Abschiebekosten

Die meisten Ausländerbehörden verlangen zur Erteilung eines Visums eine unterschriebene Verpflichtungserklärung von den Gasteltern, dass diese für die Kosten einer Abschiebung aufkommen. Zu einer solchen kann es dann kommen, wenn der/die Au-pair straffällig wird (z. B. Drogenhandel, Tippgeberfunktion für organisierte Einbrecherbanden). Eine Abschiebekostenversicherung kommt für solche Fälle ggf. nach Abzug einer Selbstbeteiligung bis zur vereinbarten Höchstentschädigungssumme auf. Je nach Heimatland können die Kosten bis zu mehreren tausend Euro betragen. Ein Großteil der Anbieter hängen diese formal an eine Haftpflichtversicherung an.

Es sind auch Fälle bekannt, in denen Au-Pairs am Ende des geplanten Aufenthalts, also dann, wenn auch das Visum abläuft, das Land nicht verlässt und in die Illegalität abtauchen. Auch hier können Gasteltern theoretisch für die Abschiebekosten zur Kasse gebeten werden, wenn die Personen erst nach Jahren wieder aufgegriffen werden. Da der Versicherungsschutz der Abschiebekostenversicherung spätestens mit dem Visum ausläuft, gibt es keine Möglichkeit, sich gegen diese Fälle abzusichern, die ganz sicher eine absolute Ausnahme darstellen. Einschlägige Internetforen, in denen sich ehemalige Gasteltern von Au-pairs austauschen, führen nahezu keine „Abtauchberichte“, weshalb man unsere Ansicht nach mit diesem theoretischen Restrisiko gut leben kann.

Alle geforderten bzw. empfohlenen Bausteine (KV, UV, Haftpflicht) können problemlos und recht preiswert über spezielle Versicherungslösungen abgedeckt werden.

 

Und sonst noch..?

Erfahrungsgemäß dürfen Au-Pairs während Ihres Aufenthalts auch mindestens eines der Familienfahrzeuge für Fahrten nutzen. Daher sollte auch unbedingt daran gedacht werden, den zusätzlichen Fahrer bei dem Kfz-Versicherer des betroffenen Fahrzeugs anzuzeigen!

Natürlich gibt es auch den Fall, dass sich junge Menschen aus Deutschland dazu entschließen, eine bestimmte Zeit als Au-pair im Ausland zu verbringen. Abhängig vom Alter und dem evtl. damit verbundenen Familienversicherungsschutz (Krankenversicherung, Haftpflicht usw.) sollte hier der Auslandskrankenschutz für die Dauer des Aufenthaltes nicht vergessen werden. Wie Sie sehen konnten, sind zwar einige Dinge zu bedenken, doch letztlich ist das alles keine Hexerei und recht schnell und unkompliziert zu erledigen.

Für weitere Informationen, Details zu Produkten und bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Wie man die eigene Arbeitskraft absichert? Klar! Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung! Sie haben aber einen gefährlichen Beruf, und außerdem Heuschnupfen? Kein Problem! Wir haben mehrere Alternativen, wie z. B. Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Grundfähigkeitenversicherung, Dread-Disease oder auch eine funktionelle Invaliditätsabsicherung! Absicherungsformen für Ihre Arbeitskraft kennen wir viele. Wir müssen auch gar nicht lange nachdenken, bis Sie uns in den Sinn kommen. Eine ganz wichtige Komponente haben wir aber völlig unbeachtet gelassen. Und zwar das Krankentagegeld!

Denn nicht jede Krankheit und jedes Gebrechen stellen Leistungsauslöser für oben genannte Absicherungsformen dar. Und um als berufsunfähig zu gelten sind auch erstmal einige Hürden zu überwinden. Auch eine Diagnose mit langfristig in Aussicht gestellter Genesung kann zu enormen Einbußen führen. Berufsunfähig ist nämlich in der Regel nur, wer voraussichtlich für mindestens 6 Monate… wir wissen ja alle wie es weiter geht. Aber wo tun sich hier Deckungslücken auf?

Gesetzlich versicherte Angestellte

Grundsätzlich haben Angestellte einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltfortzahlung von mindestens 6 Wochen. Danach muss die Regelung beachtet werden, in welcher Höhe das Krankengeld bei gesetzlich Versicherten bezahlt wird. Vereinfacht gesagt sind das 90% des Nettoeinkommens, 70% des Bruttoeinkommens oder 70% der Beitragsbemessungsgrenze. Davon nehmen wir den niedrigsten Wert und schon weiß man, was Sie im Krankheitsfall zu erwarten haben.

Privat versicherte Angestellte und Selbstständige

Hier ist der Absicherungsbedarf natürlich besonders groß! Denn wer PKV versichert ist hat grundsätzlich keinen Anspruch auf das gesetzliche Krankengeld und stünde im Falle einer Krankheit ohne Versicherungsschutz da. Das heißt, dass nach der Lohnfortzahlung bei Arbeitnehmern (bei Selbstständigen sofort) das Einkommen ausbleiben würde. Die Beitragspflicht zur PKV und zur Pflegeversicherung bleiben dagegen weiterhin bestehen. Und nochmal zur Erinnerung: Der beste BU-Schutz nutzt nichts, sollte man aufgrund einer Krankheit zwar ausfallen, nicht aber die benötigten Leistungsauslöser erfüllen.

In welcher Höhe können Tagegelder abgeschlossen werden?

Auch hier müssen wir natürlich wieder zwischen Arbeitnehmern und Selbstständigen unterscheiden. Zur Veranschaulichung untenstehende Beispielrechnung:

 

Krankentagegeld (PKV) vs. Krankengeld (GKV)

Die Frage, ob man sein Einkommen über eine PKV oder eine GKV absichert stellt sich bei freiwillig versicherten GKV Mitgliedern, die einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen. Verzichten Sie auf das gesetzliche Krankengeld, so zahlen sie einen ermäßigten Beitragssatz (derzeit 14,0%) in der GKV. Doch wo liegen eigentlich die Unterschiede dieser Absicherungsformen, bzw. welchen Vorteil bietet die Absicherung über die Privatwirtschaft?

Zum einen bietet das privat versicherte Krankentagegeld die Möglichkeit, seine Versorgungslücke vollumfänglich abzusichern. Das gesetzliche Krankengeld beschränkt sich in der Leistung auf die oben genannten Sätze. Es bestünde die Möglichkeit, das Krankengeld zu wählen und mit einem privaten Krankentagegeld aufzufüllen. Das muss im Einzelfall entschieden werden, denn der zu entrichtende Beitrag hängt von Ihren Einkommen ab (maximal 37,13 € im Monat).

Ganz wichtig ist aber die steuerliche Betrachtung der beiden Absicherungsformen im Leistungsfall. Als steuerfrei im Sinne des Einkommenssteuergesetzes sind beide deklariert, aber das GKV Krankengeld unterliegt der Steuerprogression. Das heißt, dass die Auszahlung an sich zwar steuerfrei erfolgt, den Steuersatz für das übrige Einkommen aber erhöht.

Veranschaulicht an folgendem Beispiel:

Ein Arbeitgeber hat ein zu versteuerndes Einkommen von 54.900,00 € und zahlt laut Grundtabelle 27% Steuern. Nun kann er aufgrund einer Knie-OP nur noch ein halbes Jahr arbeiten.

 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Das Krankenhaustagegeld ist eine Form der Absicherung bei stationären Aufenthalten, die oft unterschätzt wird und nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommt. Denn diese vermeintlich untergeordneten Absicherung ist in der Lage, Lücken zu schließen, die sonst von keinem anderen Produkt geschlossen werden können. Denn – auch wenn es befremdlich klingen mag – kann man sich den Alltag im Krankenhaus durchaus schöner gestalten mit dem nötigen Kleingeld.

Kosten im Krankenhaus
Wenn wir mal die üblichen Zusatzleistungen, wie z. B. die Chefarztbehandlung, außer Acht lassen, können im Krankenhaus noch weitere Kosten entstehen, die durch eine Krankentagegeldversicherung gedeckt werden können. Die unten genannten Preise entstammen einer Preisliste eines Nürnberger Krankenhauses.

Krankenhaustagegeld -Blogartikel

Krankenhaustagegeld für Kinder
Auch für die Kleinsten macht ein Krankenhaustagegeld Sinn, unabhängig davon, ob eine stationäre Zusatz-KV besteht oder nicht. Denn egal ob der Blinddarm raus will, die Mandeln schmerzen oder man sich beim Spielen einen Bruch zuzog, ein Aufenthalt im Krankenhaus ist bei Kindern nicht selten notwendig. Nach einer Blinddarm-Operation beträgt der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt für ein Kind ca. 4 bis 5 Tage, nach einer Mandel-Operation 2 bis 3 Tage. Wer nun ein Krankenhaustagegeld über 100,00 € abgeschlossen hat, muss sich über Rooming-In, Unterbringung oder sonstigen Kosten, die dem Kind die Behandlung erleichtern kaum noch Gedanken machen. Tagegelder in dieser Höhe bekommt man für Kinder verhältnismäßig preiswert.

Weitere Informationen finden Sie unter unserer Rubrik der Krankenzusatzversicherung auf unserer Homepage.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfü­gung.

 

Immer wieder ein Thema: ,,Was bekomme ich denn von meiner Krankenkasse, wenn mir ein Zahn fehlt?“ … und es ist gar nicht so leicht zu beantworten. Sie bekommen einen befundbezogenen Festkostenzuschuss. Das bedeutet, der Zahnarzt stellt einen Befund gemäß Katalog, und in dem Katalog ist auf den Cent genau festgelegt in welcher Höhe die Kasse erstattet. Hierauf kann es nun noch einen Bonus geben von 20% oder 30%. 20% bekommt der Patient, wenn er das 18. Lebensjahr vollendet und in den letzten 5 Jahren wenigstens einmal im Kalenderjahr zur Untersuchung beim Zahnarzt war. Wer eine lückenlose Vorsorge über die letzten 10 Jahre vorweisen kann wird mit 30% Bonus belohnt. Darüber hinaus gibt es noch eine Härtefallregelung, die zu einem verdoppelten Festkostenzuschuss führt. Diese tritt in Kraft, wenn für den Patienten eine unzumutbare Belastung vorliegt.

Anbei ein kleiner Auszug aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen (Stand 2016):

Wo die Kassen mit den Zähnen knirschen

GKV-Patient
Die Versorgung eines fehlenden Schneidezahnes mit gesunden Nachbarzähnen mit andersartigem Zahnersatz verursacht Kosten von 2231,05 €. Nach Abzug des befundbezogenen Festzuschusses (Posten 2 .1 in Verbindung mit Posten 2. 7 des FestzuschussKatalogs) von 446,7 4 € bleiben für den Patienten ein Eigenanteil von 1784,31 €.

PKV-Patient
Nehmen wir hingegen an, der Patient hätte eine private Krankenversicherung mit 80%igem Zahnersatz gehabt. So hätte er – sofern keine weiteren Begrenzungen wie Preisleistungskatalog oder Staffeln vorlägen – 80% Erstattung der  Gesamtkosten bekommen. Sein Eigenanteil betrüge damit nur noch 446,21 €.

GKV-Patient mit Ergänzungsschutz
Wir bleiben bei 80% Zahnersatz. Die Tarifbedingungen sagen, dass zusammen mit der GKV-Vorleistungdie Erstattung 80% ergibt. Somit ergibt sich eine Erstattung durch den Zusatzversicherer von 1338, 10 €, sodass die Eigenbeteiligung  auch hier bei 446,21 € liegt.

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Wenn wir Zahnschmerzen haben, gehen wir zum Zahnarzt, wenn wir husten, dann suchen wir den Hausarzt auf. Was ist aber, wenn selbst der Hausarzt keine  Heilung in Aussicht stellen kann? Viele Menschen in Deutschland setzen bei leidigen und chronischen Erkrankungen auf alternative Medizin. Denn die Vorteile liegen klar auf der Hand: man wird keinen chemischen Belastungen durch Pharmazeutika ausgesetzt und bekommt in manchen Fällen Diagnosen in den Griff, an denen sich die Schulmedizin die Zähne ausbeißt. Der Nachteil: Die gesetzlichen Kassen zahlen es nicht! Aber für die Lösung dieses Problems gibt es verschiedene Möglichkeiten, auf die wir im laufe des Artikels weiter eingehen.

Der Heilpraktiker
Wer oder was ist eigentlich ein Heilpraktiker? Um diese Frage zu beantworten, schauen wir in § 1 des Heilpraktikergesetzes:

§1 Hei/PrG
(2) Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetzes ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt wird.

Wer also „heilende Dienste“ verrichtet, ohne als Arzt tätig zu sein und wer über die passende Erlaubnis verfügt, gilt also als Heilpraktiker. So einfach, wie das klingt ist es aber nicht. Denn nur die Erlaubnis zur alternativmedizinischen Behandlung erlaubt nicht, mit jeder Zusatzversicherung beliebig abzurechnen. Hier müssen wir die Abrechnungsgrundlagen betrachten.

1 . Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker
Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) ist – anders als die Gebührenordnung für Ärzte – keine Gebührentaxe, in der festgeschriebene Höchstbeträge enthalten sind, sondern ein Verzeichnis der durchschnittlichen und üblichen Vergütungen. Dennoch zahlen viele private Krankenversicherer Behandlungen durch Heilpraktiker nur im Rahmen des GebüHs, also bis zu diesen durchschnittlichen Vergütungen. Darin enthalten sind unter anderem folgende Behandlungen:

  • Akkupunktur
  • Atemtherapie
  • Fangopackungen
  • Kneipp’sche Anwendungen
  • Magnetfeldtherapie
  • Nervenpunktmassage

2. Hufelandverzeichnis
Das Hufelandverzeichnis ist ein Leistungsverzeichnis für besondere alternative Heilmethoden und soll als Brücke zwischen GebüH und GOÄ gelten. In der Praxis bedeutet das, dass ein Heilbehandler oder Arzt, der eine alternative – nicht
schulmedizinische – Behandlung durchführt, die im Hufelandverzeichnis gelistet ist eine standardisierte Liquidierung auf dessen Grundlage durchführen kann, falls er keine Honorarvereinbarung mit dem Kunden getroffen hat. Die privaten
Zusatzversicherer nehmen dieses Verzeichnis oft als Grundlage zur Erstattung. Hier sind unter anderem folgende Therapien gelistet:

  • Ayurveda
  • Homöopathie
  • Kinesiologie
  • Neuraltherapie
  • Sauerstofftherapien
  • Osteopathie

Gebührenordnung für Ärzte
Wenn ein Arzt (kein Heilpraktiker nach §1 (2) HeilPrG) eine alternative Heilmethode anwendet, so rechnet dieser über die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Hier kann es durchaus Leistungen von der GKV geben. Voraussetzung ist immer, dass die Behandlung wirtschaftlich, zweckmäßig und ausreichend ist. Und hieran scheitert die Erstattung oft. Ein Zusatztarif deckt diese Kosten wiederum ab. In der GOÄ gelistet sind z.B. die Chinesische Phytotherapie und die
Colon-Hydro-Therapie.

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